... jedoch bereits bei der Teilnahme von zwei Turnieren im Monat von einer gewerbsmäßigen und somit steuerpflichtigen Pokerspielerei aus. «Pokerspielern ist zu empfehlen, genaue Aufzeichnungen zu führen: Darüber wann sie gespielt haben, welche Einnahmen sie erzielt haben und vor allem natürlich welche Ausgaben entstanden sind, beispielsweise Fahrt- und Übernachtungskosten, Startgelder und Einsätze», rät Käding.So kann im Streitfall mit dem Finanzamt nachgewiesen werden, dass keine...
... sein, pauschal pro Monat 100 Euro beim Finanzamt als Aufwand anzugeben. Bisher mussten die Steuerpflichtigen die anteilig auf das Arbeitszimmer entfallenen Kosten für Miete, Finanzierung, Strom und Heizung nachweisen. Das bedeutete für sie, aber auch für die Mitarbeiter der Finanzämter, einen hohen Aufwand. Damit die Steuererleichterungen keine Löcher in die staatlichen Kassen reißen, wollen die Länder an anderer Stelle Mehreinnahmen erwirtschaften. So sollen beispielsweise...
... des durch den Einspruch angefochtenen Steuerbescheids bestehen oder die Vollziehung für den Steuerpflichtigen eine unbillige Härte zur Folge hätte. Die Steuern müssten dann nicht gezahlt werden, bis die Streitfragen abschließend geklärt...
... (Samstag). «Wir schätzen, dass die nachträgliche Besteuerung des Vermögens von deutschen Steuerpflichtigen bei Schweizer Banken mindestens 10 Milliarden Euro bringen müsste. Davon stünden dem Bund 3 Milliarden Euro und den Ländern 7 Milliarden Euro zu.»Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) kritisierte, es gebe nach wie vor Schlupflöcher für Steuerbetrüger. «Ich bleibe dabei: Wir sollten zu einem geordneten und gerechten Miteinander kommen. Aber ein...
... für die Kehrtwende: «Auch wenn die berufliche Aus- oder Fortbildung die volle Arbeitszeit des Steuerpflichtigen in Anspruch nimmt und sich über einen längeren Zeitraum erstreckt, ist eine Bildungsmaßnahme regelmäßig vorübergehend und nicht auf Dauer angelegt.» Somit unterscheide sich die Uni-Ausbildung von einer normalen Arbeitsstelle.Der BFH hat nun im Fall einer Studentin die Fahrten zur Hochschule im Rahmen eines Zweitstudiums als vorweggenommene Werbungskosten zugelassen...
... Sachen behandelt», sagt Anita Käding. Voraussetzung sei aber, dass die Leistung im Haushalt des Steuerpflichtigen vorgenommen wird.Das Problem für Hundebesitzer: «Es ist rechtlich unklar, ob die Kosten für den Hundesitter abgesetzt werden können, wenn er mit dem Tier im Park Gassi geht», erklärt Käding. Geht die Betreuung über den Spaziergang hinaus, könnten Tierhalter die Kosten dennoch bei der Steuer geltend machen. Allerdings sollte dem Finanzamt dann mitgeteilt werden, welcher...
... Finanzamt hatte bei ihm einen Fehler gemacht: Es hatte den zehnfachen Betrag der für den Steuerpflichtigen abgeführten Lohnsteuern angerechnet und eine entsprechend hohe Steuererstattung ausgezahlt. Statt der ihm zustehenden 336 Euro plus Zinsen in Höhe von 58 Euro erhielt er die Summe von 70 995 Euro an Erstattung plus Zinsen von 14 182 Euro, sagte ein BFH-Sprecher. Dass er damit viel zu viel zurückbekam, verschwieg der Saarländer.Erst mehr als fünf Jahre später erkannte das...
