(dpa) - Angesichts weiter zunehmender Spannungen zwischen Serben und Albanern im Kosovo wird die Bundeswehr zusätzliche Soldaten auf den Balkan entsenden. Wie «Spiegel Online» berichtete, sei dem Wunsch der Nato-geführten Schutztruppe Kfor zugestimmt worden. Die Bundeswehr werde kurzfristig eine 550 Mann starke Eingreiftruppe in den Kosovo schicken. Dies habe das Einsatzführungskommando in Potsdam ausgewählten Parlamentariern mitgeteilt, so «Spiegel...
... Pantic, sagte: «Unsere Bürger haben sich entschieden, der internationalen Gemeinschaft, den Albanern und leider auch einem Teil der Politiker in Belgrad zu zeigen, dass wir zu keinem Preis akzeptieren werden, ein Teil des sogenannten unabhängigen Kosovos zu werden».In Serbien reagierten die Bürger kritisch auf das Referendum ihrer Landsleute. «Maximal 20 000 Leute führen ganz Serbien am Nasenring vor», schrieb ein Zuschauer an den Belgrader TV-Sender B92. Rund 1400 andere Bürger...
... und für Belgrad gestimmt. 99,74 Prozent der abgegebenen Stimmen hätten sich gegen die von Albanern kontrollierte Kosovo-Regierung ausgesprochen, berichtete die Nachrichtenagentur Beta in Belgrad unter Berufung auf die Wahlbehörden. Nur 69 Wähler hätten ihr zugestimmt. Von den 35500 Stimmberechtigten hätten sich rund 75 Prozent an der Wahl beteiligt.Prozess gegen Mladic soll erst im Mai beginnenDen Haag (dpa) - Der Völkermord-Prozess gegen den serbischen General Ratko Mladic soll...
... und für Belgrad gestimmt. 99,74 Prozent der abgegebenen Stimmen hätten sich gegen die von Albanern kontrollierte Kosovo-Regierung ausgesprochen, berichtete die Nachrichtenagentur Beta in Belgrad unter Berufung auf die Wahlbehörden. Nur 69 Wähler hätten ihr zugestimmt. Von den 35500 Stimmberechtigten hätten sich rund 75 Prozent an der Wahl...
... erst am Mittwoch gewählt. Insgesamt sollen rund 35 500 Serben entscheiden, ob sie sich in den von Albanern kontrollierten Staat Kosovo integrieren oder weiter innerhalb ihrer Mutterrepublik Serbien bleiben wollen. Bisher hat die Kosovo-Regierung im Norden keinen Einfluss. Die Serben machen zwar weniger als zehn Prozent an der Gesamtbevölkerung aus, stellen aber im Nordzipfel des Kosovos die Mehrheit. Belgrad unterstützt seine Landsleute in Nordkosovo mit jährlich bis zu 500 Millionen...
... Prozent der zwei Millionen Einwohner ausmachen, die Mehrheit. Diese will sich nicht in den von Albanern geführten Kosovo-Staat integrieren, sondern bei Serbien bleiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Montag bei einem Besuch im Kosovo wiederholt, Serbien müsse sich aus Nordkosovo zurückziehen. Sonst könne es nicht EU-Beitrittskandidat...
(dpa) - Eine von der EU vermittelte angebliche Einigung zwischen Albanern und Serben im Grenzkonflikt beider Länder hat Verwirrung ausgelöst. EU-Vermittler Robert Cooper ließ mitteilen, beide Seiten hätten sich darauf verständigt, die Grenzübergänge zwischen dem Kosovo und Serbien in Zukunft gemeinsam zu verwalten. Die serbische Seite bestritt dagegen ein solches Abkommen. Die EU und Serbien hatten sich zuvor fieberhaft bemüht, Fortschritte zu erzielen, um doch noch den...
(dpa) - Zweitägige Verhandlungen zwischen Serben und Albanern unter EU-Vermittlung in Brüssel sind ohne Ergebnis geblieben. Damit sind die Chancen Serbiens weiter geschwunden, in der nächsten Woche EU-Beitrittskandidat zu werden. Der serbische Unterhändler Borislav Stefanovic sagte, es sei auch kein neues Treffen vereinbart worden. Bei den Verhandlungen ging es um die beiden seit Monaten umkämpften Grenzübergänge Jarinje und Brnjak zwischen dem Norden Kosovos und...
... und Straßensperren errichtet. Die ehemals südserbische Provinz, die mehrheitlich von Albanern bewohnt wird, hatte sich 2008 für unabhängig erklärt. Während die meisten EU-Mitglieder den jüngsten europäischen Staat anerkannt haben, weigert sich Belgrad dies zu...
... der EU-Rechtsstaatsmission, einen Serben zu verhaften. Nach einem Abkommen zwischen Serben und Albanern vom Anfang des Monats müssen eigentlich alle serbischen Blockaden abgebaut...
... auf. Im August hatte der deutsche KFOR-Kommandeur Erhard Bühler für einen Kompromiss zwischen Albanern und Serben gesorgt. Der sieht unter anderem die Wiederaufnahme von Verhandlungen in Brüssel vor, die von der EU vermittelt werden und am 2. September starten...
... auf. Im August hatte der deutsche KFOR-Kommandeur Erhard Bühler für einen Kompromiss zwischen Albanern und Serben gesorgt. Der sieht unter anderem die Wiederaufnahme von Verhandlungen in Brüssel vor, die von der EU vermittelt werden und am 2. September starten sollen.Zoran-Djindjic-Stiftung, engl.Podcast der Kanzlerin zur BalkanreiseInternetauftritt des serbischen Präsidenten Tadic, engl.Auswärtiges Amt zu Serbiens Europa-PerspektiveDeutsch-serbische Beziehungen vom Berliner Kongress...
... der Belgrader Nachrichtenagentur Tanjug. Damit der zuvor ausgehandelte Kompromiss zwischen Albanern und Serben in Kraft treten kann, müssen die Kosovo-Serben die zahlreichen Barrikaden auf den Transitrouten beseitigen.Zuvor hatte der serbische Chefunterhändler Borislav Stefanovic vergeblich versucht, die Serben an den Straßensperren für eine Zustimmung zum Kompromiss zu gewinnen. «Das Abkommen, das wir erzielt haben, unterstützen die serbische Regierung und Republikspräsident...
... Zvecan der Belgrader Nachrichtenagentur Tanjug. Damit der zuvor ausgehandelte Kompromiss zwischen Albanern und Serben in Kraft treten kann, müssen die Kosovo-Serben die Barrikaden auf den Transitrouten...
... Bühler mit seiner tagelangen «Helikopter-Shuttle-Diplomatie» den Durchbruch bei Albanern und Serben geschafft haben. Ein Kernpunkt sieht vor, dass die internationale Schutztruppe Kfor bis wenigstens Mitte September die beiden umstrittenen Grenzübergänge Jarinje und Brnjak allein kontrollieren soll. Die Grenzposten können von Autos und Bussen passiert werden, bleiben aber für Waren geschlossen. Ausgenommen sind humanitäre Güter. Voraussetzung für die Übereinkunft...