Ob Bespitzelung, Rechtsextremismus oder Steuerflucht: Die Skandalgeschichte von Ikea ist lang. Unlängst deckte eine Dokumentation auf, dass DDR-Zwangsarbeiter das Ikea-Sofa Klippan bauen mussten. Ein Überblick über die Schattenseiten des schwedischen Möbelkonzerns.
Berlin - Die Stasi-Unterlagenbehörde will ihre Ex-Stasi-Mitarbeiter nicht zwangsversetzen. «Wir sind bemüht, mit allen eine einvernehmliche Lösung zu finden», sagte Sprecherin Dagmar Hovestädt am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.
Stockholm - Die Möbelkette Ikea will mit früheren politischen Gefangenen in der DDR über Entschädigungen für mögliche Zwangsarbeit sprechen.
Stockholm/Berlin - Die Möbelkette Ikea will mit Hilfe der Stasi-Unterlagenbehörde klären, ob bei Auftragsarbeiten in der DDR politische Gefangene für Zwangsarbeit eingesetzt worden sind.
UN-Arbeitsorganisation wirft Europa Versagen vor
Berlin - Hansjörg Geiger ist neuer Vorsitzender des Unabhängigen Gremiums zur Klärung von Stasi-Fragen im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
Berlin - Mit Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten hat der deutsche Sport einen kompetenten, aber auch unbequemen Partner bekommen. Er sieht im Sport einen «wesentlichen Baustein einer demokratischen Gesellschaft».
Potsdam - Die Bündnisgrünen im Landtag haben eine umfassende Stasi-Überprüfung leitender Beschäftigter in Brandenburgs Ministerien und nachgeordneten Behörden gefordert.
Berlin - Joachim Gauck ist neuer Bundespräsident. Die Bundesversammlung wählte den früheren DDR-Bürgerrechtler am Sonntag mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Christian Wulff.
Berlin - Zum bundesweiten «Tag der Archive» öffnen auch in Berlin Archiv-Einrichtungen, darunter die Stasi-Unterlagenbehörde und das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz.
Berlin - Der Kandidat für die Bundespräsidentenwahl, Joachim Gauck, steht heute den Fraktionen des Bundestags Rede und Antwort. Ausnahme ist die Linken-Fraktion.
Joachim Gauck gab sich ganz unstaatsmännisch. Im offenen Hemd und sichtlich überwältigt von dem gewaltigen Medienansturm präsentierte sich der designierte Bundespräsident am Freitagabend in Fürth zum ersten Mal seit seiner Nominierung einer größeren Öffentlichkeit.
Viel Privatmann, wenig Staatsmann: Joachim Gauck gibt sich bei seinem ersten Auftritt seit seiner Nominierung unpräsidial. Die größte Überraschung: Der designierte Bundespräsident hat neben Lebensgefährtin Daniela Schadt auch seine Tochter Gesine dabei.
Die von den Linken als Kandidatin für das Bundespräsidentenamt ins Gespräch gebrachte Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld würde eine Nominierung annehmen.