Washington - Wissenschaftler haben uraltes Leben in extremer Zeitlupe tief unter dem Meeresboden nachgewiesen. Es handelt sich um Bakterien, die ihre letzte Nahrung vor 86 Millionen Jahren hatten - als noch die Saurier über die Erde herrschten.Die Organismen teilen sich dort vielleicht alle tausend Jahre einmal, wie die dänischen Forscher in der Fachzeitschrift «Science» berichten.Hans Roy von der Universität Aarhus und seine Mitarbeiter hatten in den Sedimenten des nördlichen Pazifiks mit Methoden nach Leben gesucht, indem sie eine dünne Sonde in den Meeresboden stachen und in verschiedenen Tiefen den Sauerstoff-Verbrauch maßen.
... hatten Greenpeace-Mitglieder bei der «Nordica» Protestbanner mit Aufschriften wie «Schützt die Arktis» enthüllt. Die Aktionen fanden nördlich von Rügen außerhalb deutscher Gewässer statt.Die «Nordica» ist Greenpeace-Angaben zufolge Teil einer größeren Flotille und war am 1. Mai in Helsinki gestartet. Noch in diesem Sommer soll mit ersten Probebohrungen in arktischen Gewässern begonnen werden. Das Unternehmen setze mit den geplanten Bohrungen das Überleben der Arktis aufs Spiel,...
... haben in der Ostsee schwimmend gegen geplante Ölbohrungen des Mineralölunternehmens Shell in der Arktis protestiert. Wie Greenpeace-Experte Jörg Feddern der dpa sagte, gingen acht Aktivisten am Vormittag nördlich von Rügen neben dem von Shell gecharterten Schiff «Nordica» ins Wasser. Das Schiff habe ausweichen müssen. Eine Shell-Sprecherin bestätigte die Aktion. Noch im Sommer soll mit ersten Probebohrungen in arktischen Gewässern begonnen werden. Shell setze damit das Überleben der...
... deutscher Gewässer. Greenpeace will mit dieser Aktion gegen geplante Ölbohrungen in der Arktis...
Washington - Zwei Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist ein ehemaliger Ingenieur des britischen BP-Konzerns festgenommen worden.
... Rückschlüsse auf die Auswirkungen des Klimawandels. «In den kommenden Jahren wird die Arktis eine sehr wichtige geopolitische Region werden», sagte Professor Volker Liebig, Direktor des Erd-Beobachtungsprogrammes der Esa. «15 bis 20 Prozent der weltweiten Reserven von Erdöl und Erdgas werden hier vermutet und es wird kürzere Seewege für die Schifffahrt geben, wenn das Eis schmilzt», betonte er. «Satelliten werden eine immer wichtigere Rolle im nachhaltigen Management dieser...
(dpa) - Bei Protesten gegen die geplante Ausbeutung der riesigen Rohstoffvorkommen in der Arktis sind in Moskau 23 Umweltaktivisten festgenommen worden. Die Greenpeace-Mitglieder hätten am Rande einer Rohstoffkonferenz Banner mit Aufschriften wie «Die Arktis ist teurer als Öl» hochgehalten. Teilweise seien sie als Eisbären verkleidet gewesen,sagte eine Greenpeace-Sprecherin der dpa. Es sei eine friedliche Demonstration gewesen. Im Rennen um die Ressourcen in der Arktis erhebt...
Westerhever - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist am Sonntag mit dem Spitzenkandidaten der Grünen in Schleswig-Holstein, Robert Habeck, durch das Nordseewatt gewandert.
Ein Mythos war die «Titanic» schon kurz nach ihrem Untergang. Aber ihr Wrack wurde erst 1985 gefunden - von Robert Ballard. Er hofft, dass die Überreste des Schiffs erhalten bleiben. Doch die Zeit drängt.
Mystic - Im April 1912 sank die «Titanic» vor Neufundland. Jetzt erinnert im Städtchen Mystic in der Nähe von New York eine Ausstellung an die Opfer.
New York - Mehr als 5000 Überbleibsel der «Titanic» warten weiter auf neue Besitzer. Eine mit Spannung erwartete Versteigerung von Artefakten der «Titanic» ist erneut nicht entschieden worden.
Nun nutzt der Mensch dies aus und plant auf den Meeresgrund der Arktis zwei dicke Datenkabel.«Ich denke, dass die Kabel mit Sicherheit verlegt werden können», sagt der Ozeanograf Prof. Rüdiger Gerdes vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven. «Die extremen Bedingungen mit besonders wenig Eis in der Arktis haben bereits 2007 angefangen.» Zudem sollen die beiden Kabel nicht direkt über den Nordpol liegen sondern vor den Nordküsten der angrenzenden Kontinente.Insbesondere der östliche...
... Kapillaren erstrecken sich heute sogar bis auf die Seychellen oder Mikronesien. Nun, da die arktischen Seewege wegen der Klimaerwärmung zunehmend eisfrei werden, könnten die ersten Kabel für Telefon, Internet und Fernsehen durch den hohen Norden gelegt werden. Mehrere Unternehmer stehen in den Startlöchern.«Wir werden die schnellste Verbindung zwischen Japan und Großbritannien schaffen», sagt Douglas Cunningham, ein Geschäftsmann aus dem kanadischen Toronto. Sein Team arbeitet...