Viele Beschäftige mit Niedriglöhnen schuften extrem lange, um ihre Existenz zu sichern. Jeder vierte Geringverdiener mit Vollzeitjob arbeite in der Regel wöchentlich 50 Stunden und mehr. So lange arbeitet sonst nur der Chef.
Berlin - Jeder vierte Geringverdiener mit Vollzeitjob arbeitet in Deutschland mindestens 50 Stunden pro Woche, um seine Existenz zu sichern. Im Durchschnitt seien Vollzeit-Beschäftigte mit Niedriglöhnen 45 Wochenstunden im Einsatz - zwei Stunden mehr als alle anderen Vollzeitkräfte.Dies geht aus einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor.
... und das wird oft sehr teuer. Für Alleinerziehende und ihre Kinder kann das dann schnell zum Armutsrisiko werden.»Wer sind die Hauptleidtragenden?Queisser: «Alle Beteiligten. Man darf das nicht zu einem reinen Frauenproblem machen. Es ist auch eine Herausforderung für Väter. Kinder brauchen eine gute und zuverlässige Betreuung, unabhängig davon wer diese übernimmt. Beide Elternteile wollen mit ihren Kindern mehr Zeit verbringen und dabei auch ihrer Arbeit nachgehen.»Bericht über...
Berlin – Eigentlich hatte sich Florian Schmidt auf einen gemütlichen Kinoabend gefreut. Doch da wird plötzlich im Saal die Leinwand dunkel.
Dresden - Wie im Vorjahr haben sich nach DGB-Angaben rund 20 000 Menschen in Sachsen an den Kundgebungen zum Tag der Arbeit beteiligt. Die 14 Kundgebungen sowie weitere Veranstaltungen standen unter dem Motto: «Gute Arbeit in Europa - Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit».
Stuttgart - Jede siebte Familie im Südwesten ist nach einem statistischen Report armutsgefährdet. Ein besonderes Armutsrisiko tragen demnach Alleinerziehende, Familien mit drei und mehr Kindern sowie Familien mit Migrationshintergrund, heißt es in dem am Montag vorstellten Bericht des Statistischen Landesamtes.
Kompaktwagen werden für Premium-Hersteller immer wichtiger. Mercedes will die Produktpalette in diesem Segment auf fünf Modelle erweitern - und durch hohe Stückzahlen sowie Produktion am Niedriglohn-Standort kräftig Kosten dämpfen.
Berlin - Jeder dritte junge Erwachsene in Deutschland muss mit Einkommen unter der Niedriglohn-Schwelle auskommen. Dies geht aus einer am Donnerstag vorgestellten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor.Danach steigt der Anteil der Geringverdiener bei jüngeren Arbeitnehmer deutlich stärker als im deutschen Durchschnitt.
Berlin/Duisburg - Knapp acht Millionen Menschen in Deutschland müssen laut einer Studie mit einem Niedriglohn von weniger als 9,15 Euro brutto pro Stunde auskommen.
Die deutsche Wirtschaft vermeldet Absatzrekorde, Manager der Dax-Unternehmen erhalten so hohe Bonuszahlungen wie nie. Doch zugleich steigt die Zahl der Beschäftigten im Niedriglohnsektor. Jeder Vierte verdient in Deutschland weniger als 9 Euro brutto. Ist das noch fair?
Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will in zwei Jahren das Hartz-IV-Bildungspaket für bedürftige Kinder auf seine Wirksamkeit überprüfen lassen.
Leipzig - Die Rentenversicherung Mitteldeutschland erwartet im Osten in den nächsten Jahren einen Anstieg der Altersarmut. Der Anteil der Menschen, die Grundsicherung im Alter bekommen - deren Rente also niedriger als der Hartz-IV-Satz ist - werde «tendenziell steigen», sagte Geschäftsführer Wolfgang Kohl am Montag in Leipzig.
Niedriger Lohn, viele Überstunden: Arbeitnehmer mit niedrigem Einkommen haben Anspruch darauf, die Extra-Arbeit bezahlt zu bekommen. Das geht aus einem aktuellen Urteil hervor, das ein Lagerleiter erstritten hat.