... Führer der Islamisten, dem radikalen Geistlichen Maulana Sufi Mohammed, wurde die Einsetzung von Scharia-Gerichten zugestanden. Im Gegenzug sollten die Taliban ihre Waffen niederlegen – statt dessen stießen sie noch weiter ins pakistanische Kernland vor. Die Bevölkerung wurde mit dem Abkommen vollends der Willkür der Islamisten ausgeliefert, und ihrem extrem rückständigen Verständnis der Religion. Damit wurde offiziell besiegelt, was ohnehin immer mehr den Alltag der Menschen im...
... vergangene Woche kritisiert, dass die Regierung ihrer Verpflichtung aus dem Februar-Abkommen, Scharia-Gerichte einzuführen, nicht nachgekommen sei. Dauerhafter Frieden in Swat sei so nicht möglich. Die Scharia ist die religiös geprägte Rechtsordnung des Islam. Sie sieht zum Teil drakonische Strafen vor, wie etwa die Steinigung für...
... Begründung sagte sein Sprecher, die Regierung sei ihrer Verpflichtung aus dem Februar-Abkommen, Scharia-Gerichte einzuführen, nicht nachgekommen. Maulana Mohammad hatte das von den USA kritisierte Abkommen mit der Regierung der Nordwest-Grenzprovinz Mitte Februar verkündet. Es sollte einen 18 Monate dauernden Bürgerkrieg beenden, in dem mehrere hundert Menschen ums Leben kamen und etwa ein Drittel der Bevölkerung von 1,5 Millionen Menschen in die Flucht getrieben wurde. Demnach...
Als Zugeständnis an die radikal-islamischen Taliban haben die pakistanischen Behörden der Einrichtung von Scharia-Gerichten im umkämpften Swat-Tal - nur rund 160 Kilometer von der Hauptstadt Islamabad entfernt - zugestimmt.