... und der Ministerpräsident blieb nur dank der gescheiterten Linken-Duldungsversuche seiner SPD-Herausforderin Andrea Ypsilanti im Amt. Schon im Jahr 2000 stand seine politische Zukunft auf der Kippe, als Koch in der hessischen Parteispendenaffäre «brutalstmögliche Aufklärung» versprach und trotzdem Details verschwieg. Anstatt zurückzutreten saß er die Affäre dann einfach aus. Koch blieb Ministerpräsident, sein Image aber war angekratzt. So umstritten der Hesse auch...
... TV-Duell vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen: CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und seine SPD-Herausforderin Hannelore Kraft haben sich am Abend im WDR einen Schlagabtausch ohne große Schärfe geliefert. Beide stritten vor allem über die Schul- und die Arbeitsmarktpolitik. Fahrt nahm das Duell erst beim Thema Linke auf. CDU und SPD erklärten in ersten Reaktionen ihre Spitzenkandidaten erwartungsgemäß zum Sieger. In den meisten Umfragen haben derzeit weder Schwarz-Gelb noch...
Wahlkampf sieht anders aus: Beim TV-Duell der Spitzenkandidaten in NRW war wenig davon zu spüren, dass in zwei Wochen gewählt wird. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sah manches Mal blass aus gegen SPD-Herausforderin Hannelore Kraft.
... das einzige TV-Duell gegeben. Dabei lieferten sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und seine SPD-Herausforderin Hannelore Kraft einen Schlagabtausch ohne große Höhepunkte. Gestritten wurde vor allem über die Schul- und die Arbeitsmarktpolitik. In der Koalitionsfrage wurden die bekannten Positionen wiederholt. Rüttgers sagte, er wolle nicht mit den Grünen koalieren, schloss das aber auch nicht kategorisch aus. Er warf Kraft vor, sie schließe eine Koalition mit der Linkspartei nicht...
... wolle «Rot-Rot Chaos stiften» und die Einheitsschule einführen. Auch seine SPD-Herausforderin Hannelore Kraft wolle das, sage es aber nicht und sei unehrlich. Rüttgers warf ihr auch persönliches Versagen vor: «Ihre persönliche Erfolgsbilanz passt auf eine Briefmarke», sagte Rüttgers vor knapp 600 Delegierten. Kraft trete mit «dem letzten Aufgebot der ehemals so stolzen nordrhein-westfälischen Sozialdemokratie» zur Wahl an. Deren...
... um Jürgen Rüttgers? Geht so. Seit der Sponsoring-Affäre hat Rüttgers an Boden verloren gegen SPD-Herausforderin Hannelore Kraft. Im direkten Vergleich zwischen den beiden Politikern sehen die Umfragen ihn zwar immer noch vorne, aber der Vorsprung ist kleiner geworden. Andererseits kann der Ministerpräsident sich über einen taktischen Fehler der SPD freuen: Kraft fordert gemeinnützige Arbeit für Hartz-IV-Empfänger - und lenkt damit das Medieninteresse weg von der...
... Gefühl hätte sich Gesine Schwan auch aus ihren eigenen Reihen gewünscht. Köhlers SPD-Herausforderin war bei der Abstimmung der 1223 Delegierten im Reichstag ohne Chance. Für sie wählten nur 503 Abgeordnete - 11 weniger, als sie eigentlich von SPD und Grünen hätte bekommen müssen. Bei Schwan war die Enttäuschung spürbar. Sie nahm das Ergebnis zwar lächelnd entgegen, dennoch sah man ihr die Verbitterung förmlich an. Für den Kandidaten der Linken Peter Sodann stimmten...
... mit 70 Prozent der Stimmen rechnen, würde der Bundespräsident direkt gewählt werden. Für die SPD-Herausforderin Gesine Schwan würden sich nur 14 Prozent entscheiden, für den Kandidaten der Linken, Peter Sodann, sogar nur 4 Prozent. Auch bei SPD-Anhängern kann Schwan der Umfrage zufolge nicht mit einer Mehrheit rechnen: Nur jeder fünfte SPD-Wähler (20 Prozent) würde sich bei einer Direktwahl für sie entscheiden. Für Köhler würden 66 Prozent der Sozialdemokraten votieren. Der...
... Bundespräsident Köhler ist seine Wiederwahl wahrscheinlicher geworden. Der Vorsprung vor SPD-Herausforderin Gesine Schwan ist gewachsen. Dritter Kandidat für das höchste Staatsamt ist für die Linkspartei der ehemalige Tatort-Kommissar Peter Sodann. Die in den ersten beiden Wahlgängen erforderliche absolute Mehrheit in der 1224 Mitglieder starken Bundesversammlung liegt bei 613 Stimmen. Sodann werden keine realistischen Chancen eingeräumt. Die Linkspartei ließ bislang offen, ob...
... Petra Roth wurden immer neue Namen aus der CDU als mögliche Nachfolger gehandelt. Seine SPD-Herausforderin Andrea Ypsilanti scheiterte schon mit dem ersten Versuch einer Regierungsbildung, der CDU-Politiker blieb als geschäftsführender Ministerpräsident im Amt. Und plötzlich war ein ganz anderer Koch als vor der Wahl zu vernehmen. Er förderte die Nutzung neuer Energien, erklärte Hessen zum Musterland für den Klimaschutz, ließ seinen neuen Kultusminister Jürgen Banzer eine...