... Wulff ist nach Gesprächen in Kabul nach Nordafghanistan weitergereist und am Bundeswehrstandort Masar-i-Sharif eingetroffen. Dort trifft er sich mit deutschen Soldaten. Wulff war am Vormittag zu einem Staatsbesuch in der afghanischen Hauptstadt eingetroffen. Unmittelbar nach der Ankunft sprach er mit Vertretern der Zivilgesellschaft über die Menschenrechtslage und die Situation der Frauen im Land. Zudem stand die politische Zukunft Afghanistans nach dem Nato-Abzug Ende 2014 im...
... in die Sicherheitsverantwortung der Afghanen übergeben werden. Dazu gehört auch Masar-i-Sharif, wo sich das größte Feldlager der Bundeswehr befindet. Bis Ende 2014 sollen die Afghanen im ganzen Land das Kommando übernehmen. Die internationale Staatengemeinschaft zieht bis dahin ihre Kampftruppen ab. Union will Hartz-IV-Empfänger für Bundesfreiwilligendienst gewinnen. Hartz IV-Bezieher, die sich zum neuen Bundesfreiwilligendienst melden, sollen mehr als bisher von ihrem...
... für Afghanistan, Staffan De Mistura, kündigte an, die elf Mitarbeiter der Vereinten Nationen aus Masar-i-Sharif würden vorübergehend nach Kabul verlegt. Es handele sich aber nicht um eine Evakuierung des UN-Büros, betonte er. Der Weltsicherheitsrat verurteilte den Anschlag und rief die afghanische Regierung auf, die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Das afghanische Präsident Hamid Karsai telefonierte nach Angaben seines Büros mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und bat ihn, den...
... und Kundus koordiniert. Am Samstag sollte im deutschen Haus der Entwicklungszusammenarbeit in Masar-i-Sharif eine Gedenkveranstaltung für den Getöteten stattfinden. Wann der Leichnam nach Deutschland zurückgebracht werden soll, ist noch offen. Merkel prangert Skrupellosigkeit der Verantwortlichen an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnete den Anschlag als «feige» und verurteilte ihn «aufs Schärfste». «Den Angehörigen gilt - erst recht...
... können die Kneipengäste dann eine halbe Stunde persönlich mit den deutschen Soldaten in Masar-i-Sharif reden. Über den Einsatz. Die Taliban. Oder einfach nur über das Wetter. Doch ob das in Deutschland überhaupt noch die Masse interessiert? Zehn Leute haben sich im Café ShakesBeer vor dem Fernseher versammelt. Mehrheitlich beurteilen die Deutschen den Afghanistan-Einsatz mittlerweile kritisch. 70 Prozent fordern den sofortigen Abzug. Der jahrelange Krieg mit den vielen Toten...
... und sich eine Pistole vor die Brust geschnallt. Am 1. November fliegt er mit seinen Kameraden nach Masar-i-Sharif. Er geht mit «gemischten Gefühlen». «Ich habe Respekt und potenzielle Angst», sagt er. Es klingt ein bisschen anklagend, besonders weil KT nicht weit von ihm entfernt steht. Doch KT geht den Soldaten nicht aus dem Weg. Im Gegenteil. Es scheint so, als ob er in den Gefilden der Truppe Deckung sucht. Das konnte bisher noch bei keinem Verteidigungsminister...
... darauf hinweisen könnten. Es wurde geschildert, wie die Amerikaner auf dem Flug vom afghanischen Masar-i-Sharif nach Deutschland wegen Zeitmangel ihre Gewehre einfach mit in die Flugzeugkabine nahmen und unter den Sitzen verstauten. In zivilen Maschinen, mit denen die Amerikaner fliegen, ist das Mitnehmen von Waffen als Handgepäck verboten. Ein weitere Widerspruch im Zusammenhang mit der militärischen Nutzung besteht bezüglich der Nachtflüge. Der Flughafen Leipzig/Halle besitzt eine...
