Berlin - Die Berliner Universität der Künste bereitet sich auf eine mögliche Gastprofessur des chinesischen Künstlers Ai Weiwei vor. Uni-Präsident Martin Rennert bat den berühmten Dissidenten in einem persönlichen Brief, Wünsche und Vorstellungen zu seiner Lehrtätigkeit zu konkretisieren, teilte eine Sprecherin mit.Die Universität hatte dem damals inhaftierten Künstler im April 2011 die auf drei Jahre angelegte Einstein-Gastprofessur angeboten.
... Alles in allem ein ebenso wehmütiges wie kämpferisches Buch des renommierten chinesischen Dissidenten.Bei Ling: Ausgewiesen. Über China. Suhrkamp Verlag, Berlin, 194 Seiten, 19,95 Euro, ISBN...
... kann, war am Samstag weiter unklar. Die Universität von New York (NYU) bestätigte, dass der Dissident zum Studium an ihrer Rechtsfakultät eingeladen worden sei.Nach tagelangem Ringen hatte Chinas Regierung am Vortag beim Besuch von US-Außenministerin Hillary Clinton in Peking angeboten, Chen Guangcheng könne eine Ausreise zum Studium beantragen.Das Versprechen erscheine «hohl, solange der chinesische Staat die größere Familie des Aktivisten festhält und Vergeltung an seinen...
... werde, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums. Man gehe nach der Zusage Pekings, dass der Dissident Reisedokumente beantragen könne, von einem reibungslosen Verfahren aus. Die US-Regierung erwarte, dass die chinesische Regierung den Antrag zügig behandeln...
... ist äußerst besorgt um seine Sicherheit. «Ich bin in ernster Gefahr», sagte der blinde Dissident in einem Telefoninterview der Nachrichtenagentur dpa. Seit er die US-Botschaft in Peking vor zwei Tagen verlassen habe, versuchten amerikanische Diplomaten vergeblich, persönlich mit ihm in Kontakt zu treten. Zuvor hatte der Bürgerrechtler bei einer US-Kongressanhörung seinen Wunsch bekräftigt, in die USA reisen zu wollen. Der 40-Jährige wurde aus einem Krankenhaus in Peking...
... Er bekräftigte den Wunsch, in die USA ausreisen, aber nicht Asyl beantragen zu wollen. Der Dissident fühlte sich mit seiner Familie ungeschützt. «Ich bin in sehr großer Gefahr», sagte er. «Bitte verbreiten sie die Nachricht über meine Lage! Bitte!»Gut zwei Stunden später demonstrierte das chinesische Außenministerium aber Entgegenkommen: «Chen Guangcheng ist jetzt zur Behandlung im Krankenhaus», sagte der Sprecher Liu Weimin. «Wenn er als chinesischer Staatsbürger im...
... und wirtschaftlichen Dialogs zwischen beiden Ländern wurden nicht bekannt. Der blinde Dissident hatte zuvor bei einer US-Kongressanhörung seinen Wunsch bekräftigt, in die USA reisen zu wollen. Der 40-Jährige wurde aus einem Krankenhaus in Peking telefonisch in die Sitzung im Washingtoner Kapitol...
... US-Diplomaten getäuscht und unzureichend geschützt.Seine Vorwürfe und Kritik am Umgang mit dem Dissidenten überschatteten am Donnerstag den Auftakt einer neuen Runde des strategischen und wirtschaftlichen Dialogs zwischen China und den USA in der chinesischen Hauptstadt. Zum Auftakt der zweitägigen Gespräche rief Chinas Präsident Hu Jintao zu engerer Kooperation auf. Beide Länder sollten angemessen mit Differenzen umgehen und neue Wege gehen, um ihre Beziehungen im Zeitalter der...
