... keinen Schadensersatz, den sie in Höhe von rund 80 Millionen Euro eingeklagt haben. Der größte Anlegerschutzprozess in der deutschen Rechtsgeschichte ist damit aber nicht beendet: Andreas Tilp, Anwalt des Musterklägers mit einem Schaden von 1,2 Millionen Euro, kündigte die umgehende Einreichung der Revision beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe an. Mit einer Entscheidung rechne er nicht vor Mitte des kommenden Jahres, sagte der Anwalt. Der Musterentscheid stelle lediglich einen...
... für die Kleinaktionäre der Deutschen Telekom AG: Die rund 17 000 Kläger gehen im Frankfurter Anlegerschutzprozess um den dritten Börsengang des früheren Staatsunternehmens leer aus. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat in einem Musterprozess entschieden, dass der Börsenverkaufsprospekt aus dem Jahr 2000 keine gravierenden Fehler enthielt. Die Anleger könnten daher keinen Schadensersatz geltend machen. Der größte Anlegerprozess hatte vor vier Jahren beim Oberlandesgericht begonnen....
... keinen Schadensersatz, den sie in Höhe von rund 80 Millionen Euro eingeklagt haben. Der größte Anlegerschutzprozess in der deutschen Rechtsgeschichte ist damit aber nicht beendet: Andreas Tilp, Anwalt des Musterklägers mit einem Schaden von 1,2 Millionen Euro, kündigte die umgehende Einreichung der Revision beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe an. Mit einer Entscheidung rechne er nicht vor Mitte des kommenden Jahres, sagte der Anwalt. Der Musterentscheid stelle lediglich einen...
... für die Kleinaktionäre der Deutschen Telekom AG: Die rund 17 000 Kläger gehen im Frankfurter Anlegerschutzprozess um den dritten Börsengang des früheren Staatsunternehmens leer aus. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat in einem Musterprozess entschieden, dass der Börsenverkaufsprospekt aus dem Jahr 2000 keine gravierenden Fehler enthielt. Die Anleger könnten daher keinen Schadensersatz geltend machen. Der größte Anlegerprozess hatte vor vier Jahren beim Oberlandesgericht begonnen....
Stuttgart/Frankfurt - Die deutschen Dax-Konzerne gehören inzwischen überwiegend Investoren aus dem Ausland. Das geht aus einer Studie zur Anlegerstruktur bei den 30 Börsenschwergewichten hervor, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young erstellte.Sie liegt der Nachrichtenagentur dpa vor.
Stuttgart/Frankfurt - Die deutschen Dax-Konzerne gehören inzwischen überwiegend Investoren aus dem Ausland. Das geht aus einer Studie zur Anlegerstruktur bei den 30 Börsenschwergewichten hervor, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young erstellte und die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.
... erfüllt wurden.Banken und Sparkassen wollen in einem nächsten Schritt nun mit Verbraucher- und Anlegerschutzorganisationen eine Arbeitsgruppe bilden, um die Informationsblätter verständlicher zu...
... bei Mittelstandsanleihen gibt es einen Haken: «Es besteht das Risiko des Totalausfalls», gibt Anlegerschutzanwalt Klaus Nieding zu bedenken. Im Falle einer Insolvenz des Unternehmens werden Anleihen nachrangig bedient. «Das heißt, als Anleger steht man am Ende der Reihe.»Unerfahrene Anleger sollten daher sehr vorsichtig bei solchen Papieren sein. Verbraucherschützer empfehlen, lediglich einen kleinen Teil des Vermögens in Mittelstandsanleihen zu investieren. Je nach...
... Verbindlichkeiten wurden nur in einem Fall vollständig festgehalten. Die Risikobereitschaft des Anlegers, wesentlich für eine Produktempfehlung, wurde nicht nach den Angaben des Testkunden beschrieben, sondern anhand willkürlich gewählter Begriffe. Außerdem sollten die Tester die Protokolle in einigen Fällen unterschreiben, obwohl das gesetzlich nicht verlangt wird. In einigen Fällen wollten die Berater die Protokolle dem Anleger zudem auch auf Nachfrage nicht...
... auf die Risiken hingewiesen worden sei, könne ein Anspruch wegen Fehlberatung bestehen, erklärt Anlegerschutzanwalt Klaus Nieding aus Frankfurt. Die Verjährungsfrist der Ansprüche betrage hierbei in der Regel drei Jahre.«Spätestens seit den Problemen mit Argentinischen Staatsanleihen ist klar, dass Staatsanleihen keine absolut sichere Bank sind», erklärt Nieding, der auch Vizepräsident der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) ist. In dem Gespräch hätte der...
... erklärte das Bundesfinanzministerium vor einem Jahr. Erreicht werden sollte dies mit dem Anlegerschutzgesetz, das der Bundestag im Februar 2011 verabschiedet hat. Darin wurden unter anderem die Anforderungen an die Anlageberatung erhöht und die Informationspflichten verschärft. Verbraucherschützer sind dennoch nicht zufrieden. Denn nach wie vor könnten sich Kunden nicht immer auf die Beratung verlassen, findet Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale...
... die persönlichen Anlagevorstellungen unmissverständlich wiedergeben.Sind die Vorstellungen des Anlegers nicht im Protokoll festgehalten, werde die Rechtsposition des Kunden unter Umständen geschwächt, die des Anlageberater gestärkt, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV).So stützte sich etwa das Oberlandesgericht Bamberg auf die Aussagen in einem Beratungsprotokoll. In dem Rechtsstreit ging es um den kreditfinanzierten Erwerb einer...
... Bundesgerichtshof als nächste Instanz noch einmal mit dem Wissenshorizont des durchschnittlichen Anlegers befassen müsse, sagte Schier-Ammann. Sie persönlich halte es für «fast unmöglich», juristische oder wirtschaftliche Komplexe in schriftlicher Form allgemeinverständlich zu formulieren. Das könne im persönlichen Gespräch leichter gelingen.Der Schauspieler Manfred Krug hatte gegen stattliche Gage in einer bis dahin beispiellosen Kampagne für die vermeintliche «Volksaktie»...
... mit dem Schauspieler Manfred Krug, sagte die Vorsitzende Richterin Birgitta Schier-Ammann im Anlegerschutz-Prozess gegen die Telekom.Der von 17 000 enttäuschten Kleinanlegern angegriffene Prospekt zum dritten Börsengang des früheren Staatsunternehmens im Jahr 2000 hätte auch nicht beliebig simplifiziert werden können, weil dies zu Ungenauigkeiten geführt hätte, sagte die Richterin. Mit dem Prospekt hätten auch institutionelle Anleger informiert werden müssen. Sie sei allerdings...
... im weltweiten Wettbewerb stärken würde, sagte der EU-Kommissar. Karlsruhe entscheidet über Anlegerschutz nach Börsenrückzug. Das Bundesverfassungsgericht prüft heute, welchen Schutz Aktionäre nach dem freiwilligen Rückzug einer Aktiengesellschaft von der Börse haben müssen. Dabei geht es vor allem um die Abfindung, die Minderheitsaktionäre nach einem solchen sogenannten Delisting einer Aktiengesellschaft durchsetzen können - als Ausgleich für den Widerruf der...