... nach oben. Bei einem inzwischen für 2010 erwarteten Jahresumsatz von 9 Milliarden Euro würde die Schaeffler-Gruppe damit unter dem Strich 1,35 Milliarden Euro operativen Gewinn erwirtschaften. Bislang war das Unternehmen lediglich von 8 Milliarden Euro Umsatz und einem Gewinn von rund 800 Millionen Euro ausgegangen. Der Grund für den wachsenden Optimismus nach dem schwärzesten Jahr in der Unternehmensgeschichte ist die starke Nachfrage im Auto- und Industriegeschäft.Der fränkische...
... Jahresumsatz von rund 9 Milliarden Euro und einem Gewinn von rund 1,35 Milliarden Euro, teilte die Schaeffler-Gruppe mit. Bislang hatte das Unternehmen lediglich mit einem Umsatz von acht Milliarden Euro und einem Gewinn von rund 800 Millionen Euro gerechnet. Allein im dritten Quartal habe das Unternehmen wegen der starken Nachfrage im Auto- und Industriegeschäft einen Konzerngewinn von 147 Millionen Euro...
(dpa) - Die hoch verschuldete Schaeffler-Gruppe hat ihre Verluste verringern können: Angesichts wachsender Nachfrage aus der Autoindustrie konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr seinen operativen Gewinn deutlich steigern. Unterm Strich steht aber noch immer ein Verlust von 260 Millionen Euro, wie Schaeffler mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte das Minus noch 625 Millionen Euro betragen. Der Umsatz kletterte bis Ende Juni um mehr als 30 Prozent auf 4,5 Milliarden...
... auf ein Finanzierungskonzept über zwölf Milliarden Euro geeinigt. Damit sei die Finanzierung der Schaeffler-Gruppe für die nächsten Jahre gesichert, teilte das Unternehmen in Herzogenaurach mit. Zugleich soll Schaeffler eine neue Rechtsform erhalten und in ein kapitalmarktfähiges Unternehmen ungewandelt werden. «Wir haben mit der Einigung über das Finanzierungskonzept einen zentralen Meilenstein erreicht, um die Schaeffler-Gruppe in den nächsten Jahren erfolgreich weiter zu...
... Gerhard Schröder hat sich derweil in den Machtkampf eingeschaltet. Er habe die Vertreter der Schaeffler-Gruppe zur Einhaltung der Investorenvereinbarung gemahnt, die der Großaktionär im August 2008 mit Conti geschlossen hatte, schreibt die Welt. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) drohte wegen des Dauerstreits damit, Schaeffler Staatshilfen zu verweigern. «Bei Schaeffler/Conti sind die gemeinsamen Hausaufgaben noch immer nicht gemacht. Wenn man so arbeitet, muss man...
Mitarbeiter der angeschlagenen Schaeffler-Gruppe am Standort Schweinfurt haben sich zu Einsparungen bei den Personalkosten in Höhe von 50 Millionen Euro bereiterklärt. Dafür will das Unternehmen ein Jahr auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten, wie Schaeffler und der Gesamtbetriebsrat mitteilten. Allerdings gilt diese Garantie nur für den Fall, dass die Talsohle der wirtschaftlichen Entwicklung tatsächlich bereits erreicht sei und sich die Märkte 2010 wieder leicht erholten....
... Dazu gibt es eine entsprechende Vereinbarung mit der IG Metall. In einer Mitteilung der Schaeffler-Gruppe hat man schon sehr genaue Vorstellungen formuliert, wie man trotzdem sparen will: unter anderem durch Arbeitszeitverkürzung mit Anpassung der Löhne und Gehälter, über freiwillige Aufhebungsverträge, indem man Mitarbeiter in die Altersteilzeit schickt und Einmalzahlungen kürzt. Die Vorstellung, dass 4500 Schaeffler-Beschäftigte in den nächsten Wochen ihren Job verlieren...