... Sie hätten ihn getäuscht, als er die US-Botschaft in Peking verlassen habe, sagte der blinde Dissident CNN. Er habe die USA um Hilfe gebeten, damit er und seine Familie China verlassen könnten, teilte der Sender nach einem Telefongespräch mit Chen Guangcheng mit. Der Bürgerrechtler befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in Peking. An die Adresse von Außenministerin Hillary Clinton meinte er: «Ich hoffe, sie kann meiner ganzen Familie helfen, China zu verlassen.»Gingrich wirft...
... Sie hätten ihn getäuscht, als er die US-Botschaft in Peking verlassen habe, sagte der blinde Dissident CNN. Er habe die USA um Hilfe gebeten, damit er und seine Familie China verlassen könnten, teilte der Sender nach einem Telefongespräch mit Chen Guangcheng mit. Der Bürgerrechtler befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in Peking. An die Adresse von Außenministerin Hillary Clinton meinte er: «Ich hoffe, sie kann meiner ganzen Familie helfen, China zu...
... in der US-Botschaft in Peking Zuflucht gesucht hat, bislang weder bestätigt noch dementiert. Dem Dissidenten war zuvor die Flucht aus dem Hausarrest und die Fahrt in das mehrere hundert Kilometer entfernte Peking gelungen. Wie der britische Sender BBC am Dienstag berichtete, seien mehrere Menschen, die in Chens Flucht verstrickt waren, «entweder verhört worden oder in den vergangenen Tagen verschwunden.»Der Vorfall überschattet wichtige Verhandlungen zwischen den USA und China. Clinton...
(dpa) - Nach der spektakulären Flucht des blinden Dissidenten Chen Guangcheng wollen die USA Berichte über Verhandlungen mit China nicht kommentieren. US-Präsident Barack Obama lehnte es auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem japanischen Regierungschef Yoshihiko Noda ab, sich zu dem Fall zu äußern. Er sagte lediglich, dass er von Presseberichten wisse, nach denen sich Chen in amerikanischer Obhut befinde. Auch Mitarbeiter der US-Botschaft in Chinas Hauptstadt lehnte jeden...
... unter Berufung auf Quellen im chinesischen Ministerium für Staatssicherheit, dass sich der Dissident tatsächlich auf dem Gelände der diplomatischen Vertretung der USA in Peking aufhalte.In einer am Freitagabend verbreiteten Videobotschaft forderte Chen den chinesischen Regierungschef Wen Jiabao auf, seine Familie vor «verrückten» Repressalien zu schützen.Der Bürgerrechtler hatte sich seit Ende der 90er Jahre mit seinem Einsatz für Opfer von Machtwillkür einen Namen gemacht....
... Chen Guangcheng zu äußern. Auch auf Fragen von Journalisten zu Spekulationen, dass der blinde Dissident in der US-Botschaft in Peking Unterschlupf gefunden haben könnte, ging das US-Außenministerium nicht ein. Freunde Chens hatten gestern gesagt, dass er seinen Bewachern entkommen und nach Peking gebracht worden sei. Der Bürgerrechtler hatte sich seit Ende der 90er Jahre mit seinem Einsatz für Opfer von Machtwillkür einen Namen...
... Chen Guangcheng zu äußern. Auch auf Fragen von Journalisten zu Spekulationen, dass der blinde Dissident in der US-Botschaft in Peking Unterschlupf gefunden haben könnte, ging das US-Außenministerium nicht ein. Freunde Chens hatten gestern gesagt, dass er seinen Bewachern entkommen und nach Peking gebracht worden sei. Der Bürgerrechtler hatte sich seit Ende der 90er Jahre mit seinem Einsatz für Opfer von Machtwillkür einen Namen gemacht.Tschechien: Necas gewinnt VertrauensfragePrag...
Der Begriff wurde 1573 in der Warschauer Konföderation für die Protestanten geprägt, die nicht der herrschenden Staatsreligion angehörten. Im 17. Jahrhundert fand er als „Dissenter“ Eingang nach England als Bezeichnung für protestantische Gruppen, die nicht zu einer Integration in die anglikanische Kirche bereit waren.