Berlin - 3800 Kilometer an neuen Stromautobahnen werden gebraucht, um den Atomausstieg bis 2022 zu schaffen. Zudem sollen 4400 Kilometer im bestehenden Höchstspannungsnetz so optimiert werden, dass sie fit werden für die schwankende Ökostromeinspeisung.Das geht aus dem neuen Netzentwicklungsplan hervor, den die vier Übertragungsnetzbetreiber am Mittwoch in Berlin vorstellten.
Karlsruhe - Das Atomkraftwerk Philippsburg II ist für die jährliche Revision vom Netz genommen worden. Auf dem Programm stehen mehr als 1500 Prüf- und Instandhaltungsarbeiten, wie die Betreiberin des Meilers, der Karlsruher Energieversorger EnBW, am Dienstag in Karlsruhe mitteilte.
Bonn - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist allen Zweiflern an der Realisierbarkeit der Energiewende entgegengetreten: «Die Energiewende, so wie wir sie vor einem Jahr beschlossen haben, ist machbar», sagte sie am Dienstag bei einem Besuch der Bundesnetzagentur in Bonn.
Münster - Zwei Atomkraftgegner haben sich am Montag von einer Brücke in Münster abgeseilt und damit den Schiffsverkehr auf dem Dortmund-Ems-Kanal blockiert.
Stuttgart - Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat verärgert auf die aufkeimende Debatte zur Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke reagiert.
Berlin - In der schwarz-gelben Koalition wächst die Sorge, dass die Kosten der Energiewende aus dem Ruder laufen.
Tokio - In der japanischen Atomruine Fukushima haben Arbeiter den Boden eines Abklingbeckens mit 1535 abgebrannten Brennstäben gegen die Gefahr von schweren Erdbeben abgesichert.
Münster/Berlin - Das sommerliche Wetter hat Deutschland zu Pfingsten eine neue Spitzenleistung bei der Produktion von Sonnenstrom beschert. Solaranlagen lieferte zwischen Flensburg und Berchtesgaden unter weitgehend wolkenlosem Himmel erstmals eine Gesamtleistung von teils mehr als 20 000 Megawatt.
Karlsruhe - Nach der Ratingagentur Standard & Poor's hat auch Fitch den Energiekonzern EnBW die A-Note verliehen. Zugleich habe Fitch dieses Rating mit dem Zusatz «stabiler Ausblick» versehen, teilte EnBW am Freitag in Karlsruhe mit.
Berlin/Dresden - Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) lehnt eine Finanzierung der Energiewende über höhere Strompreise ab. Gefragt seien Lösungen, die nicht nur energieeffizient, sondern auch kosteneffizient sind, sagte er der Leipziger Volkszeitung (Donnerstag) nach dem Energiegipfel in Berlin am Mittwoch.Zudem setzte er sich erneut für die heimische Braunkohle ein.
Berlin/Dresden - Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat beim Thema Energiewende nochmals ein Plädoyer für die heimische Braunkohle abgegeben.