... Stimmung ist gefasst gedrückt», schildert ein Beteiligter aus dem Bundeswehrcamp in Masar-i-Sharif. Verdammt, schon wieder hat es meine Kameraden getroffen, war eine der ersten Reaktionen. Doch nach dem ersten Schock kommt die Realität im Kopf der Soldaten an. Die Verluste drücken auf die Psyche. Nicht nur in Afghanistan selbst. Politiker in Deutschland reden sich nach den jüngsten Vorfällen beinahe um den Verstand. Die, die in der Verantwortung stehen, weil sie Deutsche an...
... der Versorgung mit Lebensmitteln haben wir keine Probleme», sagte der Campsprecher in Masar-i-Sharif, Markus Nurischad, im Gespräch mit news.de. Die Truppe werde über den Landweg versorgt, der nicht abgeschnitten sei. Lebensmittel kommen zum Beispiel aus Pakistan und Usbekistan. Noch wären jedoch die Lager in Masar-i-Sharif voll. «Außerdem könnten wir auch eine Zeit lang mit einer Nullversorgung auskommen», sagt Nurischad. Wie lange genau, könne er aus...
... und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der zu diesem Zeitpunkt bereits wieder nach Masar-i-Sharif zurückkehrte. Sie habe Guttenberg gebeten, ihr Beileid den Soldaten dort zu überbringen, sagte Merkel. «Ich glaube, es ist wichtig, dass der Bundesverteidigungsminister und die Soldaten die Unterstützung von uns allen haben in diesem schwierigen Einsatz, der aber der Sicherheit unseres Landes dient und der dazu durchgeführt werden muss, dass wir die Übergabe in...
... und in das therapeutische Team vor Ort direkt eingegliedert werden.» Lanczik hatte 2009 in Masar-i-Sharif im Auftrag der Bundeswehr Soldaten mit PTBS untersucht und einen Bericht mit Verbesserungsvorschlägen vorgelegt. Seine Prognose ist alarmierend: «Die Zahl der psychisch Kranken, der einsatzbedingt posttraumatisierten Soldaten wird entsprechend den US-amerikanischen, israelischen, englischen, französischen Erfahrungen weiter ansteigen. Wir rechnen damit, dass auf einen...
... Bericht, zu welchem Zeitpunkt Informationen über zivile Opfer vom deutschen Regionalkommando in Masar-i-Sharif ans Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam übermittelt wurden. Dass Jung diesen Bericht nach eigener Aussage nicht gelesen haben will, dürfte ihn noch tiefer in die Affäre verstricken und zu einer ernsten Belastung für die Koalition machen. «Dies ist die brutalst mögliche Aufklärung eines hessischen CDU-Politikers», kommentierte der Journalist Heiner...
... Die 55 afghanischen Polizisten haben eine Ausbildung im Polizeitrainingszentrum (PTC) in Masar-i-Sharif absolviert. Acht Wochen lang haben sie unter Anleitung deutscher Polizisten und Militärpolizisten der ISAF gelernt und trainiert. Am Ende dieser zwei Monate erhalten sie ein Zertifikat, das ihnen den Erfolg bescheinigt. Die deutsche Polizei bildet afghanische Polizisten in den Distrikten aus. Parallel schult die europäischen Polizeimission EUPOL auf Provinzebene Führungskräfte...
... der Nato-Truppen in Afghanistan, General David McKiernan, zusammen. Zuvor hatte der Minister Masar-i-Sharif, Faisabad und Kundus besucht, wo die meisten der rund 3800 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan stationiert sind. Das Mandat des Bundestags erlaubt eine Aufstockung auf 4500 Soldaten. Der Besuch des Ministers verlief ohne Zwischenfälle. Wiederholte Raketenangriffe auf Kundus deuten allerdings auf eine deutliche Verschlechterung der Sicherheitslage hin. Am Dienstag schlugen zwei...