Berlin - Sie tanzten, sie klatschten, sie trommelten: Am Sonntag sind beim Höhepunkt der Riesenparty zum Karneval der Kulturen wieder Tausende durch die Straßen von Berlin gezogen.
Berlin/Baku - Anke Engelke - «Unser Star von Baku». Die 46-Jährige hat beim Eurovisions-Finale in Baku als Einzige vor einem 100-Millionen-Publikum in Europa live die autoritäre Führung Aserbaidschans kritisiert.
Berlin - In der schwarz-gelben Koalition wächst die Sorge um die Kosten der Energiewende. «Es wird teurer für den Bürger», sagte FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle der «Welt».
Teheran - Im Atomstreit mit dem Iran untersagt Teheran internationalen Kontrolleuren weiter den Zugang zur umstrittenen Anlage Parchin. Es habe bisher keine Einigung mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gegeben, sagte der Direktor des iranischen Atomprogramms, Ferejdun Abbasi, der Nachrichtenagentur Isna.«Die IAEA wird von einigen Ländern dazu gedrängt, die Anlage Parchin zu kontrollieren, aber wir haben uns noch nicht darauf verständigt.» Die «nötigen Dokumente», die eine Kontrolle rechtfertigten, habe Teheran noch nicht erhalten, sagte Abbasi.Die IAEA befürchtet, dass der Iran verdächtige Spuren eines mögliches Atomwaffenprogramms in der Forschungsanlage Parchin beseitigen könnte.
Berlin - Der Karneval der Kulturen zieht Pfingstsonntag ab 2.30 wieder durch Berlin. Fast 100 Gruppen mit rund 5000 Tänzern, Trommlern und Musikern aus 70 Ländern haben sich angekündigt.
Baku - In der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku hat am Samstagabend das Finale des Eurovision Song Contests begonnen. Geschätzte 120 Millionen Zuschauer in ganz Europa verfolgen die weltgrößte Musikshow im Fernsehen.
Baku - «Unser Star für Baku», Roman Lob (21), hat die Generalprobe vor seinem großen Auftritt beim Grand Prix ungeschminkt und mit einer Kappe auf dem Kopf gesungen.
Berlin - Unter dem Motto «Flieg mit der Eule!» haben bei schönem Pfingstwetter am Samstag mehrere hundert junge Teilnehmer in Berlin-Kreuzberg mit einem Umzug den Kinderkarneval der Kulturen gefeiert.
Waldfee Loreen aus Schweden holt den Pott - mit einem einzigartigen Punktedurchmarsch. Deutschlands Kandidat Roman Lob musste allerdings bis zum Schluss um eine Platzierung unter den besten zehn Ländern zittern. News.de hat die Höhepunkte des Abends in Baku zusammengestellt.
Baku - Zu viel Sicherheitskräfte, überteuerte Hotels und reichlich aserbaidschanischer Nationalstolz: Deutsche Fans und andere Gäste sind wenig begeistert vom Grand Prix in Baku.
London - Die Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF, Christine Lagarde, hat nach eigener Aussage nur begrenzt Mitleid mit den vom Sparzwang gebeutelten Griechen: «Ich finde, sie sollten sich alle zusammen selber helfen, indem sie ihre Steuern zahlen».Der Druck auf Griechenland seitens des IWF werde nicht verringert, sagte Lagarde in einem Interview der britischen Zeitung «The Guardian».Auf die Frage, ob sie Gedanken daran ausblenden könne, dass Mütter in Griechenland keine Hebammen und Patienten keine lebenswichtigen Medikamente bekommen könnten, antwortete sie: «Ich denke mehr an die kleinen Kinder in einer kleinen Dorfschule in Niger, die zwei Stunden am Tag Schule haben, während sie sich zu dritt einen Stuhl teilen, und die sehr darauf erpicht sind, eine Ausbildung zu bekommen.
Berlin/Stuttgart - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat der Bundesregierung mangelnden Einsatz für die Energiewende vorgeworfen.
Kabul - Das afghanische Parlament hat das Abkommen über eine strategische Partnerschaft mit den USA mit Mehrheit gebilligt. «Wir haben abgestimmt und das Dokument gebilligt», sagte die Abgeordnete Schakiba Haschimi der Nachrichtenagentur dpa.
Berlin - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat eine Beschleunigung des Stromnetzausbaus durch den Bund angekündigt: «Mit dem neuen Netzentwicklungsplan will der Bund Projekte mit besonderer Priorität selbst in die Hand nehmen.»«400 Kilometer Stromautobahnen sollen von der Bundesnetzagentur in Eigenregie geplant werden», sagte Rösler der «Passauer Neuen Presse.Nach Schätzungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) sind rund 4500 Kilometer an neuen Höchstspannungsleitungen notwendig, um Windstrom aus dem Norden in den Süden zu bekommen.