... Prozentpunkten sind CDU-intern umstritten. Einige lasten Rüttgers das Debakel persönlich an. Die Sponsoring-Affäre und die ständigen Indiskretionen aus der NRW-CDU-Zentrale hätten die christdemokratischen Wähler verunsichert. Rüttgers-Anhänger dagegen verweisen auf die Pannen von Schwarz-Gelb im Bund. Ein Neuanfang wäre wohl nur ohne Rüttgers möglich. «Bei den Mitgliedern gibt es eine große Sehnsucht, dass wir uns nicht mehr wie unter Rüttgers als Ersatz-SPD...
... der Diskussion. Die CDU wies noch einmal den Vorwurf der Käuflichkeit gegen Rüttgers wegen der Sponsoring-Affäre zurück. Die SPD rügte die «Kraftilanti»-Kampagne der CDU, bei der Kraft mit der gescheiterten hessischen SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti verglichen worden war. Teilnehmern zufolge sprach Kraft die ersten Worte bei der Unterredung der rot-schwarzen Delegationen in einem Düsseldorfer Hotel. Streitthemen wie die Schulpolitik oder die Studiengebühren wurden ...
... kann es wohl auch kaum, nach den hausgemachten Skandälchen der vergangenen Monate, wie etwa der Sponsoring-Affäre. In der Einfahrt zum Gelände der CDU-Zentrale steht ein Gruppe von jungen Christdemokraten zum Gruppenfoto bereit - Erinnerung an einen traurigen Abend. Einer von ihnen will die anderen zum Lachen bringen, sagt aber nicht «Cheese» oder «Bitte lächeln», sondern «Rüttgers, jetzt alle: Rüttgers». Die Resonanz ist verhalten. Ein paar wenige...
... Inder»-Parole, ist aber heute fast schon wieder vergessen. Sehr präsent ist dagegen die Sponsoring-Affäre: Im Februar 2010 deckt der Spiegel auf, dass die NRW-CDU bei ihrem Landesparteitag für 20.000 Euro Sponsoren «Einzelgespräche mit dem Ministerpräsidenten und den Minister/innen» verspricht. Rüttgers weist Vorwürfe der Käuflichkeit als absurd zurück, muss aber seinen Generalsekretär opfern, um weiteren Schaden von sich selbst abzuwenden. Eine Woche vor der...
... a Rüttgers› - Rüttgers in Rente!» forderte Trittin in Anspielung auf die Sponsoring-Affäre der NRW-CDU. Auf die Linke gingen die Parteitagsredner kaum ein. Der zweite Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir nannte die Partei...
... aus Union und FDP wird es ziemlich eng. Nach dem Holper-Start von Schwarz-Gelb in Berlin und der Sponsoring-Affäre von CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers knirscht es im sogenannten bürgerlichen Lager inzwischen gewaltig. Das Motto der Liberalen im Landtagswahlkampf «Privat vor Staat» geht Rüttgers schon länger gegen den Strich. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung rückte er am Wochenende von dem FDP-Credo, das fünf Jahre lang auch das Regierungsmotto war,...
... nach der Stern-Umfrage nicht einmal jeder Zweite für den CDU-Landeschef entscheiden. Noch vor der Sponsoring-Affäre, die Rüttgers in den Verdacht der Käuflichkeit rückte, waren es 51 Prozent. Rüttgers Herausforderin, SPD-Landeschefin Hannelore Kraft, kommt der Umfrage zufolge auf 28 Prozent. Sie konnte sich damit seit Mitte Januar um fünf Punkte steigern. Für die Wahl-Trends befragte das Forsa-Institut jeweils rund 2000 repräsentativ ausgesuchte Bürger im Bund und rund 1000 im Land...
... wieder Morgenluft schnuppert, hat sie allerdings weniger ihrer eigenen Stärke zu verdanken. Die Sponsoring-Affäre der nordrhein-westfälischen CDU, die Rüttgers den Verdacht der Käuflichkeit einbrachte, aber auch der Dauerstreit von Schwarz-Gelb auf Bundesebene haben deutliche Spuren hinterlassen. Dabei hatte Rüttgers, der mit der CDU 2005 einen gewaltigen Zuwachs von 37 auf 44,8 Prozent verbuchen konnte, lange Zeit wie der sichere Sieger ausgesehen. Er profitierte nicht nur vom...
... Experten durchaus auch auf die persönlichen Fehler von Jürgen Rüttgers zurück. Mit seiner Sponsoring-Affäre oder seinem Aktionismus bei der Opel-Rettung hätte der Landesvater sicherlich sehr viel Sympathie im Volk verspielt, sagt Behnke. Allein damit die Umfrageverluste der Partei erklären zu wollen, greift nach Meinung des Politikwissenschaftlers aber zu kurz. «Die Bundesverhältnisse haben einen sehr extremen Einfluss auf die Ausgänge von Landtagswahlen», sagt...
... ein. 99,5 Prozent der Delegierten wählten ihn zum Nachfolger von Hendrik Wüst, der wegen der Sponsoring-Affäre zurückgetreten...
sieben Wochen wählt Nordrhein-Westfalen. Wie steht's um Jürgen Rüttgers? Geht so. Seit der Sponsoring-Affäre hat Rüttgers an Boden verloren gegen SPD-Herausforderin Hannelore Kraft. Im direkten Vergleich zwischen den beiden Politikern sehen die Umfragen ihn zwar immer noch vorne, aber der Vorsprung ist kleiner geworden. Andererseits kann der Ministerpräsident sich über einen taktischen Fehler der SPD freuen: Kraft fordert gemeinnützige Arbeit für Hartz-IV-Empfänger - und lenkt...
... erhalten, tauchen diese bislang nur als «Sonstige Einnahmen» auf. Infolge der Sponsoring-Affären um den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) und seinen sächsischen Amtskollegen Stanislaw Tillich (CDU) forderten einige Politiker, das Parteiengesetz zu ändern. Dann müssten auch Sponsoring-Einnahmen künftig ab einem gewissen Betrag veröffentlicht werden. Überdies sind einige Parteien auch an Unternehmen beteiligt, die zumeist stark auf...
Opposition fordert Strafzahlungen gegen die CDU wegen der Sponsoring-Affären in Nordrhein-Westfalen und Sachsen. Im Bundestag sprach die SPD am Donnerstag von «verbotenen Zweckspenden», gegen die die Bundestagsverwaltung Sanktionen verhängen müsse. Alle Fraktionen sprachen Bundestagspräsident Norbert Lammert ihr Vertrauen in seine Unabhängigkeit bei der Aufklärung der Affäre aus. Die Grünen und Antikorruptionsorganisationen forderten eine Verschärfung der Regelungen...
... Debatte um die Rolle von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) in der Sponsoring-Affäre hat seine Partei zwischen Rhein und Weser bei den Wählern an Zustimmung verloren. In einer Umfrage des Stern sackt die Landes-CDU im Vergleich zu der Erhebung des Hamburger Magazins Anfang Februar um drei Prozentpunkte ab. Sie würde danach derzeit nur noch auf 38 Prozent der Stimmen kommen. Die FDP stagniert nach dieser Umfrage bei 6 Prozent, so dass sich für beide...