(dpa) - Knapp drei Wochen vor den Neuwahlen in Griechenland zeichnet sich ein dramatisches Rennen zwischen der radikalen Linken und den am Sparkurs festhaltenden Konservativen ab. Die konservative Nea Dimokratia liegt in einer Umfrage mit 23,4 Prozent leicht vor dem Syriza-Bündnis mit 22,1 Prozent. Das berichtet der griechische Fernsehsender Mega. Die Sozialisten der Pasok bleiben drittstärkste Kraft mit 13,5 Prozent. Keine Partei hat die Chance auf eine...
... gebracht» und «verdienen den Respekt Aller», sagte Regierungssprecher Dimitris Tsiodras in Athen. Lagarde hatte die schlechte Steuermoral der Griechen angeprangert und damit heftige Reaktionen ausgelöst.«Nur weiter so, solche Aussagen sind Wind für unsere Segel», sagte ein Syriza-Vorstandsmitglied dazu der Nachrichtenagentur dpa. Er erwartet durch die Angriffe Zulauf für das Linken-Bündnis und seine Politik der Konfrontation.Die griechische Notenbank warnte indes vor einer...
... als ein Auslöser vieler Börsen-Turbulenzen.Griechischen Banken haben 18 Milliarden Euro erhaltenAthen (dpa) - Die angeschlagenen griechischen Banken haben 18 Milliarden Euro erhalten. Das Geld sei am Montag an die vier größten Institute (National Bank of Greece, Alpha Bank, Eurobank und Piraeus Bank) überwiesen worden, teilte das griechische Finanzministerium am Dienstagmorgen mit. «Die Banken haben nun die nötigen Ressourcen, um normal zugunsten der echten Wirtschaft zu...
(dpa) - Die angeschlagenen griechischen Banken haben 18 Milliarden Euro erhalten. Das Geld sei gestern an die vier größten Institute überwiesen worden, teilte das griechische Finanzministerium mit. Die Gelder stammen aus dem Hilfsprogramm in Höhe von 130 Milliarden Euro für Griechenland, die der Euro-Rettungsschirm EFSF in mehreren Tranchen auszahlt. Notenbankchef Giorgos Provopoulos hatte betont, dass der Abfluß von Geldeinlagen der Griechen gestoppt werden müsse. Nach Gerüchten,...
Athen - Die angeschlagenen griechischen Banken haben 18 Milliarden Euro erhalten. Das Geld sei an die vier größten Institute (National Bank of Greece, Alpha Bank, Eurobank und Piraeus Bank) überwiesen worden, teilte das griechische Finanzministerium mit.
(dpa) - Die angeschlagenen griechischen Banken haben 18 Milliarden Euro erhalten. Das Geld sei gestern an die vier größten Institute überwiesen worden, teilte das griechische Finanzministerium mit. Die Gelder stammen aus dem Hilfsprogramm in Höhe von 130 Milliarden Euro für Griechenland, die der Euro-Rettungsschirm EFSF in mehreren Tranchen auszahlt. Notenbankchef Giorgos Provopoulos hatte betont, dass der Abfluß von Geldeinlagen der Griechen gestoppt werden müsse. Nach Gerüchten,...
... mehrere Regierungsgegner in Gewahrsam.Keine Nachrichten in Griechenland - Journalisten streikenAthen (dpa) - Aus Protest gegen Entlassungen und verspätete Löhne sind die griechischen Journalisten in einen 24-stündigen Streik getreten. Im Radio und Fernsehen gab es seit 06.00 Uhr Ortszeit keine Nachrichten- und Informationssendungen mehr. Morgen sollen dann auch keine Zeitungen erscheinen. Zu dem Streik hatte der Journalistenverband aufgerufen. Hunderte Kollegen seien arbeitslos. Andere...
