Alice Weidel ist eine deutsche Politikerin, die der Partei Alternative für Deutschland (AfD) angehört. Gemeinsam mit Alexander Gauland war sie AfD-Spitzenkandidatin der Bundestagswahl 2017, seit September 2017 ist sie Co-Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Alternative für Deutschland. Weidel hat Volks- und Betriebswirtschaftslehre studiert. Nach ihrer Promotion arbeitete sie unter anderem als selbstständige Unternehmensberaterin. Seit 2013 ist Alice Weidel Mitglied der AfD, 2015 wurde sie in den Bundesvorstand gewählt. Privat machte die lesbische Politikerin Schlagzeilen mit ihrer Beziehung zu einer Schweizer Produzentin, mit der sie gemeinsam zwei Kinder aufzieht.
Weidel in jungen Jahren
Alice Weidel wurde am 6. Februar 1979 in Gütersloh geboren und wuchs als das jüngste von drei Geschwistern in Harsewinkel (Kreis Gütersloh) auf. Im Jahr 1998 legte Weidel das Abitur ab, danach studierte sie Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth und schloss das Studium 2004 als eine der Jahrgangsbesten ab. Von 2005 bis 2006 arbeitete sie als Analystin bei Goldman Sachs in Frankfurt. Anschließend promovierte Weidel mit einer Doktorarbeit beim Gesundheitsökonom Peter Oberender. Dieser wurde später einer der Hauptzeichner der Wahlalternative 2013, aus der die Alternative für Deutschland herausging. Nach der Promotion wurde sie als Unternehmensberaterin selbständig.
Alice Weidels politische Karriere
Im Oktober 2013 trat Weidel in die AfD Baden-Württemberg ein und wurde im Juli 2015 in den Bundesvorstand gewählt. Sie ist Mitglied der Bundesprogrammkommission und leitet den Bundesfachausschuss Euro und Währung. Ab dem 26. September 2017 wurde Weidel gemeinsam mit Alexander Gauland vier Jahre lang Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion. Bereits zu diesem Zeitpunkt machte Weidel Schlagzeilen mit ihren Mitarbeitern - diese entstammten dem rechtsextremen Milieu. Laut "Zeit Online"-Recherchen beschäftigte die Abgeordnete sowie weitere Kollegen ihrer Partei als verfassungsfeindlich gesinnte Personen. 2024 wurde Weidel von der AfD zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2025 gewählt. Damit stellt die AfD erstmal einen Kanzlerkandidaten auf.
Vizepräsidentenposten, Ausschussvorsitze und sogar den Sitzungssaal der SPD-Fraktion – in einem internen Strategiepapier listet die AfD knallhart auf, was sie sich eine Unterstützung der Union kosten lassen würde. Kanzler Merz will davon nichts wissen, doch in der AfD-Fraktion bereitet man sich längst auf ein Szenario vor, das offiziell niemand will.
AfD-Chefin Alice Weidel fordert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, Konsequenzen aus den schwachen Ergebnissen der CDU bei den Landtagswahlen zu ziehen. Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.
Mit Pappfiguren kann man sich bei der AfD im Brandenburger Landtag fotografieren lassen. Die AfD-Chefs stehen dabei in einer Reihe mit Bismarck und Hindenburg, der als "Steigbügelhalter Hitlers" gilt.
Kanzler Merz steht nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt unter Druck. AfD-Chefin Weidel bringt erneut eine Neuwahl ins Spiel. Sie sieht mit Blick auf die Umfragen ihre Partei am Zug.
Nach dem einschneidenden Wahlsonntag in Sachsen-Anhalt treffen Kanzler Merz und AfD-Chefin Weidel im Rededuell direkt aufeinander. Weidel eröffnet die sogenannte Generaldebatte mit harten Attacken.
Nach dem einschneidenden Wahlsonntag in Sachsen-Anhalt treffen Kanzler Merz und AfD-Chefin Weidel im Rededuell direkt aufeinander. Weidel eröffnet die sogenannte Generaldebatte mit harten Attacken.
Merz hat von der schwersten Wahlniederlage der CDU seit Jahrzehnten gesprochen. Jetzt trifft er im Bundestag in einem Rededuell auf die Chefin der Partei, die in Sachsen-Anhalt haushoch gewonnen hat.
