Dönerbuden sind zum Symbol für den rechtsradikalen Terror der NSU geworden. Obwohl oder vielleicht gerade weil ausländisches Essen hierzulande sehr beliebt ist. Beliebter als die Ausländer selbst. Maren Möhring hat darüber habilitiert.
... den Kampf gegen Rechts neu zu organisieren. Die jüngsten Erkenntnisse über die Anschläge auf Dönerbuden-Besitzer seien Anlass genug, alles auf den Prüfstand zu stellen, was den Kampf gegen Neonazis betreffe, sagte der Minister der «Welt am Sonntag». Der CDU-Politiker sprach sich unter anderem dafür aus, ein Terrorabwehrzentrum für den Rechts- und Linksextremismus...
... die Amerikaner zunächst skeptisch gegenüber. In Berlin hingegen gibt es mindestens genauso viele Dönerbuden wie Ableger amerikanischer Fast-Food-Ketten. Vermutlich sogar deutlich mehr. Grund genug, in Berlin die erste Döner-Messe der Welt abzuhalten.Auch wenn das Motto der Messe («Irgendwann wird der Döner die Menschen ersetzen») zunächst den Eindruck erweckt, als würden tausende Döner-Anhänger sich treffen, um ihrer Lieblingsspeise zu huldigen und dem aktuellen Deutschlandbesuch...
... in der Türkei im Fladenbrot als Döner gelandet.Mittlerweile gibt es allein in Deutschland 16 000 Dönerbuden. Berlin sei mit über 1000 Läden aber «die Hauptstadt des Döners». 250 Betriebe der deutschen Döner-Industrie beliefern nach Angaben des Vereins ATDiD sogar 80 Prozent des EU-Markts. 600 Tonnen Fleisch stecken sie dafür pro Tag auf die Spieße. Die deutschen Hersteller und Imbisse erwirtschafteten laut Tasyumruk zuletzt einen Jahresumsatz von 3,5 Milliarden Euro.Um nach den...
... kam ans Licht, dass die Wertinger Firma insgesamt rund 150 Tonnen Schlachtabfälle an Berliner Dönerbuden verkauft haben soll. Zudem soll er in 13 Fällen Fleisch von kranken Tieren erworben und es ebenfalls als Lebensmittel verkauft haben.Ein Lastwagenfahrer hatte den Skandal im Sommer 2007 aufgedeckt, als er 11,5 Tonnen Fleisch der Kategorie 3 in die Fabrik im schwäbischen Wertingen brachte und beobachtete, wie es heimlich vom Angeklagten umetikettiert wurde.Gerichtstafel Landgericht...
(dpa) - Viele Jahre war die Berliner Imbisslandlandschaft von Wurst- und Dönerbuden geprägt. Dann kamen Inder und Thai-Snacks. Es folgte ein Boom der vietnamesischen Küche, der noch immer anhält. Jüngstes Produkt ist «Bánh mì», franko-vietnamesisches Baguette. Zu den Geheimnissen, die der Berliner Imbiss «Coco» auf seiner Internetseite preisgibt, gehört, dass die Mayonnaise selbst hergestellt sein muss. Das Fleisch wird in einer speziellen Marinade eingelegt. Dazu kommen...
... in der Naunynstraße darstellt, nennt sie «postmigrantisch».Nicht weit vom Theater reihen sich Dönerbuden und türkische Backstuben aneinander. Das Ballhaus Naunynstraße sei «durchaus auch lokal verortet», sagt Langhoff. Ein wenig kokettiert sie mit dem Status des Hinterhof-Theaters.Dabei ist das Ballhaus längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt: Als Theater, das sich nicht nur in ein oder zwei Inszenierungen mit Integration befasst. Kulturschaffende und Kiezbewohner sitzen hier...
... in der Naunynstraße darstellt, nennt sie «postmigrantisch». Nicht weit vom Theater reihen sich Dönerbuden und türkische Backstuben aneinander. Das Ballhaus Naunynstraße sei «durchaus auch lokal verortet», sagt Langhoff. Ein wenig kokettiert sie mit dem Status des Hinterhof-Theaters.Dabei ist das Ballhaus längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannt: Als Theater, das sich nicht nur in ein oder zwei Inszenierungen mit Integration befasst. Kulturschaffende und Kiezbewohner sitzen hier...
... ist sich Saskia Sassen, Stadtsoziologin an der Columbia University, sicher.So kommt es, dass statt Dönerbuden inzwischen Patisserien in Galata eröffnen, dass auf der Speisekarte des Hipster-Cafés türkische Köfte neben deutscher Bratwurst angeboten werden. Hackfleisch ist manchmal nicht nur Hackfleisch, sondern wird zum Heimatversprechen: Konsumbedürfnisse und Lebensstil wollen bedient werden.«Mein Restaurant ist für Leute, die global fühlen. Wenn du rausgehst, bist du in Istanbul....
... sehr eng zu, doch die Suche nach einem Großsponsor gestaltet sich laut Matur schwierig. Klar, Dönerbuden, Handyläden oder Gemüseverkäufer stiften gerne Geld. Aber deutsche Großunternehmen? Fehlanzeige. «Vielleicht liegt es einfach an unserem Namen», sagt Matur. Dabei ist Türkiyemspor ein Leuchtturm bei der Integrationsarbeit. Projekte für die Gleichstellung von Mädchen oder gegen die Diskriminierung von Homosexualität sind im Verein eine Selbstverständlichkeit....
... verglichen wird. Die Mehrzahl der Budeninhaber wisse nicht, wie das geht, sagt Ulusoy. «Dönerbuden werden betrieben, um die Existenz der Familie aus Mangel an Alternativen zu sichern und nicht, weil man Gastronom sein möchte.» Die Döner-Verkäufer beziehen daher gerne auch schon geschnittene Salatbeigaben und vorgebackene Fladen von der Industrie. Auch spektakuläre Zubereitungshelfer sind gefragt. Auf der Döga soll erstmals ein Döner-Roboter zum automatischen Schneiden...
... die sich zu Wächtern der Sittlichkeit berufen fühlen. In giftgrüner Jacke erscheint der Dönerbudenbesitzer mit dem Schnurrbart vor der Kammer. Immer wieder hält er schützend eine Mappe vor sein Gesicht, will nicht gefilmt werden. Er spricht türkisch, ein Dolmetscher übersetzt. Der Kaufmann lebt seit 1991 in Deutschland. Er erzählt von seinem strengen Vater, von Autorität, seinen Depressionen. Am Tattag sei er verwirrt gewesen. Das älteste seiner drei Kinder, Büsra, will er...
Endlich mal etwas Überlebenswichtiges im Internet: Der Online-Kantinentest findet und bewertet die öffentlich zugänglichen Kantinen in der Nähe. Damit ist die Mittagspause gerettet - Schluss mit den ewigen Fastfood-Ketten und Dönerbuden.