... 000 Euro nur zum Schein gezahlt wurde. Von den Kulturunterschieden bis zum komplizierten deutschen Aktienrecht begründete der Richter den Freispruch.Die Anspannung war Barros anzumerken. Im kleinem Schwarzen und einem Blazer mit goldenem Wappen saß sie neben der Dolmetscherin, hörte konzentriert der Übersetzung des einstündigen Plädoyers ihres Anwalts zu. Bei ihren Schlussworten kamen der 47-Jährigen die Tränen.«Ich hatte große Angst», sagte sie nach dem Prozess auf dem Gerichtsflur...
... ist im Streubesitz.Wollte die Familie Kreke das Unternehmen von der Börse nehmen, dann ist das aktienrechtlich nur dann möglich, wenn sie mindestens 95 Prozent der Anteile besitzt. Aus Sicht von DZ-Bank-Analyst Holger Schwesig gäbe es einige Vorteile, sollte das Unternehmen zurück in private Hand gehen. Der Wert der Parfümerie-Kette sei für sich genommen wertvoller als die gesamte Gruppe zusammen, erklärte er.Douglas-Chef Kreke bestätigte auf Nachfrage zudem, unzufrieden mit dem...
... haben Hürden geschaffen, die den normalen Aktionär nicht im Regen stehen lassen.»Das sieht der Aktienrechtler Benedikt Gillessen von der Kanzlei White & Case in Frankfurt etwas anders. «Der BGH hat die Tendenz, den Anlegerschutz hoch zu hängen, vergisst aber, dass sich börsennotierte Unternehmen im internationalen Kapitalmarkt bewegen.» Gillessen fürchtet, dass deutsche Unternehmen an die Börsen anderer Länder abwandern, wenn die Regularien hierzulande zu streng werden. «Das...
... geführt und seine wahren Absichten verborgen. Durch diesen Verstoß gegen Transparenzpflichten im Aktienrecht seien Kursturbulenzen verursacht worden, die Anlegern teilweise massive Verluste eingebracht hätten. Es gibt deshalb bereits mehrere Schadenersatzklagen gegen den Autokonzern in Stuttgart und Braunschweig.Die Investoren machen laut «Wirtschaftswoche» geltend, dass sie von Porsche rechtswidrig getäuscht worden seien. Wulff, der im Aufsichtsrat von VW den 20-Prozent-Anteil des...
... geführt und seine wahren Absichten verborgen. Durch diesen Verstoß gegen Transparenzpflichten im Aktienrecht seien Kursturbulenzen verursacht worden, die Anlegern teilweise massive Verluste eingebracht hätten. Es gibt deshalb bereits mehrere Schadenersatzklagen gegen den Autokonzern in Stuttgart und Braunschweig.Der VW-Aktienkurs war nach einer rasanten Börsenrallye im Herbst 2008 kurzzeitig auf über 1000 Euro gestiegen. Porsche hatte sich mit schwer durchschaubaren Börsengeschäften den...
... von 20 Prozent eine Sperrminorität bei dem Wolfsburger Autobauer sichert. Allgemein üblich im Aktienrecht sind dafür 25 Prozent.Politiker und Gewerkschaften fürchten um den Schutzwall für den Autobauer und die Mitbestimmung. Schon im Vorfeld hatte es daher massiv Kritik aus Deutschland an der neuen EU-Klage gehagelt. Zugleich zeigten sich Landesregierung und Betriebsrat aber überzeugt, dass das VW-Gesetz einer erneuten Überprüfung beim Europäischen Gerichtshof standhalten wird.Die...
... von 20 Prozent eine Sperrminorität bei dem Wolfsburger Autobauer sichert. Allgemein üblich im Aktienrecht sind dafür 25 Prozent.Politiker und Gewerkschaften fürchten um den Schutzwall für den Autobauer und die Mitbestimmung. Schon im Vorfeld hatte es daher massiv Kritik aus Deutschland an der neuen EU-Klage gehagelt. Zugleich zeigten sich Landesregierung und Betriebsrat aber überzeugt, dass das VW-Gesetz einer erneuten Überprüfung beim Europäischen Gerichtshof standhalten wird.Die...
... von 20 Prozent eine Sperrminorität bei dem Wolfsburger Autobauer sichert. Allgemein üblich im Aktienrecht sind dafür 25 Prozent.Politiker und Gewerkschaften fürchten um den Schutzwall für den Autobauer und die Mitbestimmung. Schon im Vorfeld hatte es daher massiv Kritik aus Deutschland an der neuen EU-Klage gehagelt. «EU-Binnenmarktkommissar (Michel) Barnier ist ein neoliberaler Brandstifter», wetterte der neidersächsische IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine am Donnerstag. «Er...
