Hamburg - Im Stadion gab's Pfiffe, in der Heimat Schimpfe. Das 1:3 von Deutschlands EM-Gruppengegner Dänemark in Hamburg gegen Rekordweltmeister Brasilien hat für Ernüchterung und Unverständnis bei Fußball-Fans und heimischen Medien gesorgt.«In der ersten Hälfte wurden wir von den Brasilianern gedemütigt und lächerlich gemacht», schrieb die Tagezeitung «Berlingske Tidende» und wetterte weiter: «Nichts, aber auch nichts erinnerte an die gute EM-Qualifikation.»40 000 Fans waren aus der Heimat in langen Auto-Kolonnen nach Hamburg gereist, um das als Pfingstfest geplante Spiel in der HSV-Arena zu genießen.
Hamburg - 40 000 rot-weiße dänische Fußball-Fans im Hamburger Stadion zeigten EM-Reife, ihre Nationalkicker nicht. Nach dem 1:3 gegen Rekordweltmeister Brasilien beließ es Deutschlands Gruppengegner bei seiner Außenseiterrolle für die EURO.«Wenn wir gegen Deutschland, Holland und Portugal weiterkommen sollten, haben wir ein kleines bisschen mehr Glück als die anderen», sagte Nationaltrainer Morten Olsen nach dem Auslands-Heimspiel gegen die neu formierte Seleção.Zweieinhalb Stunden später bei der Heimfahrt hatte Olsen allen Grund, aufmüpfig zu sein.
... als bei der in zwei Wochen startenden Euro in Polen und der Ukraine teilnehmen.Wegen zunehmender Ausschreitungen im Fußball unterstrich Niersbach seine unnachgiebige Haltung gegen Pyrotechnik. «Die Beschlusslage ist klar, es wird keinen Kompromiss geben. Pyrotechnik ist gefährlich, dafür gibt es keinen Platz in unseren Stadien.» Von Pyrotechnik gehe eine große Gefahr aus. Sie sei «mit unserer Verantwortung, jedem Zuschauer ein friedliches Stadion-Erlebnis gewähren zu wollen, nicht zu...
Frankfurt/Main - Fußball-Fans und Sportjuristen blicken nach Frankfurt: Vor dem DFB-Bundesgericht wird heute um 12.30 Uhr über das chaotische Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC verhandelt.Die Berliner rechnen sich «sehr, sehr gute Chancen» aus, mit ihrem Einspruch in zweiter Instanz recht zu bekommen, wie Manager Michael Preetz bei einer Fan-Diskussion am Donnerstagabend betonte.
... soll nach den Vorstellungen des Bahn-Vorstandes im September stattfinden. Die Brisanz der Ausschreitungen habe enorm zugenommen, sagte Bahn-Vorstand Gerd Becht. Die Bahn will in Zukunft mehr Charterzüge einsetzen und die Vereine in Mithaftung...
... nach den Vorstellungen des Vorstandes der Deutschen Bahn im September stattfinden. Die Brisanz der Ausschreitungen habe enorm zugenommen, sagte Bahn-Vorstand Gerd Becht, der in Zukunft mehr Charterzüge zu den Spielen einsetzen und die Vereine für Schäden in Mithaftung nehmen will. An diesem Freitag will er sich mit Liga-Präsident Reinhard Rauball treffen.«Rund 100 000 Fans sind jedes Wochenende mit der Bahn unterwegs. Nur zwei Prozent von ihnen machen Randale - die Kosten für die...
Der Grünen-Politiker Volker Beck hat Homosexuelle vor einer Reise zur Fußball-EM 2012 in die Ukraine gewarnt. Ihre Sicherheit sei nicht gewährleistet. Zwar könne die Polizei für Sicherheit sorgen, wenn sie das wolle. «Aber gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe oder Lesben und Schwulen will sie das eben nicht» so Beck.
... fair» auch die Spieler im Kampf gegen Krawalle in den Arenen zum Handeln aufgefordert. Wenn es zu Ausschreitungen komme, solle das Team auf den Gang in die Kurve zu den Fans verzichten, hatte er gesagt. «Liebesentzug der Mannschaft» sei ein «wirksames Mittel». Zudem seien neue, bessere Videokameras zur Überwachung sinnvoll.Auch bei Einlasskontrollen könne man «noch mehr machen», um verbotene Pyro-Technik aus den Arenen zu verbannen, sagte Rauball. Bei einer Konferenz wollen der...
Diskussion um die Sicherheit in deutschen Stadien ist nach den Ausschreitungen in den Relegationsspielen zwischen Jahn Regensburg und dem Karlsruher SC sowie dem Skandalspiel Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC Berlin in aller Munde. Besonderes Augenmerk wird dabei immer wieder auf die gezündeten Leuchtfeuer, die sogenannten Bengalos gelegt, die schon so manche Fußball-Hochburg erst in eine rote Hölle und dann in eine graue Nebelwand verwandelt haben. Dass bei Frank Plasbergs meist...
... Reinhard Rauball hat sich gegen reine Sitzplatzstadien als Reaktion auf die jüngsten Ausschreitungen im deutschen Profi-Fußball ausgesprochen. «Wir werden weiterhin für den Erhalt der Stehplätze kämpfen», sagte Rauball in der ARD-Sendung «hart aber fair». Allerdings müsse es einen «Selbstreinigungsprozess» auf den Tribünen geben, vernünftige Fans sollten auf Krawallmacher einwirken. Rauball kritisierte den Platzsturm der Fans von Fortuna Düsseldorf beim...
... nicht einstellen», erklärte Rauball.Er forderte auch die Spieler zum Handeln auf. Wenn es zu Ausschreitungen komme, solle das Team auf den Gang in die Kurve zu den Fans verzichten. «Liebesentzug der Mannschaft» sei ein «wirksames Mittel». Zudem seien neue, bessere Videokameras zur Überwachung sinnvoll. Auch bei Einlasskontrollen könne man «noch mehr machen», um verbotene Pyro-Technik aus den Arenen zu verbannen. Bei einer Konferenz wollen der Deutsche Fußball-Bund und der...
... weiter. Demonstranten zogen zur Zentrale des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Boeing. Nach den Ausschreitungen am Vortag blieb es zunächst ruhig.Die 28 Alliierten stellten in Chicago Weichen für milliardenschwere Rüstungsprojekte und enge Zusammenarbeit bei Entwicklung und Beschaffung von Rüstungsgütern.Die Nato kam bei der Raketen-Abwehr einen wichtigen Schritt voran: Das System - ein Schutzschild gegen Angriffe sogenannter Schurkenstaaten wie dem Iran und Nordkorea - ist in Teilen...
Beirut - Der blutige Konflikt in Syrien ist erstmals auch nach Beirut übergeschwappt: Bei Straßenkämpfen zwischen Gegnern und Anhängern des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad wurden in der libanesischen Hauptstadt zwei Menschen getötet und 18 weitere verletzt.Panzer und Soldaten patrouillierten am Montag in der ganzen Stadt, vor allem aber in dem Viertel Tarik al-Dschadida, wo es in der Nacht zuvor zu den Ausschreitungen gekommen war.Am Sonntag hatten Soldaten an einem Militär-Kontrollpunkt nahe der nördlichen Hafenstadt Tripoli den sunnitischen Geistlichen Ahmed Abdel Wahid erschossen.
Tourrettes - Der große Fernsehraum im noblen Hotel Four Seasons Terre Blanche leerte sich in Windeseile.