... die Facebook-Papiere schadete das kaum. Das Unternehmen nutzte die große Nachfrage und trieb den Ausgabepreis nach oben, um auch noch den letzten Dollar aus dem Börsengang zu pressen. Das scheint sich zu rächen. Mark Zuckerberg haftet nun das Image eines «Hütchenspielers» an, der zu gierig gewesen ist. Der verpatzte Börsengang von Facebook wird sogar zu einem Fall für Aufsichtsbehörden und Gerichte. Die US-Börsenaufsicht SEC will die Umstände der Aktienplatzierung untersuchen, die...
... um 3 Prozent nach oben. Mit annähernd 33 Dollar liegt das Papier aber immer noch weit unter dem Ausgabepreis von 38 Dollar. Der Gesamtwert von Facebook schrumpfte binnen einer knappen Woche von mehr als 104 Milliarden auf unter 90 Milliarden Dollar zusammen.Die Aufsichtsbehörden wie die SEC schauen sich die Vorgänge an; auch einzelne Finanzmarkt-Regulierer in den US-Bundesstaaten haben sich eingeschaltet. Überdies rollt eine regelrechte Klagewelle über Facebook, dessen Alteigentümer...
... einen Stückpreis zwischen 28 und 35 Dollar angepeilt. Dann jedoch stockte das Unternehmen den Ausgabepreis und die Zahl der Aktien kräftig auf - was sich nun als fataler Fehler herausstellt.Nach Informationen des «Wall Street Journal» war es die Entscheidung von Facebook-Finanzchef David Ebersman, die Zahl der angebotenen Aktien um ein Viertel zu erhöhen. Zuvor habe ihm Morgan Stanley allerdings versichert, dass die Nachfrage sehr hoch sei. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg soll sich...
... dritten Handelstag weiter um annähernd 9 Prozent auf 31 Dollar eingebrochen. Ein Anleger, der zum Ausgabepreis von 38 Dollar gekauft hatte, verlor somit bis zum späten Dienstag 18 Prozent seines Geldes. Damit legt das soziale Netzwerk mit seinen inzwischen mehr als 900 Millionen Mitgliedern einen der übelsten Börsengänge der vergangenen Jahre...
... seine Anteile zuletzt noch gut 16 Milliarden Dollar wert - 3 Milliarden Dollar weniger als zum Ausgabepreis. Der Verfall der Facebook-Aktie muss für Zuckerberg umso bitterer sein, als die Börsen insgesamt deutlich nach oben gingen.«Die platzierenden Banken haben es völlig vergeigt», sagte dem «Wall Street Journal» Analyst Michael Pachter, der schon Zuckerbergs legeres auftreten vor Investoren in Kapuzenpulli und Jeans kritisiert hatte. Man habe nur die Hälfte der Aktien auf den...
... angekündigt, ihre Absicht ist jedoch schon lange bekannt. Yahoo kann weitere zehn Prozent zum Ausgabepreis des Papiers beim Börsengang an Alibaba oder bei der Aktienplatzierung verkaufen. Nach Informationen des «Wall Street Journal» ist diese Option bis Dezember 2015 befristet, was einen Hinweis auf den Zeitplan gebe. Die letzten zehn Prozent kann Yahoo nach einem Börsengang am Markt verkaufen.Alibaba steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um drei Viertel auf 2,34 Milliarden Dollar...
... bei einem Minus von 11-12 Prozent ein. Das Papier kostete damit um die 34 Dollar. Der Ausgabepreis hatte bei 38 Dollar gelegen. Mehr als 11 Milliarden Dollar Börsenwert lösten sich binnen kürzester Zeit in Luft auf. Facebook war an der Börse zuletzt noch 93 Milliarden Dollar wert.Am Freitag hatte das Papier denkbar knapp um 23 Cent über dem Ausgabekurs von 38 Dollar geschlossen - es war ein mauer Abschluss eines nervenaufreibenden ersten Handelstags. Die am Börsengang...
... bekommen.»Allerdings war die Nachfrage großer Investoren, die Facebook-Aktien unbedingt zum Ausgabepreis haben wollen, in den vergangenen Wochen so stark gewesen, dass der Börsengang immer größer wurde. Der Preis wurde hochgeschraubt und mehr Aktien verkauft, so dass am Ende die Einnahmen von zunächst angepeilten 11,8 Milliarden Dollar auf 16 Milliarden hochsprangen. Im Hintergrund rissen aber die Zweifel nicht ab, ob Facebook die ungewöhnlich hohe Bewertung zum 100-fachen des...
... bekommen.»Allerdings war die Nachfrage großer Investoren, die Facebook-Aktien unbedingt zum Ausgabepreis haben wollen, in den vergangenen Wochen so stark gewesen, dass der Börsengang immer größer wurde. Der Preis wurde hochgeschraubt und mehr Aktien verkauft, so dass am Ende die Einnahmen von zunächst angepeilten 11,8 Milliarden Dollar auf 16 Milliarden hochsprangen. Im Hintergrund rissen aber die Zweifel nicht ab, ob Facebook die ungewöhnlich hohe Bewertung zum 100-fachen des...
... Börse hat Facebook den ersten Rückschlag einstecken müssen: Der Aktienkurs fiel wieder an den Ausgabepreis von 38 Dollar zurück. Die Aktie des weltgrößten Online-Netzwerks hatte bei gut 42 Dollar eröffnet, war auf 43 Dollar gestiegen - dann fehlte es jedoch an Anlegern, die bereit waren, derart viel für das junge Unternehmen auf den Tisch zu blättern. Dass der Kurs nicht noch weiter abrutschte, dürfte an den Banken gelegen haben, die Facebook an die Börse...
... Unklar bleibt, was Hollande im Detail vorschwebt.Facebook-Aktie kippt am zweiten Tag tief unter AusgabepreisNew York (dpa) - Es geht abwärts für die Facebook-Aktie: Am zweiten Tag des Börsenhandels hat das Papier des Online-Netzwerks mehr als acht Prozent verloren. Die Aktie kostete am Montagmorgen in New York noch gut 35 Dollar. Damit lösten sich auf einen Schlag annähernd acht Milliarden Dollar Börsenwert in Luft auf. Das von Mark Zuckerberg gegründete Unternehmen war an der Börse...
... an die Börse gehen und die Anleger-Milliarden mitnehmen.Wie reich ist danach Mark Zuckerberg?Zum Ausgabepreis von 38 Dollar werden seine 503,6 Millionen Aktien rund 19,1 Milliarden Dollar wert sein. Er ist damit ungefähr genauso reich wie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin.Ist die Bewertung von mehr als 100 Milliarden Dollar gerechtfertigt?Die reinen Geschäftszahlen geben dies nicht wirklich her. Facebook verdiente im vergangenen Jahr eine Milliarde Dollar. Ein Verhältnis von...
... lag bei 42 Dollar, danach pendelte sich die Aktie bei 40 Dollar ein - nur zwei Dollar über dem Ausgabepreis von 38 Dollar. Das zeigt allerdings auch, dass Facebook die Preismarke gut getroffen hat.In der Eurphorie der vergangenen Monate fühlten sich Skeptiker immer wieder an die Internetblase um die Jahrtausendwende erinnert. Der hessische SPD-Landesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel twitterte am Freitag: «Blase 2.0 die naechste. Manche werden nicht schlauer.» Ende der 90er Jahre...
New York - Facebook gelingt ein Börsengang der Superlative. Die große Nachfrage der Investoren hat die Aktienplatzierung kräftig ausgeweitet.