Karlsruhe/Bad Doberan - Ein Stück DDR-Widerstand darf weiterleben: Das Festival «Zappanale», das sein Debüt im Frühjahr 1989 noch unter Aufsicht der Stasi feierte, hat sich vor Gericht durchgesetzt.
... berichtete, ein ehemaliger Mitarbeiter von Wallraff habe jahrelang für die DDR-Staatssicherheit (Stasi) gearbeitet. Laut Stasi-Akten habe dieser Mann mehrere Kapitel des Wallraff-Bestsellers «Ganz unten» verfasst. Dies dementierte Wallraff damals im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Der betreffende Journalist habe für seinen Bestseller einige Recherchen vorgenommen, aber «nicht ein einziges Kapitel verfasst».In einem «Zeit»-Interview wehrte sich Wallraff zudem gegen Vorwürfe,...
... des Parlament zur Aufarbeitung der Nachwendejahre nur unzureichend über seine frühere Stasi-Tätigkeit informiert habe. Falkner räumt Stasi-Kontakte im Zeitraum 1980 bis 1986 ein. Die Linksfraktion sieht keinen Grund für Konsequenzen.Homepage...
... berichtete, ein ehemaliger Mitarbeiter von Wallraff habe jahrelang für die DDR-Staatssicherheit (Stasi) gearbeitet. Laut Stasi-Akten habe dieser Mann mehrere Kapitel des Wallraff-Bestsellers «Ganz unten» verfasst. Dies dementierte Wallraff damals im Gespräch mit dpa. Der betreffende Journalist habe für seinen Bestseller einige Recherchen vorgenommen, aber «nicht ein einziges Kapitel verfasst».In einem «Zeit»-Interview wehrte sich Wallraff zudem gegen Vorwürfe, er selbst habe mit der...
... wurde als 19-Jähriger wegen Westkontakten und der Weigerung des Parteieintritts von der Stasi kaltgestellt - und 1972 aus seinem damaligen Verein SC Karl-Marx-Stadt sogar «ausdelegiert». Das bedeutete die Entwurzelung aus dem Leistungssportsystem, Abnabelung von jeglicher Förderung, Isolation und gleichzeitige Überwachung auf Schritt und Tritt.Die DDR verzichtete ausgerechnet beim Klassenfeind in München bei den Olympischen Spielen auf einen Medaillen-Garant. Sein...
... einem Atemzug genannt zu werden.»Da er sich weigerte, in die SED einzutreten, war er 1972 von der Stasi kaltgestellt und aus seinem damaligen Verein SC Karl-Marx-Stadt «ausdelegiert» worden. 1976 wurde er wegen «Staatsverleumdung» zu zehn Monaten Gefängnis verurteilt und war bis 1979 für alle Rennen gesperrt. In seiner 1500 Seiten starken Opferakte begegnete Lötzsch etwa 50...
... in der Besoldungsgruppe A 12 beschäftigt sein. Er habe damals lediglich als Sanitäter im Stasi-Wachregiment «Feliks Dzierzynski» seinen Wehrdienst abgeleistet, teilte das Innenministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. «Er habe hieraus nie einen Hehl gemacht», erklärte ein Ministeriumssprecher.Sicherheitsüberprüfungen hätten keine weiteren Verdachtsmomente gegen ihn ergeben, hieß es. Seit 2009 werde auch die Zugehörigkeit zum Wachregiment «Feliks Dzierzynski»...
... Fischers vor.Eine dienstliche Zusammenarbeit des früheren Offiziers der DDR-Armee NVA mit der Stasi ist schon im Bürgermeister-Wahlkampf 2007 bekannt geworden. Nach eigener Aussage erfuhr Fischer erst im Zuge der Untersuchung, dass er ohne sein Wissen als IM geführt worden sei.Stadt...
Erkner - «Disziplinierung durch Arbeit»: Unter diesem Motto steht vom heutigen Freitag an der dreitägige Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Erkner bei Berlin (Oder-Spree).
Perleberg - Perlebergs Bürgermeister Fred Fischer (parteilos) ist wegen Stasi-Vorwürfen vorerst von seinem Amt suspendiert worden. Die Kommunalaufsicht des Landkreises Prignitz ordnete am Freitag die sofortige Umsetzung von entsprechenden Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung vom 12.
... nicht stigmatisiert werden. «Das ist aber letztlich Aufgabe der aufnehmenden Behörde.»Den Ex-Stasi-Leuten solle eine gleichwertige Beschäftigung in einer anderen Bundesverwaltung angeboten werden - auch in anderen Bundesländern. Hier spiele aber die «Frage der Zumutbarkeit» eine Rolle, sagte Hovestädt. «Wir können die Menschen nicht einfach irgendwohin schicken.» Derzeit liefen Gespräche mit anderen Behörden. «Wir haben darum gebeten, uns bei einer Lösung zu helfen. Wir gehen...
... der rot-roten Mehrheit von SPD und Linker.Sie begründeten dies unter anderem mit neu aufgedeckten Stasi-Fällen der jüngsten Vergangenheit und beriefen sich auf das novellierte Stasi-Unterlagengesetz. Staatskanzlei-Chef Albrecht Gerber wies in der Debatte den Vorstoß zurück. Die Regierung hege keinen Generalverdacht gegen die Bediensteten und lehne eine Regelanfrage ab, sagte er.Am vergangenen Dienstag hatte sich das Kabinett darauf geeinigt, Politiker, Beamte und Landesbedienstete in...
... eines Landesbetriebs übernehmen sollen.Hintergrund des Kabinettsbeschlusses ist das geänderte Stasi-Unterlagengesetz, das seit Jahresbeginn deutlich mehr Überprüfungen ermöglicht. In Brandenburg können nun auch Mitarbeiter unter die Lupe genommen werden, die eine vertrauensvolle Funktion oder öffentliche Verantwortung ausüben. Auch neue Erkenntnisse über eine mögliche frühere Stasi-Tätigkeit lassen eine Anfrage bei der Unterlagenbehörde zu. Eine anlasslose Überprüfung aller...
Mit roter Lackfarbe war das Wort «Stasi» aufgetragen. Eine Mitarbeiterin zeigte die Beschädigung am Morgen an, wie die Polizei mitteilte. Der polizeiliche Staatsschutz...
... gezahlt. 216 Renten seien von den Gerichten nicht bewilligt worden, weil die Antragsteller der Stasi zugearbeitet hätten. Opfern des SED-Regimes steht seit September 2007 eine Rente für zu Unrecht erlittene Haft zu, wenn sie als finanziell bedürftig gelten. Voraussetzung ist, dass sie als politisch Verfolgte mindestens sechs Monate im Gefängnis saßen.Infos des...