... in diesem Zeitraum nachvollziehen.Von den 54 beobachteten Schelfeis-Platten würden 20 von warmen Meeresströmungen geschmolzen, teilten die Forscher weiter mit. Manche der Platten nehmen demnach um einige Meter pro Jahr ab. «Als Konsequenz fließt tonnenweise Eis der Gletscher ins Meer.»Die Forscher hoffen, dass sie in Zukunft mit ihren Erkenntnissen genauere Prognosen über das Ansteigen der Meeresspiegel machen können. «Wir sollten dazu nicht nur in den Himmel über der Antarktis...
... Visbeck, der den Bereich Physikalische Ozeanographie leitet.Der Golfstrom ist eine der stärksten Meeresströmungen. Die von ihm von Amerika nach Europa transportierte Wärme ist für das vergleichsweise milde Klima in Mittel- und Nordeuropa verantwortlich. Die warme Meeresströmung hat ihren Ursprung im Golf von Mexiko und transportiert bis zu 100 Millionen Kubikmeter Wasser je Sekunde an der amerikanischen Ostküste entlang nach Norden.Die Forschergruppe hatte untersucht, inwieweit sich...
... steigen und den Niederschlag sinken. La Niña bewirkt das Gegenteil. Beide sind mit wechselnden Meeresströmungen im südöstlichen Pazifik gekoppelt.Die Wissenschaftler teilten die untersuchten 175 Staaten in zwei Gruppen: Jene, die El-Niño-Effekte zu spüren bekommen, wie etwa Laos, Ghana und Australien, und solche, die von dem Klimaphänomen nicht betroffen sind, wie Afghanistan, Tunesien und Schweden. In der ersten Gruppe stieg das Risiko eines Bürgerkriegs von drei Prozent in...
... fischreiche Region des Pazifiks. Vor der Küste Japans würden sich zwei nährstoffreiche Meeresströmungen treffen - ein Magnet für Meerestiere, sagt Umweltexperte Smid. Etwa für Tintenfische, Austern, Sardinen, Krabben. «Eine Strömung kommt aus dem Norden, eine von den Philippinen. Sie treffen vor Tokio zusammen und fließen in Richtung Kanada.» Der Umweltexperte sagt: «Wir müssen davon ausgehen, dass die Radioaktivität über die Strömung weitergetragen...
... drauf: Hier können sogar Palmen die sonst harten Nord-Winter überleben. Möglich macht das eine Meeresströmung namens Golfstrom. Er steht für eine warme, rasch fließende Meeresströmung im Atlantik. Ihre Leistung ist bewundernswert. Sie transportiert mehr als Hundert Mal so viel Wasser, wie alle Flüsse der Welt zusammen ins Meer bringen. Die so erzeugte Energie entspricht etwa der Nutzleistung von vier Millionen modernen Kernkraftwerken. Kein Wunder, dass sich immer wieder die Frage...
... «Nach vier Stunden am Steuer ist dein Gehirn nur noch Matsch.» Erschütterungen und Meeresströmung erschwerten den Piloten zusätzlich die Arbeit. Kürzlich stieß am Bohrloch ein Rov mit einer Öl-Auffanghaube zusammen, die darauf kurzzeitig ausfiel. «Da sitzen immer noch Menschen am Steuer», gibt Abegg zu bedenken. «Was die Piloten im Golf leisten, ist der Wahnsinn.» Teerklumpen in Texas Und ihr Einsatz ist wichtig. Denn das Öl sprudelt weiter....
... reicht inzwischen bis vor die Küste von Florida. Computersimulationen zufolge könnten Meeresströmungen das im Golf von Mexiko ausgetretene Öl an die US-Ostküste und sogar über den Atlantik und bis nach Europa treiben. Das Nationale Zentrum für Atmosphärenforschung der USA teilte am Donnerstag mit, das Öl könne über die Strömungen um Florida herum nach Norden bis Cape Hatteras in North Carolina gelangen. Anfang Juli könne das Öl die US-Ostküste erreicht haben....
... noch nie so tief im Ozean eingesetzt worden. Schwierig wird das Unternehmen schon allein wegen der Meeresströmungen. Kurt Reinicke vom Institut für Erdöl- und Erdgastechnik der TU Clausthal sagte zu dem Vorhaben: «Die Umweltbelastung wird abgestellt, Sie gewinnen Zeit. Aber das Problem ist natürlich nicht gelöst. Das ist es erst, wenn die Bohrung unter Kontrolle ist. In die Kuppel tritt ja weiter unkontrolliert Öl aus.» Reinicke erklärte weiter, bevor die zwölf Meter hohe...
... Ozeanograph George Crozier vom Dauphin Island Sea Lab in Alabama beobachtet die Luft- und Meeresströmungen und versucht abzuschätzen, wohin das Öl treibt. Pensacola in Florida bilde vermutlich den Ostzipfel des gefährdeten Gebiets, meint er, wenn auch die Auswirkungen nicht abzusehen seien. «Etwas in dieser Größenordnung haben wir noch nie gesehen», sagt er. «Das Problem werden die Strände selbst sein. Dort wird man es wirklich sehen.» Vögel und...
... denn nur in der Arktis ist der Eisbär verbreitet. Hierbei bevorzugt er Gebiete, in denen Wind und Meeresströmungen das Eis in Bewegung halten, es dabei immer wieder aufreißen und eisfreie Stellen (Polynjas) entstehen lässt. Zwischen ihnen bewegt er sich in einer Art Inselspringen. Doch wie jeder inzwischen durch zahlreiche Medienberichte weiß, schrumpft durch die Klimaerwärmung das Meereis und bedroht das Überlegen der weißen Könige. Nicht umsonst stehen sie auf der Roten Liste der...
... die Turbine aber noch weit mehr. Sie kann in Kanalisationen eingesetzt werden, die Gezeiten und Meeresströmungen ausnutzen und funktioniert nicht nur zu Wasser, sondern auch in der Luft als Windkraftanlage. Das Prinzip dahinter ist eigentlich seit Jahrtausenden bekannt und nennt sich archimedische Schraube. Seyfarth holt ein Modell aus dem Kofferraum seines Autos. Es ist kegelförmig, von der Spitze gehen drei Schaufeln ab und führen um die Turbine herum. «Der Vorzug...
... Dafür machen die Forscher das Wetterphänomen La Niña verantwortlich, eine kalte Meeresströmung. Für die kommenden Jahre rechnet die Nasa mit einer heftigen Wärmephase. Der Grund: Kurz nach La Niña folgt mit El Niño eine ungewöhnlich warme Meeresströmung im Pazifik. Dies werde wahrscheinlich in den kommenden ein bis zwei Jahren zu einem neuen globalen Temperaturrekord führen, vermutet Nasa-Mitarbeiter James Hansen. Was das bedeutet, wird am PIK in...
... verirren sich immer Tausende Pinguine nach Brasilien, weil sie bei der Nahrungssuche von kalten Meeresströmungen von der Antarktis nach Norden getrieben werden. Dass jedes Jahr immer mehr der flugunfähigen Seevögel an den Küsten Brasiliens auftauchen und sie immer weiter nach Norden bis in Äquatornähe treiben, gibt den Experten Rätsel auf. Einige meinen, dass Überfischung in Patagonien einer der Gründe ist. Nach Angaben der Biologin Sheila Serra wurden seit dem 15. Juli 1650...