Kruse nach 1 1 gegen Villarreal: "Heute ein Schiri zu viel"

O-Töne 1,6: Patrick Herrmann, Borussia Mönchengladbach- "In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel total kontrolliert. In der zweiten Halbzeit ist Villarreal besser ins Spiel gekommen.
Wenn wir die eine oder andere Chance nutzen, dann gewinnen wir heute."- "Für mich persönlich war das ein Erfolgserlebnis: zum ersten Mal ein Spiel von Anfang an und dann auch noch das Tor geschossen."O-Töne 2,8: Yann Sommer, Borussia Mönchengladbach- "In der zweiten Halbzeit waren wir nicht gut auf dem Platz und hatten nichts Zwingendes mehr. Schlussendlich können wir zufrieden sein."- über das kommende BL-Spiel in Köln: "Ich habe schon viel darüber gehört und freue mich sehr auf das Spiel."O-Ton 3: Max Kruse, Borussia Mönchengladbach- über den möglichen Handelfmeter: "Das war ein klares Handspiel. Der Schiedsrichter und der Linienrichter haben es auch zuerst so gesehen. Ich glaube, heute gab es einen Schiedsrichter zu viel."O-Ton 4: Bruno Soriano, Kapitän FC Villarreal- über den möglichen Handelfmeter: "Ich war ziemlich nah dran und für mich sah es wie ein Abpraller aus, der an die Hand sprang. Da muss man keinen Elfmeter geben."O-Töne 5,7: Álvaro Domínguez, Borussia Mönchengladbach- "Der Linienrichter hatte schon die Fahne gehoben, ich schätze, er hat Elfmeter angezeigt. Aber der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen."- "Ich habe viele Freunde in Villarreal. Aber beim Spiel gibt es keine Freunde."SID pm msWeitere Informationen:MÖNCHENGLADBACH, 18. September (SID) - Borussia Mönchengladbach ist mit einem bitteren Punktverlust gegen den spanischen Topklub FC Villarreal in die Gruppenphase der Europa League gestartet. Beim am Ende gerechten 1:1 (1:0) gegen das "gelbe U-Boot" brachte Patrick Herrmann (21.) die Gastgeber zunächst in Führung, Joker Ikechukwu Uche (68.) traf zum Ausgleich.Gegen den wohl schwersten Gegner der Gruppe A knüpfte die Borussia nur selten an ihre jüngste Offensivstärke aus der Bundesliga an, durfte mit dem Punkt am Ende aber sogar zufrieden sein. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre blieb damit auch im siebten Pflichtspiel der Saison ungeschlagen und reist damit ungeschlagen zum Derby am Sonntag gegen den 1. FC Köln."Es war ein sehr intensives Spiel, wir hatten auch die eine oder andere Chance, haben sie aber nicht genutzt. Ärgerlich, dass der Schiedsrichter den Handelfmeter in der Schlussphase nicht gegeben hat", sagte der Gladbacher Torschütze Herrmann, und Coach Favre ergänzte: "Wir haben die Begegnung in der ersten Halbzeit gut kontrolliert. In der zweiten Halbzeit haben wir einfach zu viele Ballverluste gehabt und manchmal auch zu hastig gespielt."Vor 39.128 Zuschauern im nicht ausverkauften Borussia-Park diktierte Gladbach vor der Pause noch klar das Geschehen. Ohne Spielmacher Raffael und den zuletzt gegen Schalke doppelt erfolgreichen André Hahn in der Startelf mangelte es der Borussia zwar deutlich an Kreativität, dennoch hatten die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel. Villarreal zog sich weit zurück, war bei Kontern aber stets gefährlich.Bei einem der schnellen Gegenstöße hätte Denis Tscheryschew den Europa-League-Halbfinalisten von 2011 beinahe in Führung gebracht, Gladbachs Keeper Yann Sommer behielt in seinem 50. Europapokal-Spiel aber die Nerven (20.). Fast im Gegenzug ging die Borussia in Führung: Nach einem Ballverlust von Branimir Hrgota landete der Ball glücklich bei Herrmann, der viel Zeit hatte und sein erstes Tor in einem internationalen Wettbewerb erzielte.Nach dem Treffer schlichen sich plötzlich Unachtsamkeiten in das Spiel der Borussia ein, die Fohlen überstanden die erste Drangphase der technisch starken Gäste aber unbeschadet und hätten kurz vor der Pause sogar das zweite Tor erzielen müssen. Der ins Team rotierte Schwede Hrgota, der in den Play-off-Spielen gegen Sarajevo insgesamt fünf Tore erzielt hatte, scheiterte aber aus kurzer Distanz (41.).Im zweiten Durchgang agierten die Spanier immer mutiger, Gladbach fand nun kaum noch zu seinem schnellen Konterspiel und hatte zunächst noch Glück: In der 59. Minute zielte Tscheryschew aus fünf Metern völlig freistehend über das Tor. Der Druck der S
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