... Reiche (CDU) erläuterte, Abtreibungen seien bis zur zwölften Schwangerschaftswoche möglich, Spätabtreibungen bei schweren Konflikten der Mutter. «Diese Eltern wünschen sich sehnlichst ein gesundes Kind», mahnte Flach, «sie verstehen nicht, warum sie in Deutschland keine Hilfe bekommen.» Für den Patientenbeauftragten Wolfgang Zöller (CSU) stand wie für meisten anderen PID-Gegner im Mittelpunkt: «PID bedeutet Selektion. Unter den künstlich...
... Pränataldiagnostik im Mutterleib und gegebenenfalls daraus resultierende Abtreibungen, auch Spätabtreibungen, zulassen. «Das ist nicht verhältnismäßig und gesetzlich gedacht nicht konsistent.» Die CDU-Politikerin Ursula Heinen-Esser befürwortete mit ähnlichen Argumenten ebenfalls die Zulassung der PID unter strengen Auflagen. «Betroffene Eltern verstehen nicht, dass die PID verboten werden soll, wenn Abtreibung und gegebenenfalls sogar Spätabtreibung erlaubt...
... seiner Sicht sei eine eng begrenzte Zulassung notwendig. Ein Verbot führe unter anderem zu mehr Spätabtreibungen, die niemand wolle.Auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe hatten sich am Dienstag 51 Prozent der Delegierten für ein Verbot der PID ausgesprochen. Mit dieser Methode können im Reagenzglas erzeugte Embryonen vor der Einpflanzung in den Mutterleib auf Erbkrankheiten untersucht und aussortiert werden.Die katholische Bischofskonferenz begrüßte die CDU-Festlegung. Nach Ansicht des...
... der Gesellschaft, mit einem Credo für Ehegattensplitting und Wahlfreiheit beim Elterngeld, gegen Spätabtreibungen und für steuerliche Entlastungen der Leistungsträger aus Handwerk und Mittelstand, der Fachkräfte und Ingenieure, «die für Wertschöpfung sorgen» und den Karren aus dem Wirtschaftstief ziehen sollen. So wie Adenauer mit der Westbindung und Kohl beim Fall der Mauer und der Wiedervereinigung habe die CDU «immer das richtige Gespür für die Geschichte...
... zur Pille für den Mann: Verhütende Nerven reißen wie ein altes Kondom Kommentar zu Spätabtreibungen: Endlich Sicherheit Fetales Alkoholsyndrom: Mit Fahne aus dem...
den Umgang mit so genannten Spätabtreibungen wird seit Jahren gestritten. Nun einigten sich die Parlamentarier in Berlin – unabhängig von der Partei – auf ein Gesetz. Auch bei Abtreibungen nach der zwölften Schwangerschaftswoche besteht künftig eine Beratungspflicht des Arztes, wenn die Schwangere das nicht ablehnt. Und: Vor der Erlaubnis für den Abbruch hat die Frau drei Tage Bedenkzeit. Gut an dem Kompromiss ist, dass endlich rechtliche Sicherheit für die Betroffenen...
... Prüfauftrag. Man wolle überlegen, «ob und gegebenenfalls wie» die Situation bei Spätabtreibungen verbessert werden kann, hieß es unter vielen anderen Spiegelstrichen und Absichtserklärungen in dem von CDU, CSU und SPD 2005 besiegelten Koalitionsvertrag. Nahezu vor Toresschluss der Wahlperiode entschied der Bundestag am Mittwoch über die Neuregelung - ohne dass sich zuvor die Koalition trotz monatelangen Ringens auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf verständigen...
Bei den neuen Regeln für Spätabtreibungen geht weiter ein Riss durch den Bundestag. Erneut scheiterte ein letzter Versuch verschiedener Gruppen von Abgeordneten, sich vor der Abstimmung nächste Woche auf einen einzigen Gesetzentwurf zu einigen.
... zwischen Beratungsgespräch und Abbruch vor. Bislang lagen dem Parlament für die Neuregelung der Spätabtreibungen insgesamt fünf verschiedene Anträge vor. Mit der Verständigung auf den gemeinsamen Gesetzentwurf haben sich drei der fraktionsübergreifend arbeitenden Abgeordnetengruppen nun zusammengeschlossen. Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Caren Marks, sagte, mehrere Frauenpolitikerinnen von SPD und Grünen prüften jetzt einen gemeinsamen Gegenentwurf. Singhammer...
sind grauenvoll», sagte die Justizministerin der ersten rot-grünen Bundesregierung, Herta Däubler-Gmelin, im März 1999. Man müsse sie «unterbinden, schlichtweg unterbinden, wenn die Gesundheit der Mutter nicht gefährdet ist». Dass selbst hartgesottene Gemüter bei Spätabtreibungen das Entsetzen packt, liegt an den Methoden, die angewendet werden. Zum Beispiel werden Wehen auslösende Hormone verabreicht, die den Embryo aus der Gebärmutter...
... schockierenden Ergebnissen konfrontiert werden. Der Entwurf bezieht sich in der Begründung auf Spätabtreibungen im engeren Sinne, also nach der 22. Schwangerschaftswoche. Die Beratung soll aber für alle Abbrüche nach medizinischer Indikation gelten. 4. Gesetzentwurf der FDP-Abgeordneten Ina Lenke und anderer: Auch dieser Gesetzentwurf setzt auf eine Beratungspflicht des Arztes. Er soll die Schwangere nach der Diagnose, dass das Kind krank ist, medizinisch beraten. Darüber hinaus soll...
... wurde das Baby in der 24. Schwangerschaftswoche abgetrieben. Juristisch sind in Deutschland Spätabtreibungen nur möglich, wenn eine medizinische Indikation besteht, also eine Gefahr für die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter. Dann kann die Schwangerschaft theoretisch bis zum Entbindungstermin abgebrochen werden. Eine Abtreibung nur wegen einer Behinderung des Kindes ist seit 1995 verboten, als das Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch (§ 218 StGB) neu geregelt...
... wurde das Baby in der 24. Schwangerschaftswoche abgetrieben. Juristisch sind in Deutschland Spätabtreibungen nur möglich, wenn eine medizinische Indikation besteht, also eine Gefahr für die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter. Dann kann die Schwangerschaft theoretisch bis zum Entbindungstermin abgebrochen werden. Eine Abtreibung nur wegen einer Behinderung des Kindes ist seit 1995 verboten, als das Gesetz zum Schwangerschaftsabbruch (§ 218 StGB) neu geregelt wurde....
... eines schwerbehinderten Kindes seelisch nicht verkraften kann. In diesen Fällen sind sogenannte Spätabtreibungen theoretisch bis zum Entbindungstermin möglich. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamts in 229 Fällen Schwangerschaften nach der 22. Woche abgebrochen. Das sind 0,2 Prozent aller 116.871 Abtreibungen. Im gleichen Jahr wurden 684 862 Kinder...