NEW YORK (dpa-AFX) Nach dem zwischenzeitlichen Sprung auf den höchsten Stand seit Ende 2009 hat der Euro <EURUS.FX1> am Donnerstag im US-Handel auf hohem Niveau wieder etwas nachgegeben. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,4547 US-Dollar. Im frühen Handel war der Euro in der Spitze noch bis auf 1,4649 geklettert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,4584 (Mittwoch: 1,4515) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6857 (0,6889) Euro.
Der Brent-Ölpreis ist am Montag erstmals seit August 2008 über die Marke von 120 US-Dollar gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai stieg in der Spitze bis auf 120,63 US-Dollar.
... niemandem im Moment bewusst. Denn gegenwärtig dümpelt der Preise pro Fass unbedrohlich um die 70 Dollar-Marke. Jetzt von einer Ölpreiskrise zu sprechen, klingt daher eher nach unbegründeter Panikmache. Claudia Kemfert, Professorin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), tut das trotzdem. Ihre Theorie: Aufgrund der niedrigen Ölpreise und geringerer Gewinne hätten die Mineralölkonzerne zu wenig Geld, um neue Ölquellen zu erschließen - zumindest behaupten sie das. Die...