... verschaffen wollen, um das Unternehmen aus eigener Kraft wieder flott zu machen. Die Schaeffler-Gruppe ist nach der Übernahme des Autozulieferers Continental mit mehr als zehn Milliarden Euro verschuldet und bittet derzeit um Staatshilfen. Sie hat nach eigenen Angaben einen Kapitalbedarf von rund sechs Milliarden Euro. Die Schaeffler-Eigentümer sehen sich vor allem als Opfer der Wirtschaftskrise, die nach deren Ansicht auch durch die Politik verursacht worden ist. Man habe die...
... sich hier eine ähnliche Geschichte wie im bayerischen Herzogenaurach ab. Die dort ansässige Schaeffler-Gruppe hat sich beim Versuch den Automobilzulieferer Continental zu übernehmen ebenfalls überschätzt - und kämpft nun ums...
Gesellschafter der schwer angeschlagenen Herzogenauracher Schaeffler-Gruppe räumen Fehler bei der Übernahme der dreimal größeren Continental AG ein. Das berichtete Der Spiegel vorab nach einem Gespräch mit Maria-Elisabeth Schaeffler und deren Sohn Georg. «Unser Fehler war, dass wir die Zukunft falsch eingeschätzt haben», sagte Maria-Elisabeth Schaeffler dem Nachrichtenmagazin. «Mit dem Wissen von heute hätte man eine solche Transaktion mit dieser...
... und Halbach um staatliche Finanzspritzen bittet wie etwa gerade Maria-Elisabeth Schaeffler von der Schaeffler-Gruppe? Ferch: Das ist sehr schwer zu beurteilen. Ich kann es mir allerdings nicht vorstellen, nicht einmal als letzte Konsequenz. Die Strenge mit sich selbst hätte Gustav Krupp davon abgehalten. Es waren damals aber auch Zeiten, die sich nur bedingt mit heute vergleichen lassen. So etwas wie Globalisierung gab es damals noch nicht. Lesen Sie auf Seite 2, weshalb Heino Ferch Gustav...
... «positive Gespräche» mit möglichen Investoren geführt. Vorrangiges Ziel sei, die Schaeffler-Gruppe und den Verbund von Schaeffler und Continental zu erhalten. Am Vortag hatte Schaeffler bekannt gegeben, trotz finanzieller Schwierigkeiten an der Fusion ihrer Autozuliefersparte mit der von Continental festhalten zu wollen. «Wir werden weiter an der Zusammenführung der beiden Automotive-Bereiche arbeiten und sind zuversichtlich, dass das jetzt kooperativ und ohne...
... IG Metall und IG BCE forderten, dass die Arbeitsplätze bei der Continental AG und der Schaeffler-Gruppe auf der Grundlage der Investorenvereinbarung gesichert würden. Eine Aufteilung der Unternehmen sei «nicht akzeptabel». Auch Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vermisst bisher einen stimmigen Plan. Sowohl bei Opel als auch bei Schaeffler fehlten bislang «Konzepte, die als Entscheidungsgrundlagen dienen können», sagte...
... seinen Stuhl zu räumen. Indessen kocht die Gerüchteküche um die Zukunft der angeschlagenen Schaeffler-Gruppe weiter. Nach Medienberichten zeichnet sich eine Übernahme des Unternehmens durch die Gläubigerbanken ab. Laut Süddeutscher Zeitung will die Bundesregierung Staatshilfen für das Unternehmen vermeiden, das sich mit der Übernahme des größeren Konkurrenten Continental verhoben hat. Stattdessen sollten die Schaeffler-Gläubigerbanken ihre Forderungen in Beteiligungen...
... Christian Strenger sagte der Financial Times Deutschland, Koerfer sei Chef-Berater der Schaeffler-Gruppe, müsse aber laut Gesetz allein die Interessen der Continental AG vertrete. Angesichts der Finanzsituation von Schaeffler gebe es zwischen beiden Funktionen einen gravierenden Interessenkonflikt. Schaeffler erklärte, das Unternehmen halte an der Nominierung Koerfers fest. Man sehe keinen Interessenkonflikt, der einer Bestellung Koerfers entgegenstehe. Alle Conti-Aufsichtsräte...