(dpa) - Auch auf dem Saturnmond Titan gibt es frühlingshafte Regenschauer - allerdings nicht aus Wasser, sondern aus Methan. Das schließen Forscher aus Bildern, die mit der amerikanisch-europäischen Weltraumsonde «Cassini» gemacht wurden.Das internationale Team um Elizabeth Turtle von der Johns Hopkins Universität fand heraus, dass sich eine Region in der Nähe des Mond-Äquators nach einem Wolkenbruch stark verdunkelte. Die schlüssigste Erklärung für diese Verdunklung sei...
... Cassini-Weltraumsonde hat neue Hinweise für die Existenz von Eisvulkanen auf einem Saturnmond entdeckt. Eine dreidimensionale Karte von der Oberfläche des Titan zeige Erhebungen, die dem Ätna in Italien ähnelten.Das teilte die US-Weltraumbehörde NASA am Dienstag mit. Die Sonde hatte bereits 2005 auf dem bisher als «tot» geltenden Saturnmond Enceladus Anzeichen für aktive Eisvulkane gefunden.Die Bilder zeigen den Angaben zufolge zwei mehr als 900 Meter hohe Bergspitzen,...
... als sie nach einer sieben Jahre dauernden Mission die ersten Aufnahmen von der Oberfläche eines Saturnmondes sahen, der rund 1,3 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt ist.In weiteren Beiträgen beschäftigt sich der Themenabend mit der Venus, dem Vulkanplaneten, den Asteroiden, die sich ständig auf Erd- Kurs befinden, und der Wahrscheinlichkeit, das es vielleicht außerirdisches Leben geben...
Berliner Planetenforscher haben einen gigantischen See auf dem Saturnmond Titan erspäht. Mit einer Fläche von bis zu 400.000 Quadratkilometern ist das «Kraken Mare» größer als das Kaspische Meer, der größte See der Erde.
... die Wärmestrahlung des kühlen Staubs einfangen. Quelle des Staubs sei wahrscheinlich der ferne Saturnmond Phoebe, der in dem Ring kreist. Damit könnte die Entdeckung ein Rätsel lösen, das Astronomen seit langem beschäftigt: Die Frage, warum der Saturnmond Iapetus auf seiner Vorderseite in Flugrichtung wesentlich dunkler ist als auf seiner Rückseite. «Astronomen haben lange vermutet, dass es eine Verbindung zwischen Saturns äußerem Mond Phoebe und dem dunklen Material auf...
der Eiskruste des kleinen Saturnmondes Enceladus muss es einen Ozean geben, der mit Felsgestein in Kontakt steht. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam auf Basis von Messungen der Nasa-Esa-Raumsonde «Cassini» sowie Laborexperimenten am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation. In den Fontänen der Eisvulkane am Südpol von Enceladus konnten die Wissenschaftler Salze nachweisen, die ihren Ursprung nur in einem Reservoir aus...