... von Schleswig-Holstein hatten die übrigen 15 Bundesländer einer kontrollierten Öffnung des Sportwettenmarktes für private Anbieter am Donnerstag zugestimmt. Vom kommenden Jahr an soll es 20 Lizenzen für Anbieter von Sportwetten und eine Spielumsatzsteuer von fünf Prozent geben. Schleswig-Holstein will seinen Glücksspiel-Markt sogar noch weiter öffnen. Die DFL hatte damit gedroht, die Nutzung ihrer Spielpläne zu untersagen, wenn das Lotto-Monopol in Deutschland nicht beendet...
(dpa) - Die geplanten Neuregelungen des deutschen Sportwettenmarktes gehen manchen Sportjuristen nicht weit genug. Es sei der falsche Weg ab 2012 nur eine begrenzte Anzahl von privaten Sportwetten-Anbietern auf dem deutschen Markt zuzulassen, sagte der Kieler Sportjurist Martin Nolte der dpa. «Man kann durch präzise Zulassungskriterien für die einzelnen Anbieter viel mehr erreichen, als durch eine absolute Fixierung der Zahl», sagte Nolte vor dem Sportrechtstag der Deutschen...
... stellvertretender IPD-Sprecher in Frankfurt/Main. Zwar sei eine kontrollierte Öffnung des Sportwettenmarktes für private Anbieter grundsätzlich der richtige Weg, aber im Hinblick auf die Abgabensituation wenig erfolgsversprechend. Die IPD sorgt sich vor allem um eine ausreichende Finanzierung des Breitensports aus Mitteln des Sportwettenmarktes.Statt den Markt «konsequent kontrolliert zu öffnen und so den Weg für eine regulierte Rückkehr der privaten Anbieter nach Deutschland...
... Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Pläne der Ministerpräsidenten zur Öffnung des Sportwettenmarktes als unzureichend kritisiert. So sei die vorgesehene Konzessionsabgabe von 16,67 Prozent des Wetteinsatzes «im europäischen Vergleich nicht marktgerecht», teilte der Verband mit. Die Höhe der an den Staat abzuführenden Abgabe könne private Anbieter abschrecken. Außerdem nannte der DOSB die Begrenzung auf sieben Lizenzen für private Sportwettfirmen...
... Kritik vom Glücksspielsucht-Verband Die geplante Öffnung des milliardenschweren Sportwettenmarktes für private Anbieter stieß beim Fachverband Glücksspielsucht auf scharfe Kritik. Die Einigung der Ministerpräsidenten der Länder sei eine Entscheidung «gegen das Allgemeinwohl und für die Profitgier der Glücksspielanbieter», sagte die Vorsitzende Ilona Füchtenschnieder in Herford. Der Markt werde erweitert, während einige Länder die Hilfsangebote für...
... dieser Entscheidung mehr denn je an unserer Forderung nach einer kontrollierten Öffnung des Sportwettenmarktes fest.» Offenbar plant die DFL, Lizenzgebühren zu erheben. Sogar eine Übereinkunft mit dem DOSB soll es bereits geben, die dem gemeinnützigen Sport knapp 80 Millionen Euro bringen könnte. Chancengleichheit mit den anderen Ligen «Bayern München begrüßt diesen Urteilsspruch außerordentlich, weil er aus unserer Sicht ein Regulativ im Positiven darstellt. Es...