... bereits von Wahlbetrug. Mit Abstand stärkste Partei wurde wieder die FLN von Präsident Abdelaziz Bouteflika. Das teilte das algerische Innenministerium am Freitag mit. Das Beobachterteam der Afrikanischen Union (AU) sprach von einer «freien, transparenten, regulären und gerechten Wahl», berichtete die Nachrichtenagentur APS.Die seit der Unabhängigkeit vor 50 Jahren regierende FLN verfehlte mit 220 Sitzen die absolute Mehrheit in der 462 Sitze umfassenden Volksvertretung. Sie...
... TAP beim offiziellen Festakt.Umstritten war die Einladung von Algeriens Staatsoberhaupt Abdelaziz Bouteflika und des Emirs von Katar. Bouteflika regiert nach Ansicht von Menschenrechtlern ebenso autoritär wie früher Ben Ali in Tunesien. Scheich Hamad bin Chalifa al-Thani wird verdächtigt, die islamistische Ennahda-Bewegung illegal im Wahlkampf unterstützt zu haben. Sie hatte Ende Oktober die ersten freien Wahlen in Tunesien mit großem Vorsprung gewonnen.Im vergangenen Jahr...
... getötet. Am 13. und 14. April protestieren Hunderte Studenten gegen das Regime von Präsident Abdelaziz Bouteflika. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei werden zwischen 50 und 170 Menschen verletzt. Es ist der vorläufige Höhepunkt der Unruhen, seitdem unterdrückt die Polizei jeden Versuch eines Aufbegehrens schon im Keim, Bouteflika ist bis heute im Amt. Die Aufstände gegen Diktator Muammar al Gaddafi werden zum blutigen Höhepunkt des Arabischen Frühlings. Nachdem Ben Ali in...
... Oppositionelle und Menschenrechtler haben enttäuscht auf Reformversprechen von Präsident Abdelaziz Bouteflika reagiert. Die Ankündigungen des 74-Jährigen Staatschefs machten wenig Hoffnung auf einen grundlegenden Wandel im Land, hieß es am Samstag in Algier.«Der Präsident spricht von Demokratie, nachdem er ihr jeden Sinn genommen hat», sagte der Vorsitzende der algerischen Menschenrechtsliga (LADDH), Mustapha Bouchachi. Die Sozialistische Arbeiterpartei kommentierte, der seit...
... im Amtsblatt Gesetzeskraft erlangt. Aus Angst vor dem Verlust seiner Macht hatte Präsident Abdelaziz Bouteflika die Maßnahme Anfang des Monats angekündigt. Er kam damit einer Hauptforderung der Regimegegner nach. Der am 9. Februar 1992 verhängte Ausnahmezustand ermöglichte dem Staat weitgehende Eingriffe in politische Rechte, vor allem die Versammlungsfreiheit.Unter dem Eindruck der Ereignisse in Tunesien, Ägypten und nun Libyen hatte sich auch in Algerien der Widerstand gegen das...
... Das beschloss der Ministerrat in Algier. Aus Angst um den Verlust seiner Macht hatte Präsident Abdelaziz Bouteflika die Maßnahme Anfang des Monats angekündigt. Er kam damit einer Hauptforderung der Regimegegner nach. Der Ausnahmezustand ermöglichte dem Staat weitgehende Eingriffe in politische Rechte, insbesondere in die...
... Das gab der Ministerrat in Algier bekannt. Aus Angst um den Verlust seiner Macht hatte Präsident Abdelaziz Bouteflika die Maßnahme Anfang Februar...
... Regierung und soziale Missstände im Land zu protestieren. Einziges Zugeständnis von Präsident Abdelaziz Bouteflika bisher: Der seit 1992 geltende Ausnahmezustand soll «in naher Zukunft» aufgehoben werden. MAROKKO In Marokko forderten am Sonntag Bürgerinitiativen und Jugendgruppen bei landesweiten Kundgebungen demokratische Reformen und eine Einschränkung der Macht von König Mohammed VI. Das Land hat eine vielfältige Parteienlandschaft und ein frei gewähltes Parlament....
... gekommen. Dabei gab es zwei Tote. Die Demonstranten forderten die Abdankung von Präsident Abdelaziz Bouteflika, der das Land seit 1999 regiert. Bundesregierung besorgt über angespannte Lage Die Bundesregierung zeigt sich sehr besorgt über die angespannte Lage in Algerien. Außenminister Guido Westerwelle warnte die algerische Regierung davor, die Demonstrationen für Demokratie und Menschenrechte gewaltsam zu unterdrücken. Der Vizekanzler appellierte im Deutschlandfunk an die...
... Es gab zahlreiche Festnahmen. Der von den Organisatoren erhoffte Volksaufstand gegen Präsident Abdelaziz Bouteflika nach ägyptischem und tunesischem Vorbild blieb...
... auf den Machtwechsel in Ägypten niedergeschlagen. Die algerische Staatsspitze um Präsident Abdelaziz Bouteflika (73) ließ die Hauptstadt am Samstagmorgen komplett abriegeln. Rund 30 000 Sicherheitskräfte sollen im Einsatz gewesen sein. Der Zugverkehr wurde ausgesetzt, zahlreiche Straßensperren behinderten den Verkehr, berichtete die Zeitung «El Watan» im Internet. In vielen Stadtteilen seien gepanzerte Lastwagen und Geländewagen der Sicherheitskräfte...
... fordern lautstark einen demokratischen Wandel und den Rücktritt des autoritären Präsidenten Abdelaziz...
... in Tunis und Kairo ist in Algerien der Zorn gegen die autoritäre Herrschaft von Präsident Abdelaziz Bouteflika in den vergangen Wochen immer weiter angewachsen. Zahlreiche Menschen im Land sehnen sich nach besseren Lebensverhältnissen, mehr Demokratie und Chancengleichheit. Zu der Demonstration an diesem Samstag hatte bereits vor etlichen Tagen ein Bündnis von Oppositionsvertretern aufgerufen.Informationen des Auswärtigen Amts zu...
... verletzt, zwei von ihnen schwer.Für diesen Samstag haben Gegner des autoritären Präsidenten Abdelaziz Bouteflika trotz eines Demonstrationsverbots zu Massenprotesten in der Hauptstadt aufgerufen. Es werden erneut gewaltsame Ausschreitungen befürchtet.Zu dem Zwischenfall am Freitagabend kam es kurz nach dem Abgang des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak. Anhänger der Partei «Zusammenschluss für Kultur und Demokratie» (RCD) hatten sich daraufhin spontan zu einem Protestmarsch...
... auf die Straße gegangen waren. Die Demonstranten hatten die Abdankung von Präsident Abdelaziz Bouteflikas gefordert. Vor dem Marsch am Samstag gab es keine spezifischen Forderungen nach einem Sturz des Staatschefs. Wie in vielen anderen Ländern Nordafrikas gärt es auch in Algerien. Anfang Januar kam es zu Protesten gegen die heraufgesetzten Preise für Grundnahrungsmittel wie Milch, Zucker und Mehl sowie die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit. Zwei Demonstranten wurden getötet....