Wie nach dem AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt eine Landesregierung gebildet werden soll, ist bislang unklar. AfD-Mann Ulrich Siegmund zeigt sich dennoch optimistisch und nennt einen Zeitplan.
Die Alternative für Deutschland, kurz auch AfD genannt, ist eine 2013 gegründete deutsche Partei. Politikwissenschaftlich und behördlich wird sie als rechtspopulistisch bis rechtsextrem eingeordnet. Ursprünglich entstand die AfD im Kontext der Euro-Krise als EU-kritische, wirtschaftsliberale und nationalkonservative Partei, nach 2015 wurde die Migrations- und Asylpolitik zunehmend zum inhaltlichen Kern der Partei. Die AfD fordert eine strikte Begrenzung von Zuwanderung, mehr Grenzkontrollen und schnellere Abschiebeverfahren. Die beiden Parteivorsitzenden sind aktuell Alice Weidel und Tino Chrupalla - sie bilden gleichzeitig auch die Doppelspitze als Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag.
Neben der Migration zählt unter anderem die Ablehnung der EU sowie des Euros zu den Kernthemen der AfD. Gleichzeitig zeigt sich die Partei skeptisch gegenüber dem menschengemachten Klimawandel und fordert den Fortbestand fossiler Energieträger und der Kernenergie sowie das Aus für grüne Regulierung. Auch positioniert sich die AfD gegen Gender-Sprache, Identitätspolitik und staatliche Vorgaben in Kultur- und Sozialfragen.
Aufgrund völkisch-nationalistischer Positionen und verfassungsfeindlicher Bestrebungen einzelner Akteure und Strömungen wird die Partei vom Bundesamt für Verfassungsschutz auf Bundesebene als Verdachtsfall beziehungsweise in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextremistisch beobachtet.
Wie nach dem AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt eine Landesregierung gebildet werden soll, ist bislang unklar. AfD-Mann Ulrich Siegmund zeigt sich dennoch optimistisch und nennt einen Zeitplan.
Wie nach dem AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt eine Landesregierung gebildet werden soll, ist bislang unklar. AfD-Mann Ulrich Siegmund zeigt sich dennoch optimistisch und nennt einen Zeitplan.
Lange lag die AfD in Umfragen in Mecklenburg-Vorpommern vorn, in einer neuen Erhebung wurde sie nun von der SPD überholt. Sie setzt aber auf einen ähnlichen Effekt wie in Sachsen-Anhalt.
Kurz vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern haben sich die SPD-Kandidatin Manuela Schwesig und ihr AfD-Kontrahent Leif-Erik Holm in einem TV-Duell hitzige Wortwechsel geliefert. Um welche Punkte ging es und wer behielt die Oberhand?
Vor fünf Jahren trat Claudia Obert in die CDU ein, jetzt hat die Society-Lady die Christdemokraten mit einer Menge Wut im Bauch wieder verlassen. Ihre Entscheidung begründet die Reality-TV-Ikone mit einer Schimpftirade.
Mit 44 Prozent der Stimmen hat die AfD in Sachsen-Anhalt ein Rekordergebnis erzielt – und steht trotzdem vor einem Problem. Ulrich Siegmund hat seinen Wählern versprochen, keine Kompromisse einzugehen, doch genau das bräuchte er jetzt, um regieren zu können.
Zwei Tage vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin offenbart eine neue Umfrage enge Rennen. Im Nordosten hat die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die AfD knapp überholt, in Berlin liegt die Linke vor der CDU.
Wenn im September 2026 die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern über die Bühne gehen, finden bundesweit Demos gegen Rechtsextremismus, die menschenverachtende Politik der AfD, Hass und Hetze statt. Alle Termine gibt's hier im Bundesländer-Überblick.
Das BSW ist eigentlich offen für Gespräche mit der AfD in Sachsen-Anhalt – doch rumpelt es zwischen beiden Parteien. Was heißt das für die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin?
Nur noch zwei Prozentpunkte trennen die SPD von der AfD in Mecklenburg-Vorpommern. Während Manuela Schwesig auf eine Sensation zusteuert, kämpft die CDU ums nackte Überleben im Landtag.
Wer hat Schuld am Wahlerfolg der AfD? Diese Frage stellte Sandra Maischberger ihren Gästen in der ARD. Doch statt klarer Antworten hagelte es Vorwürfe. Sahra Wagenknecht und SPD-Minister Carsten Schneider geraten in einen verbalen Schlagabtausch.
Mit Pappfiguren kann man sich bei der AfD im Brandenburger Landtag fotografieren lassen. Die AfD-Chefs stehen dabei in einer Reihe mit Bismarck und Hindenburg, der als "Steigbügelhalter Hitlers" gilt.
