... der stillgelegten und der neun noch laufenden Kernkraftwerke sowie für die Entsorgung des Atommülls werden der Untersuchung zufolge mindestens 34 Milliarden Euro benötigt. Weitere zehn Milliarden Euro seien als Puffer notwendig, da solche Großprojekte immer teurer als geplant verlaufen würden.Zudem ist noch unklar, was ein möglicher Neustart bei der Suche nach einem Endlager kosten könnte. Daher seien 44 Milliarden Euro als Vorsorge notwendig. Greenpeace und das FÖS fordern zur...
Berlin/Jülich - Der heftig umstrittene Transport des Atommülls vom Forschungszentrum Jülich zum Lager Ahaus kann voraussichtlich nicht fristgerecht beendet werden.
... nachgerüstet. Für die Entsorgung des bis zum endgültigen Ausstieg im Jahr 2022 anfallenden Atommülls gibt es weiter keine Lösung. Und die von der Kanzlerin versprochene Energiewende droht dramatisch an Schwung zu verlieren. Durch die gekürzte Förderung wird sich das Wachstum beim Solarstrom verlangsamen. Beim Ausbau von Offshore-Windparks hinkt Deutschland bereits zwölf Monate hinter dem Fahrplan her. Speichermöglichkeiten für Strom aus erneuerbaren Quellen fehlen, die Netze...
... GmbH für den Endlagerbetrieb plane. «Der Atomwirtschaft darf nicht die Entsorgung ihres Atommülls überlassen werden, sonst würden Sicherheitsfragen aus Kostenfragen laxer beurteilt.»Niedersachsens Umweltminister Stefan Birkner (FDP) reagierte mit massiver Kritik auf die Drohung Gabriels. «Das ist unverantwortlich», sagte er am Samstag auf dem Parteitag der niedersächsischen FDP in Hameln. Wer in einer so wichtigen Frage die Gespräche torpediere, verkenne seine politische...
... Problem Deutschlands endlich als solches anerkennen und die unvermeidliche Rückholung des Atommülls zur Chefsache machen, forderte der Asse-II-Koordinationskreis. Für die Bergung von etwa 50 000 Kubikmetern Atommüll und Salz aus dem maroden Bergwerk müsse sofort ein Expertenteam zusammengestellt werden.Vor zwei Jahren hatte die zuständige Behörde, das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), in einer Vergleichsstudie die Rückholung des Atommülls als beste Lösung präsentiert. In...
... Kultur. Birkner reagierte damit auf das jüngste SPD-Konzept für die Entsorgung des Atommülls, bei dem Gorleben als mögliches Endlager nicht mehr vorkommen...
(dpa) - Der unklare Verbleib des Atommülls aus deutschen Kernkraftwerken bereitet der großen Mehrheit der Bürger Sorgen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov für die Nachrichtenagentur dpa anlässlich des Neustarts der Endlager-Suche im neuen Jahr erstellte. Demnach fürchten 81 Prozent der Befragten vom Atommüll ausgehende Gefahren «sehr» (45 Prozent) oder «ein wenig» (36 Prozent). Nur jeder Zwanzigste hat in dem...
(dpa) - Der Verbleib des Atommülls aus deutschen Kernkraftwerken bereitet der großen Mehrheit der Bürger Sorgen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov für die Nachrichtenagentur dpa anlässlich des Neustarts der Endlager-Suche im neuen Jahr erstellte. Demnach fürchten 81 Prozent vom Atommüll ausgehende Gefahren «sehr» (45 Prozent) oder «ein wenig» (36 Prozent).Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) begrüßt...
(dpa) - Der Verbleib des Atommülls aus deutschen Kernkraftwerken bereitet der großen Mehrheit der Bürger Sorgen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov für die Nachrichtenagentur dpa anlässlich des Neustarts der Endlager-Suche im neuen Jahr erstellte. Demnach fürchten 81 Prozent vom Atommüll ausgehende Gefahren «sehr» oder «ein wenig». Mehr als die Hälfte begrüßt, dass Bund und Länder 2012 die Suche nach einem Endlager für hoch...
... Passagen aus einem Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz, die die Rückholung des Atommülls als sehr unwahrscheinlich erscheinen lassen. Das BfS stellte klar, dass sich an der Position der Behörde nichts geändert habe. Es gebe keine Neupositionierung oder Neubewertung des BfS, die sagt, die Rückholung sei nicht möglich», sagte BfS-Sprecher Florian Emrich der...
(dpa) - Es sieht aus wie ein langsamer Abschied von Gorleben als Atommüllstandort - jetzt wird nicht weiter ausgebaut. Aber noch ist der seit Jahrzehnten umstrittene Salzstock nicht aus dem Rennen.Das ist das Ergebnis mehrstündiger Beratungen von Bund und Ländern am Donnerstag in Berlin. Zudem einigten sich Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und die Länder auf einen Fahrplan, nach dem ab Ende 2014 mögliche Standorte für ein Endlager bundesweit zunächst oberirdisch...
... Vastorf festgemacht. Der Castor-Zug steht seit Samstagabend mit elf Behältern hoch radioaktioven Atommülls an Bord im Rangierbahnhof Maschen südlich von Hamburg. Dort war er nach seinem Start am Mittwoch im französischen La Hague am Samstag gegen 18.30 Uhr angekommen. Bis zur Verladestation Dannenberg muss der Transport von Lüneburg an eine eingleistige Strecke...
... etwa 60 Kilometer langen Abschnitt bis Dannenberg erreichten die Proteste gegen den Transport des Atommülls in allen Vorjahren ihren Höhepunkt. Aktivisten besetzen und verbiegen Schienen Gut ein Dutzend Kilometer vor Dannenberg bereiteten sich am Samstag dann auch Polizeiangaben zufolge weit mehr als 1800 Demonstranten darauf vor, den Zug aufzuhalten. Die Aktivistengruppe «Widersetzen» selbst sprach von etwa 2500 Teilnehmern, die auf einem etwa drei Kilometer langen Abschnitt die Gleise...
... Brennelemente in La Hague in Frankreich nach Gorleben in Niedersachsen. Der Transport des Atommülls dorthin ist seit vielen Jahren umstritten. Umweltschützer halten den Salzstock an der früheren DDR-Grenze für zu unsicher, um hier den Müll für immer in rund 800 Metern Tiefe zu lagern. Das Zwischenlager, wo der Müll bis zur Endlagerung abkühlen soll, liegt in der Nähe des...
Proteste gegen den Castor-Transport im Wendland sind bereits deutlich vor der Ankunft des Atommülls in Deutschland eskaliert. Am Donnerstagabend setzte die Polizei gegen mehrere hundert Aktivisten bei Metzingen (Kreis Lüchow-Dannenberg) Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke ein. Castor-Gegner warfen wiederum Knallkörper. Wie Reporter der dapd berichteten, wurden mehrere Demonstranten verletzt und laut Polizei zudem sieben Beamte. Die Polizei bestätigte zunächst nur den Einsatz...