Netzwerke wie Facebook oder Google+ machen es Mobbern leicht: Wer andere «dissen» will, braucht nur ein peinliches Foto zu veröffentlichen oder boshafte Kommentare zu posten und erreicht damit oft eine durchschlagende Wirkung vor großem Publikum. Denn bevor sich das rückgängig machen lässt, haben es unter Umständen schon Dutzende oder Hunderte anderer gesehen. Wenn das gezielt und immer wieder passiert, ist es genauso Mobbing wie auf dem Schulhof und kein bisschen weniger...
Soziale Netzwerke wie Facebook oder Google+ machen es Mobbern leicht: Wer andere «dissen» will, braucht nur ein peinliches Foto zu veröffentlichen oder boshafte Kommentare zu posten und erreicht damit oft eine durchschlagende Wirkung vor großem Publikum. Denn bevor sich das rückgängig machen lässt, haben es unter Umständen schon Dutzende oder Hunderte anderer gesehen. Wenn das gezielt und immer wieder passiert, ist es genauso Mobbing wie auf dem Schulhof und kein bisschen weniger...
... zufolge meistens Schüler, die im Klassenverband gut integriert sind. In einigen Fällen waren die Mobber vorher selber Mobbingopfer. Rund ein Fünftel der befragten Schüler (20 Prozent) gab an, schon einmal Erfahrungen mit Lästereien und ähnlichen Attacken im Netz gemacht zu haben. Tatorte seien in der Regel soziale Netzwerke. Insgesamt wurden für die Studie 409 Kinder und Jugendliche an zwei Stuttgarter Schulen interviewt. Zurzeit planen die Forscher eine Ausweitung der...
... «In den letzten Wochen haben viele Leute zu mir gesagt, dass ich mich in dem, was ich tue, von Mobbern nicht groß unterscheide. Da ist etwas Wahres dran. Ich habe meine Arbeit immer damit gerechtfertigt, dass es nur Spaß ist und Menschen trifft, die die Öffentlichkeit suchen. Aber ich habe keine Lust, das immer wieder erklären müssen. Ich muss mich ändern und ich werde heute damit anfangen.» Der nette Herr Hilton Die Veränderung von Perez Hilton war nicht nur auf seiner...
... jugendlichen Leichtsinn und der generationsübergreifenden Einsamkeit. Sowohl die Internetpolizei, Mobber aus dem www als auch maskierte Perverse bekommen ihren Filmauftritt. Im Mittelpunkt stehen jedoch fünf pubertierende Jugendliche. Als der gut aussehende und wohlsituierte William einen Chatroom namens Chelsea Teens! eröffnet, finden sich hier alle fünf Filmhelden ein: das schöne Model Eva, der schüchterne Jim, Mauerblümchen Emily und der an sich zweifelnde, weil scheinbar Pädophile...
... gefragt. Bekommen sie Mobbing mit, sollten sie sich vor den Kollegen stellen. «Dann sieht der Mobber, dass sein Handeln nicht geduldet wird», sagt...
... von Lügen, etwa dass ein Mädchen schwanger sei oder abgetrieben habe, gehört zum Repertoire der Mobber. Eine weit verbreitete Art der Beleidigung ist auch das Veröffentlichen eines unvorteilhaften oder kompromittierenden Fotos des Opfers.Welche Folgen kann Cybermobbing haben?Die emotionalen Folgen für ein Mobbing-Opfer sind groß: Viele Jugendliche fühlen sich frustriert, verletzt, niedergeschlagen. Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage hatten 18 Prozent der Befragten nach...
... Vorher sollte man zum Beispiel versuchen, in einem sozialen Netzwerk das Internet-Profil des Mobbers vom Anbieter sperren zu lassen.So weit muss es aber gar nicht kommen: Vorbeugen kann schon die sorgfältige Auswahl der sogenannten Freunde im Online-Netzwerk. «Manchmal added man unbekannte Leute, und da können dann auch solche dabei sein, die einem nichts Gutes wollen», warnte Rack. Auch veröffentlichte Party-Fotos oder Bikini-Bilder aus dem Urlaub bieten eine Angriffsfläche, die...
... Samstag. Der Versuch scheiterte schnell: Einige junge Männer gesellten sich zu den mutmaßlichen Mobberinnen und warfen dem 17-Jährigen vor, ihre Freundinnen zu bedrohen. Anonyme Läster-Plattform im Netz Der Freund machte sich auf den Heimweg. Am U-Bahnhof Osloer Straße traf er erneut auf die Gruppe - sie war mittlerweile auf etwa 20 Jugendliche angewachsen. Die Angreifer zerrten ihn auf einen nahen Parkplatz. Sie schlugen und traten auf ihr Opfer ein. Als der «wütende Mob»...
... zu erzählen», empfiehlt Plogstieß, «sonst besteht die Gefahr, dass sich die Mobber ermutigt fühlen und immer dreister werden.» Als erstes sollten sich Betroffene mit klaren Worten wehren und ihre Peiniger auffordern, mit den Gemeinheiten aufzuhören. Wer in der Anfangsphase selbstbewusst auftritt und sich Verbündete sucht, kann verhindern, dass er immer weiter in die Defensive gedrängt wird. «Schüler sollten sich auch nicht scheuen, ihre Lehrer um Hilfe...
... die scheinbar unbeteiligt den Schultag hinter sich bringen oder sogar Teil der Gruppe der Mobber werden, handelten aus der Not heraus so, sagt Torsten Gottschall, Diplom-Sozialpädagoge beim Mobbingnetzwerk-Nord in Kiel. «Es ist schlichtweg die Angst, das nächste Mobbingopfer zu werden.» Daher sei die Gruppe, die sich mit dem Gemobbten identifiziert, Mitleid hat und ihm hilft, oft sehr klein. Der Kreis der aktiven Mobber, der Mitläufer, die zu den Starken und Beliebten...