Das berichten Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie, die im Taï-Nationalpark an der westafrikanischen Elfenbeinküste drei benachbarte Schimpansen-Gruppen beobachtet hatten. Die Studie ist im Fachmagazin «Current Biology» veröffentlicht.Das Team um Lydia Luncz hatte vor allem interessiert, ob die Schimpansengruppen unterschiedliches kulturelles Verhalten zeigen, obwohl sie unter ähnlichen Umweltbedingungen leben und genetisch kaum verschieden sind....
... vor, schreiben die Forscher. An der Studie war auch das Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig...
... so die Hochschule. Zum Studienprogramm gehören etwa Vorlesungen in Gesundheitsrecht, Ethik und Anthropologie. Die Kosten für das Studium liegen bei rund 1490 Euro pro Semester. Absolventen sollen herausgehobene Positionen in Pflegeeinrichtungen übernehmen können. Bewerbungsschluss ist der 15. Juni.Neuer Master in Wirtschaftspsychologie in DortmundDie International School of Management (ISM) in Dortmund bietet zum Wintersemester 2012/2013 einen neuen Master an. Der drei Semester lange...
... Deutschen Primatenzentrums in Göttingen und eine Studie am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig.Bei der sogenannten physikalischen Intelligenz, die Räume und Mengen erfasst, schnitten Paviane, Javaneraffen und Menschenaffen ähnlich gut ab wie Kleinkinder. «Die Intelligenz (der Affen) hängt offenbar nicht in erster Linie von der Verwandtschaft mit dem Menschen, sondern von der Umweltanpassung ab», sagte die Erstautorin der Göttinger Studie, Vanessa Schmitt, der...
... 1982 in der Nähe von Detroit (Michigan), zog es Polan nach dem Studium der Malerei und Anthropologie vor sieben Jahren nach New York City. Im März 2008 startete er das Projekt «Every Person in New York». Vorgänger ist ein Telefonbuch der Kleinstadt Skykomish im US-Bundesstaat Washington - zu jeder der 117 Telefonnummern zeichnete Polan das dazugehörige Gesicht. «Ich mag diese Art der interaktiven Kunst. Zum einen bin ich den Menschen ganz nah, zum anderen ganz weit weg»,...
Gute Nachrichten: Diversen Verschwörungstheorien zum Trotz wird die Welt in diesem Jahr nicht untergehen. Da sind sich Maya-Forscher auf ihrer Tagung in Bonn sicher. Naja, zumindest: fast sicher.
Wie klingt Afrika? Im Keller des Instituts für Ethnologie und Afrikastudien an der Uni-Mainz ist es zu hören. Auf Tausenden von Platten, CDs, Kassetten und Videobändern dokumentiert ein Archiv die Entwicklung moderner afrikanischer Musik.
... intensiver gewesen, als bisher angenommen, erklärte Gerhard Weber, Leiter des Departments für Anthropologie der Universität Wien, der Deutschen Presse-Agentur: «Es gab genug Zeit für einen Austausch.»Auch die Zuordnung von Kulturtechniken und Fähigkeiten müsse korrigiert werden, meint Weber: Die bisher den Neandertalern zugeschriebene Ullizien-Kultur, die durch komplexe Ornamente sowie die Produktion von Schmuck und Knochenwerkzeugen charakterisiert wird, stamme tatsächlich vom...
... an, um das Alter mit größerer Exaktheit zu bestimmen, teilte das Nationalinstitut für Anthropologie und Geschichte (Inah) mit.Die Abdrücke wurden im Bett eines nur in der Regenzeit wasserführenden Baches in der Nähe der Ortschaft Creel im Bundesstaat Chihuahua gefunden. Die Wissenschaftler vermuten, dass sie von Mitgliedern eines alten Stammes herrühren, die in nahen Höhlen des Tarahumara-Gebirges...
... Fußspuren entdeckt, die bis zu 25 000 Jahre alt sein sollen. Wie das Nationalinstitut für Anthropologie und Geschichte mitteilte, sollen die insgesamt fünf Spuren von vier Erwachsenen und einem Kind Aufschluss über die ersten Bewohner des amerikanischen Kontinents ermöglichen. Allerdings stünden noch Laboruntersuchungen an, um das Alter mit größerer Exaktheit zu bestimmen, hieß es. Die Abdrücke wurden im Bett eines nur in der Regenzeit wasserführenden Baches im Bundesstaat...
... verfügt, berichtet ein Team um Tracy Kivell vom Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig im US-Fachjournal «Science». Der Australopithecus sei daher ein besserer Kandidat für die Werkzeugherstellung als der Homo habilis, der wegen seiner modernen Handmerkmale so getaufte «geschickte Mensch».Der Australopithecus könnte demnach ein direkter Vorfahr der Gattung Homo (Mensch) sein. Das bestätigen die Untersuchungen zweier gut erhaltener Skelette aus...
... Jahre alte Grabkammer entdeckt. Sie stammt nach Angaben von Experten des Nationalinstituts für Anthropologie und Geschichte (INAH) aus der Zeit zwischen 600 und 900 nach Christus. Die Bewohner des Dorfes Chilacachapa seien auf die Kammer gestoßen, als sie eine einsturzgefährdete Mauer abtrugen.Darunter fanden die Bewohner Steinplatten der Kammer, die mit Erde und diversen Materialien aus vielen Jahrhunderten aufgefüllt war, wie das INAH berichtete. Wissenschaftler seien zu dem Schluss...
... Zone Plan de Ayutla im südöstlichen Bundesstaat Chiapas, wie das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte am Mittwoch mitteilte. «Diese Entdeckung ist der erste architektonische Beweis für eine schon so frühe Besiedlung im Gebiet der Maya-Städte am Usumacinta-Fluss», teilte die Behörde mit.Bei den ausgegrabenen Relikten aus den Jahren zwischen 50 vor und 50 nach Christus handelt es sich um Gemächer mit fast ein Meter dicken Wänden und abgerundeten Ecken. Die zwei...
... zu verzehren. An der Elfenbeinküste staunten Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, dass einige Männchen ihre Beute recht großzügig mit Weibchen teilten. Nun muss man wissen, dass Teilen in Schimpansenkreisen absolut unüblich ist. Lediglich Mütter mit Kindern machen da eine Ausnahme. Verständlich wurden die Deals durch den Stein im Brett, den großzügige Männchen bei der Damenwelt hatten: Wer Fleisch abgab, verdoppelte die Anzahl seiner...
... einen kultisch-kriegerischen Hintergrund, berichteten die Forscher des Nationalen Institutes für Anthropologie und Geschichte. Die Xiximen hätten stets nur Mitglieder des eigenen Volkes verspeist, in der Hoffnung, sich deren Seele zu bemächtigen. Mit der Christianisierung seien die Weltanschauungen und kultischen Praktiken verschwunden, berichtete Projektleiter José Luis Punzo.Die Xiximen lebten in der Sierra Madre Occidental im heutigen nordmexikanischen Bundesstaat Durango. Sie hatten...