... aufgeben, um in eine andere Stadt zum Vater des Kindes zu ziehen, ohne dass sie ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld verliert. Die Agentur für Arbeit darf gegen sie keine zwölfwöchige Sperrzeit verhängen, da ein wichtiger Grund für die Arbeitsaufgabe vorliegt, entschied das Sozialgericht Dortmund (Aktenzeichen: S 31 AL 262/08). Das teilt die Deutsche Anwaltauskunft mit.Der Fall: Eine Reinigungskraft aus Berlin gab im fünften Schwangerschaftsmonat ihre Beschäftigung auf, um zu dem in...
... sagte der Vorsitzende Richter.Das Jobcenter Region Hannover hatte dem Bauingenieur 2005/2006 Arbeitslosengeld II für ein halbes Jahr nur als Darlehen gewährt und dies mit der Münzsammlung des Mannes im Wert von rund 21 000 Euro begründet. Der Bauingenieur aber verlangte die Hartz-IV-Leistungen als Zuschuss und klagte. Er argumentierte, ein Verkauf der Sammlung sei unwirtschaftlich, da er rund 27 000 Euro bezahlt habe. Auch in den Vorinstanzen war die Klage erfolglos gewesen.Sein...
Demnach sinkt zwar die Gesamtzahl der Arbeitslosengeld-II-Empfänger, aber der Anteil der Dauerempfänger nimmt zu. Ende 2011 waren laut Statistik 60,7 Prozent der Arbeitslosengeld-II-Empfänger schon länger als zwei Jahre auf Hartz angewiesen - 2009 waren es noch 55,9 Prozent. Dabei stieg der Anteil dieser Dauerbezieher im Westen von 53,6 auf 59,1 Prozent, in den Ostländern von 60,6 auf 64,3 Prozent.Mit den Zahlen bestätige sich der Trend, dass bei sinkender Arbeitslosigkeit insgesamt der...
... mehr als eine Millionen Menschen ohne Job. Arbeitslose erhalten in Griechenland nur ein Jahr lang Arbeitslosengeld. Danach ist keine Unterstützung mehr...
... Studenten läuft automatisch zum Ende des letzten Studiensemesters aus. Wer das versäumt und kein Arbeitslosengeld II bekommt, zahlt 130 Euro monatlich. Ex-Studenten haben die gleichen Pflichten wie alle anderen Leistungsempfänger. Auch wenn das nächste Studium in greifbarer Nähe ist, müssen sie an vorgeschlagenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen. Sie sind ebenso dazu angehalten, ihren übrigen Mitwirkungspflichten nachzukommen. Das heißt: Die...
... «Wenn absehbar ist, dass einer der beiden Partner bald Lohnersatzleistungen wie Elterngeld oder Arbeitslosengeld bezieht, sollte man die Steuerklassenwahl überdenken», empfiehlt Uwe Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine in Berlin. Der Grund: Die Höhe der Bezüge orientiert sich am Nettoeinkommen der vergangenen zwölf Monate. So sollten sich etwa werdende Eltern überlegen, wer zu Hause bleibt und Elterngeld bezieht. «Dieser sollte dann vorher die Steuerklasse III...
... kontinuierlich zurück. Im November 2011 haben in NRW 15 799 Männer und Frauen gleichzeitig Arbeitslosengeld I und Hartz-IV-Leistungen erhalten. Im Jahr 2009 waren es noch fast 8000 Menschen mehr.Schneider sprach von einem unwürdigen Zustand für die Betroffenen. «Wir brauchen eine armutsfeste Bezahlung.» Die Bundesregierung müsse endlich ihre Blockade gegen einen gesetzlich geregelten flächendeckenden Mindestlohn aufgeben.Statistik...