... von 20 Prozent eine Sperrminorität bei dem Wolfsburger Autobauer sichert. Allgemein üblich im Aktienrecht sind dafür 25 Prozent. Nach einem ersten Urteil von 2007 hatte die Bundesregierung zwei der drei strittigen Punkte des VW-Gesetzes gestrichen, die Sperrminorität blieb aber erhalten. «Deutschland hat das Gerichtsurteil nicht vollständig umgesetzt», begründete die EU-Kommission daher ihre Klage. Das faktische Vetorecht habe dazu beigetragen, Volkswagen vor der Übernahme durch...
... von 20 Prozent eine Sperrminorität bei dem Wolfsburger Autobauer sichert. Allgemein üblich im Aktienrecht sind dafür 25 Prozent.Nach einem ersten Urteil von 2007 hatte die Bundesregierung zwei der drei strittigen Punkte des VW-Gesetzes gestrichen, die Sperrminorität blieb aber erhalten. «Deutschland hat das Gerichtsurteil nicht vollständig umgesetzt», begründete die EU-Kommission daher ihre Klage. Das faktische Vetorecht habe dazu beigetragen, Volkswagen vor der Übernahme durch...
... besitzt.Im novellierten Gesetz blieb aber die 20-prozentige Sperrminorität - üblich im Aktienrecht sind meist 25 Prozent. Die Kommission weigerte sich daher, das Verfahren einzustellen. Es lag aus politischen Gründen drei Jahre lang auf Eis. Erhalten blieb in der Neufassung auch die Regelung, nach der die Errichtung und Verlegung von Produktionsstätten einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Aufsichtsrat bedarf und so nur mit Zustimmung der Arbeitnehmer beschlossen werden kann. Beide...
... zu können. Mappus argumentierte damals, dass eine Vorab-Information ein Verstoß gegen das Aktienrecht gewesen wäre. Dieses Vorgehen wurde nun vom Obersten Gericht des Landes gerügt.Stächele kann aus Sicht des SPD-Fraktionschefs auch nicht mehr Landtagspräsident bleiben. «Der Fall Stächele kommt vor den Landtag», kündigte Schmiedel an. Die Koalitionsfraktionen würden am Mittwoch eine Aktuelle Stunde zu den Konsequenzen aus dem Urteil des Staatsgerichtshof beantragen.Schmiedel...
... sein Verfahren Ende 2010 damit gerechtfertigt, dass eine Vorab-Information ein Verstoß gegen das Aktienrecht gewesen wäre. Außerdem habe der französische Staatskonzern EDF als Verkäufer der Aktien darauf bestanden, dass es keinen Parlamentsvorbehalt gebe. Für die alte Regierung meinte Anwalt Klaus-Peter Dolde, die einzige Alternative sei gewesen: «Dann gibt es das Geschäft eben nicht.»Stilz sagte dazu, solche Befürchtungen seien nicht prinzipiell von der Hand zu weisen. Wie das Land...
... Übernahmeschlacht Ende 2008. Porsche habe damals die Öffentlichkeit wiederholt getäuscht. «Das Aktienrecht verpflichtet die Unternehmen, den Kapitalmarkt schnell, umfassend und vor allem wahrheitsgemäß zu informieren. Dass dies im Fall Porsche nicht geschehen ist, ist offensichtlich.»Infos über Klaus NiedingPorsche zur verschobenen ÜbernahmeVW zur verschobenen ÜbernahmePorsche-SE-FinanzberichteHalbjahresbericht als...
... den Kapitalmarkt im Zusammenhang mit der gescheiterten Übernahme von Volkswagen anders als vom Aktienrecht vorgesehen nicht «schnell, umfassend und vor allem wahrheitsgemäß» informiert, sagte der Kapitalmarktrechtler Klaus Nieding von der Kanzlei Nieding + Barth in Frankfurt am Main. Die Kanzlei vertrete drei ausländische Investoren. «Viele Investoren haben ihre Entscheidungen auf Basis der falschen Informationslage getroffen und deshalb immense Schäden erlitten», sagte Nieding....
Aktiengesetz oder Aktienrecht ist die Bezeichnung für Gesetze, die das Konstrukt der Aktiengesellschaft sowie den Umgang mit ausgegebenen Aktienanteilen definieren und regeln. Dazu gehören: