... oder Sucht.«Opioide docken an Strukturen zur Schmerzkontrolle im Gehirn an», erläutert Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS). Das heißt, sie verstärken die körpereigene Schmerzkontrolle und verändern damit die Wahrnehmung des Schmerzes. Nebenwirkungen sind bei vielen Patienten Übelkeit und Verstopfung. Zu den als positiv empfundenen Seiteneffekten gehören eine Verbesserung der Stimmung, weniger Angst und eine wohltuende...
... anders, und es reagiere nicht jeder Körper gleich auf dieselbe Behandlung, erläutert Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. Ein Patient sollte daher in sich hineinhören, damit er seinem Arzt seine Beschwerden genau schildern kann. Dabei könne ein Schmerztagebuch helfen, rät Müller-Schwefe in der Zeitschrift «HausArzt PatientenMagazin». So lasse sich auch ermitteln, wie eine Behandlung anschlägt. Allerdings sollten Betroffene nicht nur...
... gibt keinen Schmerz ohne seelische Beteiligung», betont auch Gerhard Müller-Schwefe von der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. Schmerz entstehe immer auch durch eine emotionale Bewertung. Viele Ärzte hielten Schmerzen daher für einen Ausdruck einer Depression, kritisiert der Mediziner aus Göppingen. «Für chronisch Schmerzkranke ist es aber genau andersherum: Erst ist der Schmerz da und dann das Psychosyndrom.» Die Betroffenen werden...
... der Kassen steigern, ist chronischer Schmerz aber nicht aufgeführt», erläuterte Gerhard Müller-Schwefe auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt am Main. Als Allgemeinmediziner erhalte er neben 35 Euro pro Patient und Quartal lediglich 15 Euro Aufschlag für die Schmerzbehandlung. Das Erstgespräch, das wegen des komplexen Krankheitsbildes allein anderthalb Stunden in Anspruch nähme, schlage aber schon mit 110 Euro zu Buche. Die Behandlung von Schmerzpatienten...