(dpa) - Auch nach der Verkaufsabsage für den Kaufhof durch den Metro-Konzern ist Karstadt-Eigner Nikolas Berggruen weiterhin vom Konzept des Warenhauses in Deutschland überzeugt. Das sagte ein Sprecher des Investors auf Anfrage. Sein Konzern respektiere die Entscheidung der Metro, den Verkaufsprozess auszusetzen, fügte er hinzu. Bekannt ist, dass Berggruen für eine gemeinsame Kaufhaus-Gruppe eintritt. Wie viel die Unternehmen für die Übernahme der Metro-Tochter geboten haben,...
... dabei die Immobilien in den deutschen Innenstädten. Kochs Vorgänger Eckhard Cordes wollte den Metro-Konzern international wachsen lassen und hatte schon vor Jahren die deutsche Tochter zum Verkauf angeboten, der Prozess geriet aber mehrfach ins Stocken. Auch schien die Arcandor-Pleite Möglichkeiten mit Karstadt zu bieten, was dann wieder verworfen wurde.Sowohl Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen zusammen mit dem Finanzinvestor Blackstone als auch das österreichische Immobilienunternehmen...
Deutschlands größter Handelskonzern Metro steht vor einem Führungswechsel. Der Aufsichtsrat des Düsseldorfer Dax-Unternehmens kommt am Nachmittag zu einer Sondersitzung zusammen. Im Mittelpunkt steht die Wahl eines neuen Aufsichtsratschefs.
... Spitze des Familienkonzerns. Er löste Cordes ab, damit sich dieser stärker auf die Führung des Metro-Konzerns konzentrieren konnte.Im Interview mit der «FAZ» räumte Kluge ein, dass der gesamte Prozess um die Vertragsverlängerung von Metro-Chef Cordes schlecht gelaufen sei. Das Hin und Her mit wechselnden Loyalitätsbekundungen habe nicht den Regeln guter Unternehmensführung entsprochen. Kluge geht davon aus, dass schon sehr bald ein Nachfolger für Cordes gefunden wird. Zum...
... von einem «sehr schwierigen Quartal» für den Kaufhof. Als einzige der vier Sparten im Metro-Konzern verzeichnete die Tochter in den ersten neun Monaten bedingt unter anderem durch die schlechte Witterung mit 55 Millionen Euro einen operativen Verlust. Jetzt setzt Metro auf das Weihnachtsgeschäft.Für den Kaufhof-Verkauf sieht Cordes jedoch weiterhin keine Eile. «Es gibt keinen Zeitdruck», sagte der Vorstandsvorsitzende, der nach wochenlangen Querelen und Spekulationen um seine...
... Offerten abgegeben. Jeder zweite Standort des Warenhauses, das seit 1986 mehrheitlich zum Metro-Konzern gehört, befindet sich im eigenen Besitz. Mit einer Trennung von Immobilien und operativem Geschäft sei Metro immer sehr vorsichtig gewesen und es sei fraglich, ob sie sinnvoll sei, hieß es weiter.Die Metro hatte Kaufhof 2008 offiziell auf die Verkaufsliste gesetzt, weil sich das Warenhausgeschäft nicht so leicht auf das Ausland übertragen lässt. Mit seinen anderen Töchtern...
... Offerten abgegeben. Jeder zweite Standort des Warenhauses, das seit 1986 mehrheitlich zum Metro-Konzern gehört, befindet sich im eigenen Besitz. Mit einer Trennung von Immobilien und operativem Geschäft sei Metro immer sehr vorsichtig gewesen und es sei fraglich, ob sie sinnvoll sei, hieß es weiter.Die Metro hatte Kaufhof 2008 offiziell auf die Verkaufsliste gesetzt, weil sich das Warenhausgeschäft nicht so leicht auf das Ausland übertragen lässt. Mit seinen anderen Töchtern...
... einem Kurseinbruch. Aktionärsschützer fordern eine zügige Klärung der Spitzenpersonalie beim Metro-Konzern, der weltweit 280 000 Mitarbeiter hat, davon 110 000 in Deutschland.Die Metro-Stammaktie fiel am Montagvormittag zeitweise um fast sieben Prozent auf 31,00 Euro und war damit das Schlusslicht im Leitindex Dax. Börsianer verwiesen in erster Linie auf die übliche Unsicherheit beim Abgang eines Vorstandsvorsitzenden und die damit verbundene Befürchtung eines drohenden Machtvakuums....
