... nimmt weiter zu. «Vielen Privathaushalten als Arbeitgeber ist allerdings nicht bewusst, dass den Minijobbern der Lohn auch zusteht, wenn sie aufgrund von Krankheit oder Beschäftigungsverbot wegen Schwangerschaft nicht arbeiten können», erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler in Berlin. In diesem Fall werden die Minijobber genauso gestellt wie andere Arbeitnehmer auch: Während dieser Zeit wird der Lohn fortgezahlt.Genauso unbekannt wie die Verpflichtung zur Lohnfortzahlung im...
... und Betreuung sowie Handwerkerleistungen in Privathaushalten.» So können private Arbeitgeber von Minijobbern das Finanzamt mit zwanzig Prozent pro Jahr an den Kosten beteiligen. Der Höchstbetrag liegt allerdings bei 510 Euro jährlich.Deutlich mehr kann absetzen, wer zum Beispiel eine Agentur mit Putzen oder anderen sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen beauftragt. «Zwanzig Prozent der Aufwendungen oder maximal 4000 Euro können von der Einkommensteuer abgezogen werden», so...
... Nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» würden sich so die Rentenansprüche von Minijobbern auf etwa 365 Euro verdoppeln. Durch die Zuschussrente würde dieser Betrag dann auf bis zu 850 Euro aufgestockt.Aus Sicht des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hat geringfügige Beschäftigung nicht automatisch Altersarmut zur Folge. «Berücksichtigt werden muss, dass der Verdienst aus dem Minijob in den meisten Fällen nur ein Teil des gesamten...
(dpa/tmn) - Studien der Hans-Böckler-Stiftung legen offen: Neun von zehn Minijobbern bekommen Niedriglöhne. Arbeitnehmer sollten sich vor Annahme eines Minijobs über die tariflich vereinbarten Löhne informieren - denn die können sie verlangen.Minijobs entwickeln sich zunehmend zur Niedriglohnfalle. Vor allem Frauen und Hartz-IV-Empfänger werden dabei durchweg schlechter bezahlt als andere Beschäftigte. Das ergaben Untersuchungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung...
... gestiegen ist der Anteil der Aufstocker unter den Selbstständigen, bei Teilzeit-Angestellten und...
... von derzeit 19,9 Prozent aufstockten. Laut Gesetz zahlen Unternehmen bei Minijobbern einen Pauschalbeitrag von 15 Prozent des Lohnes in die Rentenversicherung ein, Privathaushalte 5 Prozent.Minijobber müssten also 4,9 Prozent beziehungsweise 14,9 Prozent ihres Lohnes selbst in die Rentenkasse einzahlen. Bei einem Maximalverdienst von 400 Euro wären das 19,60 Euro beziehungsweise 59,60 Euro. Damit schmelze zwar das Gehalt, dafür erhielten Minijobber aber die volle...
... im Krankheitsfall haben. Warum gerade im Einzelhandel? Für die vergleichsweise hohe Zahl von Minijobbern im Einzelhandel gibt es laut Alexander Herzog-Stein, Wissenschaftler beim Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, zwei Ursachen. Einerseits liege das an der schwachen Vertretung der Gewerkschaften in der Branche, andererseits an der spezifischen Arbeitsstruktur. Im Einzelhandel gebe es gestückelte Abläufe zu bestimmten Tageszeiten wie...
Die Familienministerin will auch Minijobbern das Elterngeld kürzen. Nach heftiger Kritik aus Opposition und Verbänden, aber auch aus der eigenen Partei, kündigt Kristina Schröder Nachbesserungen an.
... einer Festanstellung hoffen - aber zu welchem Preis? Die windigen Firmen, die mit Scharen an Minijobbern arbeiten, machen die Preise kaputt. Würden sie normale sozialversicherungspflichtige Stellen anbieten, könnten viele mit ihren wackeligen Geschäftsmodellen überhaupt nicht überleben. Was noch viel dramatischer ist: Auch große Unternehmen werfen ihre Festangestellten raus und heißen sie als Minijobber anschließend wieder willkommen - der sogenannte Drehtüreffekt. Und das ist...
... Belegschaft noch vor der Nacht nach Hause. Danach wird der Laden in vielen Fällen von Minijobbern und Zeitarbeitern geschmissen. Und die erhalten den Nachtzuschlag oft nicht. Aber den Unternehmen die Schuld für diese Ungerechtigkeit in die Schuhe zu schieben, ist viel zu einfach. Sie machen nur das, was ihnen der Gesetzgeber ermöglicht und der Wettbewerb diktiert: Mit billigem Personal Kosten sparen. Und das müssen sie auch. Denn der Preiskampf zwischen den Supermarktketten...
... glaubt, ab 20 Uhr würden die Filialen der meisten Handelsketten von Leiharbeitskräften oder Minijobbern geführt - damit die Handelsketten die Nachtzuschläge für ihre Festangestellten sparen...
... nichts zu tun, so der Mitarbeiter. Auch dass die Urlaubstage nicht in den Arbeitsverträgen bei Minijobbern stünden, sei normal. Das liege daran, dass die Zahl der Arbeitstage der Minijobber über das Jahr ständig schwanken würde. Demnach müsste man die Arbeitsverträge wegen der Urlaubsansprüche ständig nachbessern, erklärte er. Erst wenn eine Mitarbeiterin länger in einem Hit-Markt arbeite, dann würde in der Lohnabrechnung ausgewiesen, wieviel Urlaubsanspruch ein Mitarbeiter...