(dpa) - Jeder zehnte Arbeitslose mit dem «normalem» Arbeitslosengeld I kann von dieser Hilfe nicht leben und ist zusätzlich auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Allerdings geht die Zahl dieser sogenannten ALG-I-Aufstocker seit 2009 kontinuierlich zurück, wie aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht. Den BA-Zahlen zufolge erhielten diese Aufstocker im Dezember 2011 im Schnitt 511,79 Euro. Weil sie damit ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten konnten, bekamen sie im...
... eines neuen Vertrags, der andere Modalitäten und einen höheren Preis beinhalte.Zeitung: Arbeitslosengeld I oft unter ExistenzminimumBerlin (dpa) - Das Arbeitslosengeld I reicht nach einem Zeitungsbericht vielen Erwerbslosen nicht zum Leben. Jeder zehnte Jobsuchende, der Arbeitslosengeld I bezieht, sei zusätzlich auf Hartz IV angewiesen, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Sie beruft sich auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Demnach traf dies im November 2011 auf 75...
... 511,79 Euro im Monat. Weil das zu wenig war, um ihr Existenzminimum zu sichern, stockten sie ihr Arbeitslosengeld I zusätzlich mit durchschnittlich 318,05 Euro an Hartz-IV-Leistungen aus der staatlichen Grundsicherung auf. Bei diesen Aufstockern handele es sich «überwiegend um gering qualifizierte Beschäftigte, die aus eher gering entlohnten Arbeitsverhältnissen kommen», erläuterte eine BA-Sprecherin.Wer innerhalb der letzten zwei Jahre vor Verlust seines Arbeitsplatzes mindestens ein...
(dpa) - Das Arbeitslosengeld I reicht nach einem Zeitungsbericht vielen Erwerbslosen nicht zum Leben. Jeder zehnte Jobsuchende, der Arbeitslosengeld I bezieht, sei zusätzlich auf Hartz IV angewiesen, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Sie beruft sich auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Demnach traf dies im November 2011 auf 75 000 Arbeitslose zu. Es handele sich «überwiegend um gering qualifizierte Beschäftigte, die aus eher gering entlohnten Arbeitsverhältnissen...
... IV fallen: Wer zunächst nur kurzfristig einen Job findet, zahlt in der Regel nicht lange genug Arbeitslosengeld, um bei erneutem Jobverlust Anspruch auf Arbeitslosengeld zu erwerben.Aus DGB-Sicht ist es vorrangig die Zunahme instabiler Beschäftigung wie Leiharbeit und befristeter Beschäftigung, die dazu führe, dass mehr Beschäftigte nach Job-Verlust sofort in den Hartz-IV-Bezug fallen. 2011 waren 26,4 Prozent derjenigen, die arbeitslos wurden, sofort auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen....
(dpa) - Immer mehr Arbeitnehmer bekommen nach dem Verlust ihres Jobs kein Arbeitslosengeld, sondern rutschen sofort in Hartz IV ab. Sie waren zuvor nicht lange genug sozialversicherungspflichtig bechäftigt. Nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes wurde 2011 jeder vierte neue Arbeitslose sofort Hartz-IV-Empfänger, vier Jahre zuvor war es nur jeder fünfte. Betroffen sind meist Geringqualifizierte und Leiharbeiter. «Die soziale Sicherungsfunktion der Arbeitslosenversicherung...
... fordert laut «Welt» daher, dass Arbeitslose nach sechs Monaten Arbeit Anspruch auf drei Monate Arbeitslosengeld I...
... der Beschäftigten hat unmittelbar bei Eintritt der Arbeitslosigkeit keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld, auch wenn sie zuvor Beiträge gezahlt haben.»Den Grund sieht der DGB in der «Instabilität vieler Arbeitsverhältnisse». Betroffen sind meist Geringqualifizierte und Leiharbeiter. «Die Hürden für den Bezug von Arbeitslosengeld von einem Jahr Beitragszahlung in den letzten zwei Jahren sind für sie zu hoch», kritisiert der DGB.Für den Sprecher des...