Erst heftiger Zoff mit Renate Künast, dann die knallharte Abrechnung mit Friedrich Merz: AfD-Chef Tino Chrupalla stellt dem Kanzler im ntv-Talk ein vernichtendes Zeugnis aus – und erklärt unmissverständlich: "Seine Zeit ist abgelaufen."
Friedrich Merz und seine Regierung befinden sich weiterhin im Sinkflug. Während die Union in einer aktuellen Umfragen einen historischen Tiefstand erreicht, bleibt die AfD bundesweit weiterhin stärkste Kraft. Zugleich bröckelt die Brandmauer gewaltig.
44 Prozent für die AfD in Sachsen-Anhalt – und Harald Schmidt zuckt nicht mal mit der Wimper. Im Gegenteil: Der Entertainer verspottet die "untergehenden Altparteien", verteilt Noten für den Wahlkampf und erklärt, warum ausgerechnet die Generation 65 plus CDU und SPD vor dem völligen Absturz bewahrt.
Die CDU hat eine Koalition mit der AfD vor Jahren per Parteitagsbeschluss ausgeschlossen. Ein der ihren in Mecklenburg-Vorpommern gießt kurz vor der Wahl dort Öl ins Feuer der Brandmauer-Debatte.
Der Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern spitzt sich dramatisch zu. Manuela Schwesig kämpft um ihre politische Zukunft – und stellt sich demonstrativ der AfD entgegen. Doch während sie auf Instagram gefeiert wird, hagelt es im Netz auch heftigen Spott. Manuela Schwesig macht im Wahlkampf gegen die AfD mobil – und setzt dabei voll auf Konfrontation. Doch die neue Kampagne sorgt nicht nur politisch für Wirbel. Im Netz schlagen der SPD-Politikerin teils üble Kommentare entgegen.
Nach der Distanzierung folgen Konsequenzen. YouTuber "Aktivist Mann" darf weiter von AfD-Veranstaltungen live streamen, wenn er vorher versichert, andere "nicht zu belästigen".
Kanzler Merz steht nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt unter Druck. AfD-Chefin Weidel bringt erneut eine Neuwahl ins Spiel. Sie sieht mit Blick auf die Umfragen ihre Partei am Zug.
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sollten sich die Menschen nicht der "politischen Ohnmacht hingeben", erklärt Ricarda Lang in einem neuen Instagram-Video. Sie rät ihren Followern, sich einer "antifaschistischen Partei" anzuschließen. Das stößt nicht bei jedem auf Zustimmung.
Es wäre ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik: Noch nie wurde ein Bundesland per Grundgesetz zum Gehorsam gezwungen. Doch genau dieses Szenario rückt nach dem AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt in greifbare Nähe.
Bundesweit demonstrieren am Wochenende Zehntausende Menschen gegen Rechtsextremismus. Nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt wird der Ruf nach einem Verbotsverfahren lauter.
Wer in Sachsen-Anhalt mit Jagdschein und Waffenbesitzkarte auf die Jagd geht und der AfD angehört, soll der Entscheidung des Magdeburger Oberverwaltungsgerichts zufolge entwaffnet werden. Die ersten AfD-Mitglieder hat's bereits erwischt.
Die AfD fährt in Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent ein, die CDU stürzt auf 17,2 Prozent ab – und ausgerechnet Markus Söder stellt sich vor den angeschlagenen Kanzler Merz, allerdings nicht ohne ihm eine unmissverständliche Warnung mitzugeben.
Nur noch 14 Prozent der Deutschen halten Friedrich Merz für den richtigen Bundeskanzler, selbst in den eigenen Reihen schwindet der Rückhalt dramatisch. In der CDU wird jetzt offenbar ein Schritt diskutiert, der die schwarz-rote Regierung sprengen könnte.
Niedersachsen hat die Wahl, wenn am 13. September in den Landkreisen, Städten und Gemeinden Kommunalvertretungen, Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte gewählt werden. Alle Prognosen und Ergebnisse im News-Ticker zur Wahl.
Ulrich Siegmund entdeckt im Geschäft erneut den "Spiegel" mit seinem Gesicht auf dem Titel. Der AfD-Politiker reagiert spöttisch auf die Schlagzeile und sorgt damit bei seinen Followern für reichlich Unterhaltung.
Comedian Tahsim Durgun setzt Satire gegen Rassismus und Rechtsextremismus ein. Doch angesichts des AfD-Erfolgs in Sachsen-Anhalt fällt selbst ihm kein Witz mehr ein.
Sachsen-Anhalts AfD-Fraktionschef Ulrich Siegmund will Rüstungsgüter für eine "Remigrations- und Abschiebeoffensive" einsetzen – und löst damit blankes Entsetzen aus. Die Aussage könnte nicht nur politische Bündnisse zerstören, sondern auch dem Verfassungsschutz neue Argumente liefern.
