Berlin - Immer mehr Arbeitnehmer bekommen nach dem Verlust ihres Jobs kein Arbeitslosengeld, sondern werden sofort zu Hartz-IV-Empfängern. Zwischen 2008 und 2011 lag der Zuwachs nach Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) bei 18,7 Prozent.Der Grund für den Absturz in die Grundsicherung: Die Betroffenen waren innerhalb der letzten zwei Jahre vor ihrer erneuten Arbeitslosigkeit nicht mindestens zwölf Monate lang sozialversicherungspflichtig beschäftigt.Während 2008 noch 621 000 Menschen diese Voraussetzung nicht erfüllten, waren es 2011 bereits gut 736 800.
Die CSU verteidigt vehement ihr Betreuungsgeld, in der Schwesterpartei CDU bolzen Kritiker gegen das «Unfug-Gesetz». Funktioniert die Betreuung zu Hause? Ja, sagt eine Studie von Kristina Schröder. Doch eine weitere Analyse sieht das ganz anders.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat spürbare Lohnerhöhungen oberhalb der Inflationsrate für die Arbeitnehmer in Deutschland gefordert.
Die ungewöhnlich niedrige Januar- Arbeitslosigkeit hat die Hoffnung auf einen Job-Boom 2012 geweckt. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechne auch in den kommenden mit einer Fortsetzung des Aufschwungs.
Harte These, die Armutsforscher Christoph Butterwegge da aufstellt: Das Lohndumping in Deutschland sei für die Euro-Krise verantwortlich. Er erklärt, warum der Kampf gegen die Armut im reichen Deutschland auch den ärmeren EU-Ländern hilft - und wie.
Hartz IV bedroht immer mehr Menschen: Laut einer Analyse der Bundesagentur für Arbeit ist jeder vierte Beschäftigte, der arbeitslos wird, sofort auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Häufig sind Leiharbeiter betroffen.
Der Vorstoß von Bundeskanzlerin Angela Merkel für einen branchenübergreifenden Mindestlohn stößt auch innerhalb der Union auf wachsenden Widerstand.
Die Reallöhne in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Trotz des Aufschwungs und Klagen über Fachkräftemangel sind die Lohnsteigerungen zuletzt deutlich hinter der Inflation zurückgeblieben.
Steigende Löhne? Die sieht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung nicht. Stattdessen sinkt das durchschnittliche Bruttoeinkommen im Land unter die Grenze von 2000 Euro. Selbst bei Hochschulabsolventen sinken die Stundenlöhne.
Nachdem sich Bundeskanzlerin Merkel für einen gesetzlichen Mindestlohn ausgesprochen hat, regt sich Widerstand aus der Wirtschaft. Die Arbeitgeber befürchten ein Gefeilsche um die Lohnuntergrenze und mehr Schwarzarbeit.
... damit alle Studienberechtigten einen Platz bekommen. «Die Koalition beklagt Fachkräfte- und Akademikermangel, bekämpft aber den Studienplatzmangel und das Zulassungschaos nur halbherzig.»Der Bund stellt den Ländern für den Ausbau der Studienplätze in diesem Jahr bereits rund 600 Millionen Euro im Rahmen des Hochschulpaktes zur Verfügung. 2012 kommen weitere 1,1 Milliarden Euro hinzu. Insgesamt sollen bis 2015 bis zu 335 000 zusätzliche Studienplätze geschaffen werden - mit einem...