... des Spar- und Reformkurses. Dies gilt als Voraussetzung für weitere Hilfszahlungen, ohne die Athen bald pleite wäre. Möglicherweise würde das Land dann auch aus dem Währungsraum austreten.Für Ernüchterung sorgte unterdessen die trübe Lage an den großen Anleihemärkten Spaniens und Italiens. Dort zogen die Risikoaufschläge für Staatsanleihen weiter an. In Spanien erreichte der Aufschlag für zehnjährige Papiere sogar erneut einen Rekordstand seit Einführung des Euro....
(dpa) - Aus Protest gegen Entlassungen und verspätete Löhne sind die griechischen Journalisten in einen 24-stündigen Streik getreten. Im Radio und Fernsehen gab es seit 06.00 Uhr Ortszeit keine Nachrichten- und Informationssendungen mehr. Morgen sollen dann auch keine Zeitungen erscheinen. Zu dem Streik hatte der Journalistenverband aufgerufen. Hunderte Kollegen seien arbeitslos. Andere würden seit Monaten nicht mehr bezahlt, sagte der Präsident des Journalistenverbandes, Dimitris...
Athen - Aus Protest gegen Entlassungen und Verzögerungen ihrer Bezahlung sind am Montag die griechischen Journalisten in einen 24-stündigen Streik getreten.
(dpa) - Die harten Worte von IWF-Chefin Christine Lagarde zu Griechenland haben dort über Pfingsten zu scharfen Reaktionen geführt. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds hatte in einem Interview die Griechen allgemein wegen ihrer Steuermoral kritisiert und dabei gesagt, sie denke mehr an die Kinder im afrikanischen Niger als an die Menschen in Athen. Das Letzte was man brauche, sei das Mitleid der Frau Lagarde, sagte dazu der Chef der radikalen Linken Alexis Tsipras. Die große...
... Grass jedoch über das neuzeitliche Wirtschaftsdrama, das im Grunde damit begann, dass sich Athen den Zutritt zum Euroclub mit frisierten Zahlen erschlich. Kein Wort über das Schummeln danach, das das Anwachsen des Schuldenbergs verschleierte. Kein Wort zum desolaten Verwaltungsapparat, zu Vettern- und Misswirtschaft der führenden Parteien - kein Wort zu den hausgemachten Problemen, die den Mittelmeerstaat in die Pleite führten.Stattdessen hebt Grass auf die Folgen der Hilfsauflagen...
... die Verse, allerdings ohne Kommentar. Der Kommentar einfacher Leute auf Fragen eines Reporter in Athen spiegelt das Wissen um die beiden Seiten einer Medaille wider: Politiker wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machen die rationale Politik - Dichter wie Günter Grass drücken die emotionale Reaktion aus. Und so prophezeit der alte Mann der deutschen Literatur am Ende seines 24-zeiligen Gedichts: «Geistlos verkümmern wirst Du ohne das Land, dessen Geist Dich, Europa,...
... und dabei gesagt, sie denke mehr an die Kinder im afrikanischen Niger als an die Menschen in Athen. «Das Letzte was wir brauchen, ist das Mitleid der Frau Lagarde», sagte dazu am Sonntag der Chef des Bündnisses der radikalen Linken (Syriza) Alexis Tsipras. Die große Mehrheit der Griechen zahle Steuern. Warum die Reichen keine Steuern zahlen, dafür sollte sich Lagarde an die Sozialisten und Konservative in Athen wenden, nicht an die Bürger, meinte Tsipras weiter.Lagarde hatte...
... der Reformvereinbarungen: «Ich hielte es für hoch gefährlich, wenn die Vereinbarungen zwischen Athen und den internationalen Geldgebern, die unter großen Mühen gefunden wurden, außer Kraft gesetzt würden.»Deshalb werde es bei den Neuwahlen am 17. Juni in Griechenland auch darum gehen, dass es ein grundsätzliches Bekenntnis zu den Verabredungen gibt. Dies sei die Grundlage für weitere Hilfsleistungen, betonte...