Wie geht die CDU nach der Sachsen-Anhalt-Wahl mit der AfD um? NRW-Ministerpräsident Wüst legt im Wahlkampf in Niedersachsen zur Frage nach einem möglichen Parteiverbotsverfahren nach.
Bei der Generaldebatte am Mittwoch im Bundestag gerieten Bundeskanzler Merz und die AfD heftig aneinander. Diese zeigt ihn jetzt wegen einer Bemerkung an, die sie als Verleumdung einstuft.
Die AfD geht juristisch gegen Friedrich Merz vor. Anlass ist eine Äußerung des Bundeskanzlers zur sogenannten Remigration, die er als "ethnische Säuberung" bezeichnet hatte. Die Partei erstattete Strafanzeige.
Nach dem Wahlerfolg der AfD könnte die Partei in Sachsen-Anhalt an die Regierung kommen. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz hält es für einen logischen Schritt, nun ein AfD-Verbot zu prüfen.
Nach ihrem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt konstituiert sich die Landtagsfraktion der AfD. An der Spitze gibt es keine Veränderungen.
Die Parteispitze kündigt Konsequenzen nach dem Auftritt eines Streamers und Sympathisanten am Wahlabend in Magdeburg an. Beleidigungen und verbales Bedrängen verböten sich für Medienschaffende.
Der ehemalige Außenminister wirft einen düsteren Blick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Der Wahlausgang hat für ihn eine persönliche Note.
Noch ist die Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt offen. Nach dem AfD-Wahlerfolg beraten die Innenminister aber schon über mögliche Konsequenzen für den Umgang mit wichtigen Informationen.
Union und SPD ringen nach dem AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt um den Kurs bei den anstehenden Sozialreformen. Die Jusos wollen mehr "Gerechtigkeit", der Bündnispartner warnt vor "Sozialpopulismus".
Es gibt wohl kaum eine heftigere Anschuldigung als diese: Die AfD, so behauptete Bundeskanzler Friedrich Merz in der Generaldebatte, sei im Begriff, eine ethnische Säuberung zu planen. Damit tut er sich wirklich keinen Gefallen. Ein Kommentar.
Im Falle einer Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt könnte die AfD Zugang zu sicherheitsrelevanten Informationen für den Krisen- und Kriegsfall bekommen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius will das nun offenbar verhindern.
Nach dem Scheitern der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Friedrich Merz bei Instagram augenscheinlich ein Ablenkungsmanöver gestartet. Doch selbiges geht schief und mit einem eigentlich harmlosen Kommentar zieht sich der Kanzler erneut den Zorn der Wähler zu.
Zuletzt sprachen die Umfragen nicht für eine AfD-Alleinregierung in Mecklenburg-Vorpommern. Was könnte die Partei umsetzen, wenn es doch dazu kommt? Und wo sind die Grenzen?
Donald Trump begrüßt den AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt und lobt den Aufstieg der Partei. Mit seinem Slogan "MGGA" sorgt der US-Präsident zugleich für heftige Kritik und spöttische Reaktionen im Netz.
Nach dem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt greift der Kanzler die AfD beim Thema Migration an. Deren Parlamentarischer Geschäftsführer antwortet mit drastischen Worten. Merz sei "völlig neben der Kappe".
Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt gibt es eine neue Debatte über ein AfD-Verbotsverfahren. Diesmal wurde sie aus den Reihen der CDU angestoßen. Jetzt äußert sich der Kanzler dazu.
SPD-Spitzenkandidatin Schwesig betont im TV-Duell: Die Kita bleibt beitragsfrei, Spitzenverdiener sollen ihren Beitrag über Steuern leisten. AfD-Kandidat Holm spricht von einer "Kostenexplosion".
Der AfD-Herausforderer von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sagt, seine Partei sei nicht per se gegen Ausländer. Fachkräfte seien willkommen. Im Übrigen sei auch Abwanderung ein Problem.
Bei einem Fernsehduell in Schwerin diskutiert die amtierende Ministerpräsidentin mit ihrem Herausforderer von der AfD. Sie streiten unter anderem um die Energie in Mecklenburg-Vorpommern.
Hendrik Wüst hat die Debatte um ein Verbotsverfahren gegen die AfD erneut angestoßen. Bei vielen Unionsmitgliedern, darunter Söder und Merz, stößt er auf Widerstand. Dabei zeigt der Streit eines der größten Parteiprobleme. Ein Kommentar.
Nach dem historischen Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt formiert sich Widerstand gegen eine mögliche Regierungsübernahme der Partei. Das Aktionsbündnis "Widersetzen" kündigte nach der Landtagswahl an, zur konstituierenden Sitzung des neuen Landtags am 6. Oktober 2026 Tausende Menschen nach Magdeburg mobilisieren zu wollen.
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