... Erbrechen herbeiführen, was eigentlich typisch für Bulimie ist. Diese sogenannte bulimische Anorexie (Bulimarexie) hat zwar hinsichtlich der Symptomatik auch große Ähnlichkeit mit der Bulimie, wird aber aufgrund des geringen Körpergewichts der Erkrankten von ihr abgetrennt. Der restriktive Typus der Anorexie beschreibt dagegen eher die klassische Magersucht. Was haben alle Essgestörten gemein? Rabe: Wenn es um das Thema Essen, Nahrung und Gewicht geht, täuschen Betroffene meist...
... krank zusammenfassen, ist ein weites Feld zwischen Depression, Verfolgungswahn, Schizophrenie, Anorexie oder Sucht. Ein Drittel der Deutschen ist im Laufe seines Lebens davon betroffen - und trotzdem sind die Berührungsängste groß und machen den für das Seelenheil so wichtigen, alltäglichen Kontakt zwischen Menschen schwierig. «Die Leute wissen zum Beispiel nicht, ob sie in die Psychiatrie Blumen mitbringen sollen oder ob sie die um die Ohren gehauen bekommen. Aber die psychisch...
... kosmetische Tunen des Körpers hat Folgen - mentale. Hautärzte und Psychologen sprechen von der Tanorexie. Die Wortverwandtschaft zur Anorexie kommt nicht von ungefähr. Wie bei der Magersucht ist bei der Sucht nach Bräune das Selbstbild des Betroffenen verzerrt. Während die einen sich für zu dick halten, können die anderen nicht genug von den künstlichen UV-Strahlen bekommen. So merkwürdig das klingt, so eindeutig ist das Verhalten. Dr. Richard Wagner von der Universität Texas hat...
... Studie zum ersten Mal gesehen haben, könnten eine Erklärung für das gestörte Körperbild von Anorexie-Patienten sein», sagte der Wissenschaftler Boris Suchan. Ungeklärt blieb allerdings zunächst, ob die geringere Dichte der grauen Zellen Ursache oder Folge der Magersucht ist. «Ob es sich bei den Auffälligkeiten des Gehirns um eine Prädisposition handelt, die die Entstehung einer Essstörung begünstigt, oder um Veränderungen, die erst durch die Krankheit auftreten,...
... kann weitere psychische Störungen auslösen - als etwa Laura in die Klinik kam, litt sie zudem an Anorexie (Magersucht) und Agoraphobie (Platzangst). Unter Anleitung der Psychologen musste die junge Frau lernen, fünf Mal am Tag normal zu essen - und mit der Angst klar zu kommen, sich zu übergeben. «Übelkeit wird entstehen, und das müssen die Patienten aushalten», sagt Mauler. Laura schafft es, trotz zwischenzeitlicher Tiefs. Zwei Mal überlegt sie, die Therapie...
... ähnliche Resultute erzielt worden. Schon 1991 untersuchten Whitehouse und Mumford in Fallstudien Anorexie und Bulimie unter Asiatinnen, die in Großbritannien leben. Sie stellten bei Betroffenen ebenfalls häufig die Wahrnehmung sozialen Drucks und interne oder externe kulturelle Konflikte fest. Und von diesen Mädchen waren bezeichnenderweise diejenigen, die am häufigsten asiatische Sprachen benutzten und traditionelle Landeskleidung trugen, umso stärker betroffen. Druck des...
... Leistung zu steigern. Langfristig könne sich aus diesem Verhalten eine chronische Magersucht (Anorexie) entwickeln, warnt Silvia Uhle, leitende Psychologin der Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie in Münster. Tückisch sei die Krankheit vor allem deshalb, weil sich die Leistungsfähigkeit durch die eingeschränkte Ernährung tatsächlich zunächst steigern lasse. «Früher oder später kippt das Verhältnis aber und es kommt zu einem massiven Leistungseinbruch»,...
Die Anorexie (Kunstwort, zusammengesetzt aus α privativum und griech. ὄρεξις „Verlangen“), auch die Inappetenz (abgeleitet von lateinisch appetītus „das Verlangen“ und in- als verneinende Vorsilbe), ist der medizinische Fachbegriff für Appetitlosigkeit. Die Magersucht (Anorexia nervosa), eine psychisch bedingte Sonderform der Anorexie, wird manchmal ebenfalls verkürzend als „Anorexie“ bezeichnet, was medizinisch gesehen jedoch nicht korrekt ist.