... eine Woche später, am Nachmittag des 10. Mai, machte Dimon in einer Telefonkonferenz den Milliardenverlust öffentlich. Die Aktie brach am darauffolgenden Tag um 9 Prozent ein. Die verantwortliche Investmentchefin Ina Drew hat die Bank zwischenzeitlich verlassen und der erfolgsverwöhnte Dimon wird nun dem Bankenausschuss des US-Senats Rede und Antwort stehen.Der Ausschussvorsitzende Tim Johnson hatte ihn gebeten, in Washington zu erscheinen, «damit wir alle die Fakten besser...
... sind.Mit den Regeln zieht die EU die Lehre aus der Finanzkrise, in der viele Institute nach Milliardenverlusten schwankten und vom Staat gerettet werden mussten. Mit der ausgesprochen umfangreichen Gesetzgebung setzt die EU das internationale «Basel-III-Abkommen» für strengere Eigenkapitalvorgaben von Banken um.Die Europäische Zentralbank (EZB) und die Europäische Bankenaufsicht EBA äußerten sich zufrieden. EZB-Vizepräsident Vitor Constancio sprach in Brüssel von einem...
... zu einem möglichen Verkaufserlös äußern wollte, muss sich der Konzern unterm Strich wohl auf Milliardenverluste durch das amerikanische «Stahl-Abenteuer» einrichten. Für Hiesinger ist nun die Zeit, zu handeln - auch wenn das schmerzhaft und teuer ist. «Unser Ziel darf es aber nicht sein, innerhalb des Konzerns lediglich Verluste zu kompensieren», sagte er. Der Gesamtkonzern müsse profitabel sein. Und da sieht Hiesinger kaum noch Chancen in den amerikanischen Stahlwerken.Von Beginn...
... In der Branche bekam er den Spitznamen «Wal von London» verpasst.JPMorgan-Chef Dimon hatte den Milliardenverlust am späten Donnerstag eingeräumt. Am Freitag war der Aktienkurs um 9 Prozent eingebrochen, am Montagmorgen gab er um weitere 3 Prozent nach. Das ist für Dimon besonders peinlich, weil an diesem Dienstag (15. Mai) die Hauptversammlung ansteht und er seinen Aktionären Rede und Antwort stehen muss. Dimon versicherte, «dass unsere Firma stark und finanziell gut ausgestattet...
... Demnach interessiert die Aufseher, ob die Bank ihre Investoren rechtzeitig über den drohenden Milliardenverlust informiert hat. Die SEC selbst kommentierte die Berichte nicht. Auch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will sich Kreisen zufolge näher über den Fall informieren.Auch aus der Politik droht der Bank Ungemach: Der republikanische Senator Bob Corker, Mitglied im Bankenausschuss, forderte in einem Brief an den Vorsitzenden des Gremiums, zu dem Thema eine Anhörung...
... an. Demnach interessiert die Aufseher, ob die Bank ihre Investoren rechtzeitig über den drohenden Milliardenverlust informiert hat. Bereits im April hatten US-Medien öffentlich gemacht, dass ein Londoner Händler von JPMorgan Chase derart große Geschäfte mit komplexen Finanzprodukten getätigt hat, dass der gesamte Markt dadurch verzerrt...
... der Vereinigten Staaten.Für Bankenkritiker wie den demokratischen US-Senator Carl Levin war der Milliardenverlust eine Steilvorlage: Dies sei eine «starke Erinnerung» daran, dass eine strengere Bankenregulierung nötig sei, erklärte Levin noch am Abend. Niemals wieder dürfe es soweit kommen, dass die Steuerzahler für die Fehler der Banker zur Kasse gebeten...
Das war wohl zu riskant: Die US-Großbank JPMorgan hat wegen Fehlentscheidungen und Schlampereien sage und schreibe zwei Milliarden Dollar eingebüßt. Und das innerhalb der vergangenen sechs Wochen. Das Unternehmen bemüht sich um Aufklärung.
... des Modells aus Hessen abziehen, schreibt die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Die jahrelangen Milliardenverluste der Marke sollten so beendet werden, heißt es. Der «Astra» wird dem Bericht nach von 2015 an nur noch in England und in Polen produziert. Offiziell werde diese Entscheidung Mitte des Monats verkündet, heißt...
... die Produktion des Kompaktwagens «Astra» aus Hessen abziehen, damit sollten die jahrelangen Milliardenverluste der Traditionsmarke beendet werden, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Von 2015 an solle die nächste Generation des für Opel so wichtigen Modells nur noch im englischen Werk in Ellesmere Port und im polnischen Gliwice vom Band rollen. Offiziell werde diese Entscheidung Mitte Mai verkündet, schrieb die...
Rüsselsheim/Frankfurt/Main - Dem Opel-Stammwerk in Rüsselsheim droht ein markanter Einschnitt. Der amerikanische Mutterkonzern wolle die Produktion des Kompaktwagens «Astra» aus Hessen abziehen, damit sollten die jahrelangen Milliardenverluste der Traditionsmarke beendet werden.Das berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ/Montag).
... diskutiert neuen SanierungsplanRüsselsheim (dpa) - Bei Opel ist eine neue Runde im Kampf gegen Milliardenverluste, Absatzschwäche und Überkapazitäten eingeläutet worden. Am Mittwoch begannen im Aufsichtsrat des verlustreichen Autobauers Beratungen über die Sanierung des Traditionsherstellers. Die Marke mit dem Blitz leidet extrem unter der Nachfrageflaute in Europa, ihrem einzigen bedeutenden Absatzmarkt. So viel scheint sicher: Die Mitarbeiter von Opel müssen sich erneut auf tiefe...
(dpa) - Bei Opel ist eine neue Runde im Kampf gegen Milliardenverluste, Absatzschwäche und Überkapazitäten eingeläutet worden. Im Aufsichtsrat des verlustreichen Autobauers begannen Beratungen über die Sanierung des Traditionsherstellers. Die Marke leidet extrem unter der Nachfrageflaute in Europa, ihrem einzigen bedeutenden Absatzmarkt. So viel scheint sicher: Die Mitarbeiter von Opel müssen sich erneut auf tiefe Einschnitte gefasst machen. Die Betriebsräte lehnen eine...