Krefeld - Wer unter Migräneattacken leidet, kann sich oft selbst kurieren. Denn die Auslöser für die Schmerzen haben häufig mit den eigenen Lebensumständen zu tun, erklärt der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) in Krefeld.Äußere Faktoren für Migräneattacken können bestimmte Lebens- und Genussmittel oder auch Witterungsbedingungen sein, erläutert der BVDN.
... würden aber auch immer mehr Arbeitgeber anerkennen, dass es sich um eine ernste Krankheit handele.Migräneattacken weisen ein eindeutiges Profil auf, das sie von anderen Kopfschmerzen unterscheidet: Die Schmerzen treten einseitig und anfallartig auf. «Selbst der Laie kann schon sagen, wenn ein einseitiger Kopfschmerz auftritt, dass das Migräne ist», erläutert Uhl. Häufig würden die Attacken von Übelkeit begleitet. Viele Betroffene seien dann auch licht- und geräuschempfindlich.Wer zum...
... Seh-, Gefühls- oder Sprachstörungen aus. Es gibt zudem menstruelle oder menstruell assoziierte Migräneattacken. Bei der menstruellen Migräne treten sie überwiegend in der Zeit der weiblichen Regel auf. Sind sie menstruell assoziiert, leidet die Frau unabhängig davon, hat aber währenddessen stärkere Symptome.Für eine Attacke gibt es häufig bestimmte Auslöser, sogenannte Trigger-Faktoren. Änderungen des Hormonspiegels, Ernährung, Stress, unregelmäßiger Schlaf und das Wetter...
... psycho- oder bewegungstherapeutische Elemente gehören.Die zehn Prozent der Deutschen, die unter Migräneattacken leiden, können zumindest mittelfristig auf neue Therapieansätze hoffen: So kann der Wirkstoff Triptan bald auch ohne Nadel und nur mittels Hochdruck durch die Haut injiziert werden. Eine andere neue Anwendungsform ist ein hautdurchlässiger Patch (Implantat). Der Wirkstoff DHE (Dihydroergotamin) kann künftig auch inhaliert werden - und soll so wesentlich besser wirken. Bei...
... den gesunden Teilnehmern.Allerdings nahm die Nervenzellaktivität dramatisch zu, je näher eine Migräneattacke rückte. In der eigentlichen Kopfschmerzphase ließ die Aktivität wieder nach. Der DMKG zufolge lässt sich nun erstmals der «Motor» für die Schmerzattacken darstellen. Dieser erkläre auch, wann die Attacken beginnen und wieder enden, und warum die Migräne eine zyklische - also wiederkehrende - Erkrankung...
... die Muskulatur des Schädels und kann auf diese Weise einen starken Kopfschmerz oder sogar eine Migräneattacke auslösen», erklärt Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN). Wärme und eine vorsichtige Massage könnten in diesem Fall helfen, die verkrampften Muskeln wieder zu lockern. Empfindliche Menschen sollten bei winterlichen Minusgraden vorsichtshalber eine wärmende Kopfbedeckung tragen. Menschen mit einer Anfälligkeit für Kopfschmerzen empfiehlt der Experte...
... führen, dass sich die Schädelmuskulatur verkrampft und es dadurch zu Schmerzen kommt.Sogar eine Migräneattacke sei möglich, warnt Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen in Krefeld. Lockern lassen sich die Muskeln durch Wärme und eine vorsichtige Massage. Grundsätzlich sollten länger anhaltende, starke oder wiederholt auftretende Kopfschmerzen von einem Arzt abgeklärt werden. Die Medizin unterscheidet laut Beil mehr als 180 Kopfschmerzarten, die zum Teil ganz unterschiedlich...
... Patienten drastisch. Bei über drei Vierteln der Patienten senkt dieses Vorgehen die Zahl der Migräneattacken wie auch der Migränetage dauerhaft, wie eine Studie der Universität Ohio belegt. «Bemerkenswert ist, dass diese Patienten schon vor Studienbeginn eine optimale Behandlung für ihre akuten Migräneattacken hatten», sagt Hans-Christoph Diener, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. «Diese Untersuchung zeigt, dass es trotz großer Fortschritte in...
Kay Russell findet es nicht «chic», plötzlich mit französischem Akzent zu sprechen. Sie kann nicht anders. Nach einer Migräneattacke ist sie nicht mehr Herr über ihr Sprachzentrum.
... Folgenden werden die Therapiemethoden genauer unter die Lupe genommen. Akuttherapie Bei leichten Migräneattacken empfehlen die Experten der Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), so früh wie möglich hoch dosierte Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Ibuprofen einzunehmen. Nachteil: Begleiterscheinungen der Migräne wie Übelkeit und Schwindel werden dadurch nicht gemildert. Außerdem: Die Selbstmedikation mit rezeptfreien Schmerzmitteln kann neue Attacken...
... Zwölf Prozent der Migränekranken sind heute Kinder, die oft schon mit fünf Jahren ihre erste Migräneattacke haben. Früher ging es erst mit der Pubertät los. Worauf führen Sie das zurück? Brand: Die Krankheit muss natürlich genetisch schon angelegt sein. Durch die spezielle Lebensweise der heutigen Jugend wird das Ausbrechen aber begünstigt. Vor allem mediale Überreizung, Stress, mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung können solche frühen Auslöser sein. Unser heutiger...
... mit Schokolade und Ersatzstoffen konnten keine Unterschiede bei beiden Gruppen in Hinblick auf Migräneattacken festgestellt werden. Die Wissenschaftler um Stefanie Förderreuther warnen aber vor dem Konsum bestimmter alkoholischer Getränke: Insbesondere Inhaltsstoffe in Rotwein gelten als Migräneauslöser. In einer Vorphase der Migräne, der sogenannten Prodromalphase, kommt es bei den Betroffenen häufig zu Gereiztheit, Nervosität, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und...
... im sogenannten Thalamus des Gehirns in Verbindung und zwar genau mit den Nervenzellen, die bei Migräneattacken Schmerzsignale empfangen und weiterleiten. Die Forscher vermuten, dass die Lichtreize die Aktivität der Nervenzellen verstärken, wodurch schließlich die Kopfschmerzen der Patienten verschlimmert werden. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher im Fachblatt Nature Neuroscience...
... die die Antibabypille einnehmen, während ihrer einwöchigen Pillenpause besonders häufig an Migräneattacken leiden. Auf der anderen Seite sind die meisten schwangeren Kopfschmerzkranken beschwerdefrei. Während der Schwangerschaft steigt der Pegel des weiblichen Sexualhormons Östrogen stark an. Lesen Sie auf Seite 2, was Brustkrebs fördern kann Alkohol: Alkohol gilt als wichtiger Risikofaktor für Brustkrebs. Einer Studie zufolge ist er in 60 Prozent aller Brustkrebsfälle an der...