... VII R 55/10) hatte das Finanzamt einen Fehler gemacht: Es hatte den zehnfachen Betrag der für den Steuerpflichtigen abgeführten Lohnsteuern angerechnet und eine entsprechend hohe Steuererstattung ausgezahlt. Erst mehr als fünf Jahre später erkannte das Finanzamt seinen Fehler, korrigierte die Anrechnungsverfügung und verlangte den zu viel ausgezahlten Erstattungsbetrag zurück.In seinem Urteil vom 25. Oktober 2011 entschied der BFH jedoch, dass das Finanzamt die zu viel erstattete...
... einer zusätzlichen Reichensteuer fallen. Der neue Spitzensteuersatz von 49 Prozent soll ab einem steuerpflichtigen Einkommen von 100 000 Euro für Ledige und 200 000 Euro für Verheiratete greifen. Außerdem soll die Vermögensteuer wieder eingeführt...
... Dienstleistungen werden bei der Steuer nur anerkannt, wenn die Dienstleistung im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht wird. Laut dem Urteil des Finanzgerichts Münster zählt die Lieferung von Essen durch ein Unternehmen nicht als haushaltsnahe Dienstleistung. Ein entsprechender Steuerbonus könne dafür nicht in Anspruch genommen werden (Aktenzeichen: 14 K 1226/10 E).In dem Fall hatte ein älteres Ehepaar in seiner Einkommensteuererklärung Aufwendungen für gelieferte Mahlzeiten in...
... Das Amt untersteht dem Bundesfinanzministerium. In der Regel tauchen auf solchen CDs Namen von Steuerpflichtigen aus mehreren Bundesländern auf.Die «Frankfurter Rundschau» hatte zuvor unter Berufung auf «Behördenkreise» berichtet, der Kauf sei bisher vor der Öffentlichkeit erfolgreich geheim gehalten worden. Steuerfahnder und Staatsanwaltschaften mehrerer Bundesländer bereiteten derzeit eine konzertierte Durchsuchungsaktion bei den Verdächtigen vor.In der Vergangenheit konnten...
... können sie auch nicht von der Steuer abgesetzt werden.Auch wenn die Sehkraft der Ehefrau des Steuerpflichtigen sehr stark eingeschränkt ist, können die Ausgaben für einen besonders kontraststarken Fernseher nicht steuerlich geltend gemacht werden. Das entschied das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (Aktenzeichen: 2 K 1855/10).In dem vom Deutschen Anwaltverein (DAV) mitgeteilten Fall wollte der Kläger rund 650 Euro für die Anschaffung eines neuen Fernsehers absetzen. Der Steuererklärung...
... festhalten. Sie soll aber nun eingebettet werden in Bemühungen, das «Abgabeverhalten der Steuerpflichtigen» zu verbessern und zu beschleunigen. Entsprechende Pilotverfahren dazu würden abgewartet und ausgewertet.Die höhere Werbungskostenpauschale für Arbeitnehmer ist Kernstück der etwa 40 Steuervereinfachungen. Der Steuervorteil aus der höheren Pauschale von bis zu 36 Euro im Jahr soll mit der Dezember-Lohnabrechnung an Arbeitnehmer weitergereicht werden. Das kostet den Staat...
... Laut «Spiegel» sollen die geplanten Veränderungen dazu führen, dass die 40 Millionen Steuerpflichtigen in Deutschland durchschnittlich um 175 Euro pro Jahr entlastet...
... Steuerhinterziehung unterstellt.»«Grundsätzlich ist jede Person mit Wohnsitz in Deutschland und steuerpflichtigen Einkünften zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet», erläutert Vinken. «Nur wenn die Einkünfte so niedrig sind, dass sie unter dem steuerlichen Freibetrag liegen, ist keine Einkommensteuererklärung abzugeben.» Für das Jahr 2010 ist das der Fall, wenn die zu versteuernden Einkünfte eines Alleinstehenden nicht mehr als 8004 Euro und eines Ehepaares nicht mehr als...