... seit Jahresanfang auf Talfahrt.Bei der Elektronikfachmarktkette Media-Saturn, einst eine Perle im Metro-Konzern, führte Cordes mit dem Minderheitsaktionär Erich Kellerhals einen Dauerstreit um dessen Vetorecht. Die Fehde beschäftigt inzwischen auch die Gerichte. Media-Saturn geriet 2011 - unter anderem bedingt durch den verspäteten Einstieg ins Online-Geschäft - in wirtschaftliche Schwierigkeiten und schrieb im zweiten Quartal erstmals rote Zahlen.Der Metro-Konzern beschäftigte Ende...
... auf unter 30 Euro je Aktie.Bei der Elektronikfachmarktkette Media-Saturn, einst eine Perle im Metro-Konzern, führte Cordes mit dem Minderheitsaktionär Erich Kellerhals einen Dauerstreit um dessen Vetorecht. Die Fehde beschäftigt inzwischen auch die Gerichte. Media-Saturn geriet 2011 - unter anderem bedingt durch den verspäteten Einstieg ins Online-Geschäft - in wirtschaftliche Schwierigkeiten und schrieb im zweiten Quartal erstmals rote Zahlen.Der Metro-Konzern beschäftigte Ende...
... verschiedenen Optionen für Real gesprochen. Es sei sowohl ein Verkauf als auch ein Verbleib im Metro-Konzern denkbar.Nach einem Bericht der «Financial Times Deutschland» (Donnerstag) soll der Metro-Konzernchef nur eine Vertragsverlängerung von maximal zwei Jahren erhalten. Cordes selber hüllte sich in Schweigen: «Kein Kommentar, es gibt nichts Neues», sagte er am Donnerstag am Rande einer Veranstaltung in München der Deutschen Presse-Agentur. Ein Metro-Unternehmenssprecher sagte auf...
(dpa) - In die Debatte um die künftige Führung des Metro-Konzerns kehrt vorerst Ruhe ein. Vorstandschef Eckhard Cordes kann den Konzern zunächst weiter führen und erhält von Großaktionär Haniel eine Frist zur Neuausrichtung des Konzerns, berichtet der «Spiegel». Oberste Priorität müsse die Stützung des Aktienkurses haben, alle anderen Fragen sollten hinten angestellt werden, hieß es aus dem Kreis der Gesellschafterfamilie. Cordes selbst hatte zuletzt erklärt, seinen...
... eine Verlängerung von Cordes' Vertrag über den Oktober 2012 hinaus nicht mittragen wolle. An dem Metro-Konzern hält die Duisburger Familie gemeinsam mit der Familie Schmidt-Ruthenbeck eine Mehrheit von 50,1 Prozent. Die Haniels hatten den heute 60-jährigen Manager vor vier Jahren in den Chefsessel von Metro gehievt, nachdem sie die Anteile an Metro aufgestockt hatten. Cordes versprach, den Umbau des Düsseldorfer Handelsriesen zu beschleunigen und den Aktienkurs zu befeuern.Kritiker halten...
(dpa) - Eigentlich ist Eckhard Cordes ein Mann, der Kritik aushalten kann. Doch im Metro-Konzern ziehen sich über dem Vorstandsvorsitzenden derzeit dunkle Wolken zusammen: Was in Medienberichten und aus Aufsichtsratskreisen in diesen Tagen nach außen geplaudert wird, muss dem Metro-Chef und ehemaligen Daimler-Manager schwer unter die Haut gehen. Schenkt man dem Glauben, hat Cordes kaum noch Chancen auf eine Verlängerung seines Vertrags, der im Oktober 2012 ausläuft und...
... selbst hat sich bislang zu einer Verlängerung seines Vertrages nicht geäußert. Auch der Metro-Konzern wollte zu Presseberichten etwa der «Financial Times Deutschland» über einen möglichen Wechsel an der Konzernspitze keine Stellung nehmen und sprach von Spekulationen. Bislang ist im Aufsichtsrat offensichtlich aber noch keine Entscheidung über die Zukunft des ehemaligen Daimler-Managers gefallen.Cordes hatte im Oktober 2007 überraschend die Nachfolge von Hans-Joachim Körber...