Alice Weidel widerspricht der Annahme, Ausländer müssten eine AfD-Regierung fürchten. Wie die AfD nach dem Wahlsieg ihre Sicht auf Migration und Integration erklärt.
Die rechte österreichische FPÖ jubelt über den Triumph der AfD in Sachsen-Anhalt. Parteichef Kickl sieht eine historische Wende und das Ende der "Brandmauer" in Deutschland.
AfD-Co-Bundeschefin Alice Weidel hält nach der schweren Wahlniederlage der CDU in Sachsen-Anhalt die Politik der "Brandmauer" für gescheitert. Den ganzen Bericht lesen Sie hier auf news.de.
AfD-Co-Bundeschefin Alice Weidel sieht für ihre Partei einen klaren Regierungsauftrag in Sachsen-Anhalt. Die ganze Nachricht lesen Sie hier auf news.de.
Alice Weidel stürzt kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ab. Die AfD-Chefin verliert im aktuellen INSA-Politikerranking Plätze und wird von einem CDU-Politiker überholt. Auch AfD-Politiker Tino Chrupalla kommt in der Umfrage nicht so gut weg.
Im Bundestag mag die parlamentarische Sommerpause anstehen, doch in ARD und ZDF werden Deutschlands Politikerinnen und Politiker in den Sommerinterviews Rede und Antwort zu aktuellen Themen stehen. Alle Sendetermine gibt's hier.
Im ZDF-Sommerinterview warf Alice Weidel mit einer Zahl zur Einbürgerung von arbeitslosen Geflüchteten um sich. Ein Fakten-Check zeigt aber: Die Statistik stimmt nicht mit der Aussage der AfD-Chefin überein.
Mit mehr als 10.000 Mitgliedern stellt Nordrhein-Westfalen den größten Landesverband der AfD. Doch ausgerechnet dort wird nun heftig gezankt, wie ein Brandbrief an die AfD-Spitze um Alice Weidel und Tino Chrupalla enthüllt.
In den Sommerinterviews von ARD und ZDF hatten Alice Weidel und Tino Chrupalla ihren großen Auftritt - und ätzten nicht nur gegen die "Flachzangen" der Bundesrepublik, sondern verbreiteten auch siegesgewiss Vorwürfe der Wahlmanipulation.
Dass sie im Umgang mit der politischen Konkurrenz nicht zimperlich ist, hat die AfD-Vorsitzende oft genug bewiesen. Im ZDF-"Sommerinterview" stellt sie das erneut unter Beweis.
Nach seinem Appell gegen Hass und Extremismus reagiert Fürstin Gloria von Thurn und Taxis mit Spott auf Peter Maffay. In einem Instagram-Video parodiert sie den Rockmusiker und seine Aussagen.
Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel sieht die Glaubwürdigkeit des zurückgetretenen Unionsfraktionsvorsitzenden Jens Spahn zerstört. Lesen Sie hier den kompletten Beitrag.
AfD-Chefin Weidel sieht im Haushaltsentwurf der Regierung eine Gefahr für Bürger und Staatsfinanzen. Sie warnt vor Verarmung und spricht von "vollständiger Zerrüttung".
Mit 81,3 Prozent zementiert Alice Weidel ihre Macht an der AfD-Spitze, während Co-Chef Tino Chrupalla deutlich abgestraft wird. Im Hintergrund zieht ein Netzwerk ehemaliger Junge-Alternative-Kader die Fäden und Björn Höcke platziert seine Vertrauten strategisch im Bundesvorstand.
AfD-Chefin Alice Weidel lebt mit einer Frau zusammen und zieht mit ihr zwei Kinder groß. Aussagen zum Familienbild im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt sieht sie kritisch.
Nach außen wirkt alles geschlossen. Doch beim AfD-Parteitag in Erfurt brodelt es gewaltig. Während Alice Weidel triumphieren konnte, kassiert Tino Chrupalla einen deutlichen Dämpfer. Gleichzeitig eskaliert der Machtkampf um den Bundesvorstand.
Mit 50,7 Prozent zieht Tritschler aus NRW als AfD-Vize in den Vorstand ein. Welche Rolle Weidel dabei spielte und warum Kay Gottschalks Parolen nicht zündeten.
