... die Situation wirklich realistisch eingeschätzt wird», sagte Ernst & Young-Experte Dirk Müller-Tronnier.Trotz der positiven Entwicklung der Börsen seit Jahresbeginn bleibe die Unsicherheit in deutschen Kreditinstituten groß, sagte der Leiter des Bereichs Finanzservice der Beratungsgesellschaft, Claus-Peter Wagner. Das werde sich erst ändern, wenn sicher ist, dass eine Griechenland-Pleite verhindert werden kann. Sollte es zu einem Ausfall staatlicher Schuldner in Europa kommen,...
... Forderungen gegenüber Griechenland abschreiben, rechnete Ernst & Young-Bankenexperte Dirk Müller-Tronnier vor: Zum Schuldenschnitt von 53,5 Prozent komme der Tausch der restlichen Papiere zu deutlich schlechteren Bedingungen (lange Laufzeiten, niedrige Zinsen) hinzu. «Eigentlich darf das keinen mehr erschrecken, die Marktpreise haben sich bereits in diese Richtung entwickelt», sagte Müller-Tronnier der dpa.Bei den 10 bis 15 führenden Banken in Deutschland befürchtet...
... (WestLB) Prozent. Landesbank Berlin und Helaba stagnierten. Ernst & Young-Bankenexperte Dirk Müller-Tronnier fasst zusammen: «Im Kundengeschäft kamen die meisten Banken im ersten Halbjahr trotz der besseren Lage an den Aktienmärkten kaum voran.» Und auch bei den Arbeitsplätzen ist der Trend kein positiver: Zwar stieg die Gesamtzahl der Mitarbeiter bei den 13 Häusern um acht Prozent. Bereinigt um die Akquisitionen der Deutschen Bank sank die Gesamtzahl aber um ein Prozent.Auch bei...
... ein Jahr zuvor: Deutsche Bank, DZ Bank, NordLB und Dekabank. Ernst & Young-Bankenexperte Dirk Müller-Tronnier erklärte dies in einer Mitteilung auch mit dem Verkauf von Beteiligungen und der Ausgliederung von Einheiten. Er gehe aber davon aus, dass die Beschäftigung in den Kerngeschäftsfeldern in den kommenden Monaten eher wieder leicht steigen werde: «Die meisten Banken haben sich den veränderten Verhältnissen schon angepasst, flächendeckenden Personalabbau wird es wohl nicht...
... Auch die großen Banken tummeln sich inzwischen wieder auf diesem Feld», erläutert Dirk Müller-Tronnier, Leiter Bankenprüfung bei Ernst & Young Deutschland. Dass Kunden im Falle eines neuen Eigentümers zuhauf die Seiten wechseln, sei aber nicht zu erwarten: «Die Wechselbereitschaft der Kunden ist nicht allzu groß - und große Vermögen waren schon immer auf mehrere Banken verteilt.» Ein Bankvertreter betont: «Vermögenserhalt steht an erste...