Köln - Jürgen Domians «Interview mit dem Tod» ist bereits kurz nach Erscheinen zum Bestseller geworden. Im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa in Köln erzählt der WDR-Moderator von seiner jahrzehntelangen Suche nach Antworten auf Urfragen des Menschen und von seiner Angst vor dem Sterben.In Ihrem Buch schildern Sie, dass Sie sich schon als Kind intensiv mit dem Thema Tod beschäftigt haben - in einem Ausmaß, das recht ungewöhnlich erscheint.
London - Atempause im Kampf gegen das Gasleck in der Nordsee: Die Gasflamme über der havarierten Förderplattform des Energiekonzerns Total ist erloschen.
... «Silkwood» (1982). Darin geht es um den Kampf einer amerikanischen Gewerkschaftlerin gegen die Atomindustrie. Es folgte die sentimentale Liebeskomödie «Swing Shift», an den Kinokassen ein Reinfall, doch für Russell ein großer Glücksfall. Bei den Dreharbeiten im Jahr 1983 war es für ihn und seinen Co-Star Goldie Hawn Liebe auf den ersten Blick. Auch ein weiterer gemeinsamer Kinoflop, die Komödie «Overboard - Ein Goldfisch fällt ins Wasser» (1987), konnte ihrer Beziehung nichts...
... als bislang erwartet. Denn beim Abriss der stillgelegten Reaktoren drohen nach Einschätzung der Atomindustrie wegen Engpässen bei der Entsorgung jahrelange Verzögerungen. Der Präsident des Deutschen Atomforums, Ralf Güldner, sagte der Süddeutschen Zeitung: «Die Politik erwartet von uns, dass wir Anlagen schnell zurückbauen und nicht als ‹strahlende Ruinen› in der Landschaft stehen lassen.» Dafür brauche man aber ein funktionierendes und aufnahmebereites Lager Konrad. Doch von...
Die Bilder ähneln sich: In Overalls mit Gasmaskenrüssel versuchen Menschen, ihren Körper vor Gift zu schützen. Wieder einmal ist ein Unfall passiert, wieder einmal hätte er vermieden werden können. Doch weil Profit mehr interessiert als das Risiko, passiert es immer wieder. Risikoforscher Klaus Heilmann ist die Lügerei leid.
Im französischen Atomkraftwerk Cattenom nahe der deutschen Grenze ist es im Januar nach Angaben der Atomaufsicht zu einem Störfall gekommen.
... und damit den Steuerzahler entfielen 142 Millionen Euro (9,1 Prozent), der Rest wurde von der Atomindustrie bezahlt.Der Atomausstieg wird auch für den Bund teuer und mindestens vier Milliarden Euro kosten. Die Kosten für Stilllegung, Rückbau und Endlagerung der kerntechnischen Anlagen im Geschäftsbereich des Bundesforschungsministeriums werden für die Zeit von 2011 bis 2035 auf insgesamt rund 3,2 Milliarden Euro geschätzt, hinzu kommt eine Milliarde Euro durch die Abwicklung von...
... beteiligten sich gut hundert Menschen am Dienstag in Volognes an der Demonstration gegen die Atomindustrie. Der Greenpeace-Mitarbeiter Andree Böhling schätzte ihre Zahl auf rund 150. «Für deutsche Verhältnisse mag das wenig erscheinen, aber in Frankreich ist das ein ermutigender Start einer stärker werdenden Anti-Atomkraftbewegung», sagte er der Nachrichtenagentur dpa.Da die Verladestation für den Castor-Transport zwei Kilometer vom Bahnhof entfernt liegt, gab es laut Böhling...
(dpa) - Grünen-Chefin Claudia Roth hat nach der jüngsten Enthüllung zur Lobbyarbeit der Atomindustrie vor der Bundestagswahl 2009 klarere Regeln für Lobbyorganisationen gefordert. Der Bericht zeige, wie verheerend der Einfluss finanzstarker Interessengruppen auf Politik und auch Medien sein kann, sagte Roth der dpa in Berlin. Unter Schwarz-Gelb gebe es insgesamt einen zu großen Einfluss für Lobbys. Das Resultat der millionenschweren Pro-Atom-Kampagne war die Laufzeitverlängerung...
Die Atomlobby hat vor der Bundestagswahl 2009 massiv versucht, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und ein Kernenergie-freundliches Klima in Deutschland zu schaffen.
... betonte Energieminister Eric Besson. Aber es war eben nicht irgendeine Industrie, sondern die Atomindustrie. Und dort liegen seit Fukushima die Nerven blank - im Atomland Frankreich mit seinen 58 Reaktoren ganz besonders. Früher spielten sogenannte «Zwischenfälle» in Atomanlagen in Frankreich kaum eine Rolle. Statistiken, wie viele Unfälle mit welcher Sicherheitsstufe es pro Jahr gab, wurden nicht veröffentlicht. Debatten um Laufzeitverlängerungen oder Endlager gab es nur in...
... 30 Jahren hat sich die Politik auf den Salzstock im niedersächsischen Gorleben konzentriert, die Atomindustrie hat hier mehr als 1,5 Milliarden Euro investiert. Aber es gibt Zweifel, ob das Salz den hoch radioaktiven Müll in rund 800 Metern Tiefe sicher einschließen kann oder ob etwa Wassereinbrüche drohen könnten.«Ich hoffe darauf, dass die Politik das jetzt anpackt», sagte Sailer mit Blick auf eine mögliche neue Endlagersuche. Um massive Proteste zu vermeiden, sei es wichtig aus...
... 30 Jahren hat sich die Politik auf den Salzstock im niedersächsischen Gorleben konzentriert, die Atomindustrie hat hier mehr als 1,5 Milliarden Euro investiert. Aber es gibt Zweifel, ob das Salz den hoch radioaktiven Müll in rund 800 Metern Tiefe sicher einschließen kann oder ob etwa Wassereinbrüche drohen könnten.«Ich hoffe darauf, dass die Politik das jetzt anpackt», sagte Sailer mit Blick auf eine mögliche neue Endlagersuche. Um massive Proteste zu vermeiden, sei es wichtig, aus...