Der sächsische Bundestagsabgeordnete stellt klar: Eine Kandidatur gegen Alice Weidel bei der AfD-Vorsitzendenwahl schließt er aus. Zuvor hatte ein Medienbericht dies nahegelegt.
In einem vertraulichen Brief deutet das BSW an, die Machtposition in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern womöglich verschieben zu wollen. In dem Schreiben rechnen sie mit der Brandmauer ab.
Während Boris Pistorius unangefochten an der Spitze thront, erlebt AfD-Chef Tino Chrupalla einen beispiellosen Absturz um acht Plätze. Und Bundeskanzler Friedrich Merz? Der bleibt dort, wo er schon länger klebt: ganz unten.
Im Herbst stehen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern wichtige Landtagswahlen an. Annäherungsversuche durch die BSW-Spitze weist AfD-Chefin Weidel dezent zurück.
Am Wochenende stellen sich die AfD-Chefs bei einem Parteitag zur Wiederwahl. In einem vor wenigen Tagen erschienenen Buch gibt es von Co-Chef Chrupalla warme Worte für seine Co-Chefin Alice Weidel.
Beim AfD-Landesparteitag in Passau geht's hoch her: Innerhalb des Landesverbands tobt ein Konkurrenzkampf, der Alice Weidel kurz vor dem Bundesparteitag gefährlich werden könnte. Droht der AfD-Chefin ein herber Machtverlust?
Die AfD baut ihren Vorsprung auf die Union auf einen historischen Wert aus, während CDU/CSU und SPD gleichzeitig auf ihre schlechtesten Umfragewerte aller Zeiten abstürzen. Sind Regierungsbildungen ohne die AfD bald undenkbar?
Den neuesten Insa-Zahlen zufolge setzt sich das Umfrage-Debakel der CDU ungebremst fort. Erstmals in der Geschichte überholt die AfD die Union beim Wähler-Potenzial – und der Abstand bei den überzeugten Anhängern wächst dramatisch.
Interne Brandbriefe sorgen für Wirbel in der AfD. Schwere Vorwürfe gegen Funktionäre und die Parteiführung belasten die Partei. Kritiker sprechen von "Goebbels-Methoden", Machtmissbrauch und fehlender Transparenz.
Wo hört freie Meinungsäußerung auf, wo fängt Beleidigung an? Wegen der Bezeichnung "Lügenfritz" kassierte ein Facebook-Nutzer eine Geldstrafe. Auch auf dem AfD-Parteitag spielt das eine Rolle.
Sahra Wagenknecht hat ihren Landesverbänden untersagt, CDU oder SPD zu unterstützen, und öffnet damit die Tür für ein bisher undenkbares Bündnis mit der AfD. Die zeigt sich bereits gesprächsbereit.
Die AfD setzt ihren politischen Höhenflug fort: Im aktuellen INSA-Politikerranking springt Alice Weidel gleich mehrere Plätze nach vorne und überholt sogar Markus Söder. Während Boris Pistorius weiter souverän an der Spitze bleibt, geraten andere prominente Politiker deutlich unter Druck.
Politischer Paukenschlag: Eine neue Umfrage stellt die Machtverhältnisse in Deutschland auf den Kopf. Die AfD liegt bei der Kanzlerfrage vorn und auch bei den Wunsch-Koalitionen verschiebt sich das Bild. Für Kanzler Friedrich Merz ist das ein alarmierendes Signal.
Den Jahrestag der schwarz-roten Bundesregierung nutzt die AfD zur Abrechnung mit Bundeskanzler Friedrich Merz. Parteichefin Weidel spricht von "linksextremistischer Politik".
AfD-Bundeschefin Alice Weidel hat nach dem absehbaren Rekordergebnis ihrer Partei in Rheinland-Pfalz eine "großartige Oppositionsarbeit" angekündigt. Den vollständigen Bericht lesen Sie hier auf news.de.
Die AfD-Spitze hatte sich nach dem Beginn der Angriffe im Iran schnell skeptisch gezeigt und fühlt sich jetzt bestätigt. Parteichefin Weidel hält sich auch nicht mit Kritik an Trump zurück.