So., 03.06.12

Schreibverbot

Aktuellste Nachrichten zum Thema "Schreibverbot"

15.12.2011
Literatur Was bleibt von der DDR-Literatur? Was bleibt von der DDR-Literatur? (Foto)

... König David Bericht» oder dem mythologischen Entwicklungsroman «Ahasver». Wiederholt hatte er Schreibverbot. «Zwischen den Stühlen zu sitzen war meine Dauerposition», sagte er einmal. Trotz aller Enttäuschung über den real existierenden Arbeiter- und Bauernstaat hielt aber auch er am Traum eines besseren Deutschland fest. Nach dem Fall der Mauer warnte Heym vor einem «Ausverkauf an die Bundesrepublik».Andere große DDR-Dichter sind ebenfalls längst tot, ohne dass sich ihr Werk...

Rinser-Sohn: «Meine Mutter war kein Nazi» (Foto)
12.04.2011
Literatur Rinser-Sohn: «Meine Mutter war kein Nazi»

... mit der Nachrichtenagentur dpa. «Uns hat sie immer erzählt, dass sie während der Nazi-Zeit ein Schreibverbot hatte.» Dennoch ist er sich sicher: «Sie war nie antisemitisch - ihren Lebtag nicht. Und sie war kein Nazi im engeren Sinn.» Dennoch bestehe leider kein Zweifel daran, dass sie stärker in das Nazi-Regime verstrickt war, als man ahnte und als sie jemals zugegeben hätte. «Selbst, wenn wir sie darauf angesprochen hätten - sie hätte alles zornig mit einer Handbewegung...

Siegfried Lenz wird 85: «Überstehen ist alles» (Foto)
02.03.2011
Literatur Siegfried Lenz wird 85: «Überstehen ist alles»

... Ergebnis einer Selbstversetzung?Lenz: «Durchaus. Es gab diese absurden Verbote, Malverbote, Schreibverbote. Ich habe mich damals als junger Schriftsteller gefragt, wie würdest Du reagieren, wenn Du plötzlich von offizieller Seite ein Schreibverbot hättest. Aber da ich das nicht als Schriftsteller tun wollte, sondern einen Maler mir vorstellte, habe ich die Geschichte eines Malverbots in Deutschland zu beschreiben versucht.»Würden Sie den Pflichtbegriff in der «Deutschstunde»...

Verbotene DDR-Literatur erhält wieder eine Stimme (Foto)
02.07.2009
«Die Verschwiegene Bibliothek» Verbotene DDR-Literatur erhält wieder eine Stimme

... der Staatssicherheit verfolgt. Bei allzu aufmüpfiger Kritik am Real-Sozialismus der DDR drohten Schreibverbote oder die Abschiebung in den Westen. Schlimmstenfalls wurden die Autoren als «Staatsfeinde» vor Gericht gezerrt und landeten hinter Gittern. Das Schreiben haben die so Drangsalierten trotzdem nicht aufgegeben. Als zehnter und abschließender Band der Reihe Die Verschwiegene Bibliothek ist jetzt das Werk Badetag des Lyrikers und Musikers Salli Sallmann in der Edition...

«Ich wollte in diesem Staat nicht mehr leben» (Foto)
26.03.2009
Hartmut Richter «Ich wollte in diesem Staat nicht mehr leben»

... geschafft hat. Die Untersuchungshaft erlebt er in wochen- und monatelanger Isolation. Er bekommt Schreibverbot, Briefe werden ihm vorenthalten. Zur Schwester wird keinerlei Kontakt gestattet. Was aus ihr wurde, bleibt Hartmut Richter lange Zeit unklar. Von den 33 Fluchthilfen kann ihm das MfS nach vielen Verhören 18 Fälle nachweisen. Das reicht zur Höchststrafe. Im März 1976 wird Richter vom Bezirksgericht Potsdam unter Ausschluss der Öffentlichkeit angeklagt und im Sinne von Paragraph...

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