Köln (dpa/tmn) - Kinder lernen vieles spielend - ganz buchstäblich. Das gilt sogar fürs Sprechen: Fingerspiele, Klatschverse und Quatschlieder können dabei helfen - Vorlesen auch, Fernsehgucken nicht.
... zeigt genau wie die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Literatur, dass Mädchen beim Sprechenlernen die Nase vorn haben: 31 Prozent können zwischen dem 11. und 16. Lebensmonat fünf Wörter sagen. Das können zu diesem Zeitpunkt nur 26 Prozent der Jungen. Alle Ergebnisse der Umfrage online unter www.eltern.de/meilensteine Quelle: Unternehmensmeldung Gruner +...
... gilt: Je früher es Hilfe bekommt, etwa in Form von Hörgeräten, desto besser für das spätere Sprechenlernen. Um den zweiten Geburtstag herum überprüft der Kinderarzt, wie viele Wörter das Kind benutzt. Kann es mindestens Zwei-Wort-Sätze bilden? Manche Kinder brauchen dabei Hilfe: In speziellen Programmen, zum Beispiel dem Heidelberger Elterntraining, lernen Mütter und Väter, wie sie ihrem Kind beim Sprechenlernen helfen können. Die Kosten dafür werden zum Teil von den...
... zur Babyzeichensprache leitet. Zwar gebe es eine ältere Studie, die positive Effekte auf das Sprechenlernen zeigte. «Da wurde aber nicht über moderne Programme geforscht, sondern einige Eltern wurden aufgefordert, mit ihren Kindern über selbst erfundene Gesten zu kommunizieren.» Sie selbst sei «vorsichtig optimistisch», dass der Spracherwerb durch die Gebärden begünstigt werden kann, sagt die Psychologin. In der Sonderpädagogik zum Beispiel habe es sich als...
... als Person wahrzunehmen», erläutert Asendorpf. Dies geschehe bei den meisten noch vor dem Sprechenlernen. «Meistens können sie zu diesem Zeitpunkt das Wort »Ich« noch gar nicht aussprechen», sagt der Psychologe. Der Denkprozess für das Kind bestehe darin, das Spiegelbild mit der Vorstellung von sich selbst überein zu bringen. «Das ist eine fundamentale kognitive Leistung», sagt Asendorpf. Wissenschaftlich wurde dieser Entwicklungssprung mit...