München - Ein aus steuerlichen Gründen geführtes Fahrtenbuch muss präzise Angaben enthalten. Dazu gehören nach Auffassung des Bundesfinanzhofes (BFH) grundsätzlich Angaben zu Ausgangs- und Endpunkt jeder einzelnen Fahrt.Insbesondere Datum und Ziel der jeweiligen Fahrten müssen genau angegeben werden, heißt in einer am Mittwoch (23.
... des Bundesfinanzhofs für deutlich einfacheres SteuerrechtBerlin (dpa) - Der Präsident des Bundesfinanzhofes hat für eine deutliche Entschlackung des deutschen Steuerrechts plädiert. Man könne vieles vereinfachen, sagte Rudolf Mellinghoff der «Süddeutschen Zeitung». Er könne sich ein Steuerrecht vorstellen, in dem ein Arbeitnehmer, der nur geringe Werbungskosten und keine weiteren Einkünfte hat, kaum jemals eine Steuererklärung abgeben müsse. Mellinghoff schlägt vor, die...
(dpa) - Der Präsident des Bundesfinanzhofes hat für eine deutliche Entschlackung des deutschen Steuerrechts plädiert. Man könne vieles vereinfachen, sagte Rudolf Mellinghoff der «Süddeutschen Zeitung». Er könne sich ein Steuerrecht vorstellen, in dem ein Arbeitnehmer, der nur geringe Werbungskosten und keine weiteren Einkünfte hat, kaum jemals eine Steuererklärung abgeben müsse. Mellinghoff schlägt vor, die Abzugsmöglichkeiten bei der Steuer deutlich zu reduzieren und mehr...
... werden, erklärt der Steuerberaterverband Thüringen unter Berufung auf zwei Entscheidungen des Bundesfinanzhofes (Aktenzeichen: VI R 19/11 und VI R 46/10).Bisher hätten Finanzämter eine längere Strecke nur dann anerkannt, wenn die Arbeitnehmer dadurch mindestens 20 Minuten schneller auf der Arbeit sind, erklärt der Verband. Diese strenge Anforderung habe der Bundesfinanzhof nun aber aufgehoben. Denn im Einzelfall müssten alle Umstände, wie etwa die Streckenführung oder die Schaltung...
... absetzen wollten - beispielsweise bei Studiengebühren. Mit der aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH) könnte sich das schnell ändern. Zur Freude der Studenten, denn sie können die Studiengebühren als vorweggenommene Werbungskosten beim Finanzamt geltend machen. Ein Urteil mit wohl weitreichenden Folgen. Dem Staat drohen Steuerausfälle in Milliardenhöhe - wenn er das Einkommensteuergesetz nicht überarbeitet. Das Gesetz regelt aus Sicht...
... die steuerlich anerkannt werden können. Etwas anderes gilt nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes (Az: VI R 62/08) nur dann, wenn die Hauptwohnung, die dem existenziellen Wohnbedarf dient, unbewohnbar geworden ist. In einem solchen Fall sind die Mietkosten für eine Ersatzwohnung als außergewöhnliche Belastungen absetzbar. Denn solche Ausgaben sind außergewöhnlich und nicht mehr der normalen Lebensführung und damit den privaten Aufwendungen zurechenbar, befand der...
... Vorgang betreffe. Daraufhin hatte sich die Finanzverwaltung der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes angeschlossen und die Finanzämter angewiesen, Preisgelder für die Teilnahme an einer Fernsehsendung dann als einkommensteuerpflichtig zu behandeln, wenn das Preisgeld und die Leistung des Kandidaten in einem Gegenseitigkeitsverhältnis...
... sie dafür Geld, müssen Asta-Mitglieder ihren Lohn auch versteuern. Denn laut einem Urteil des Bundesfinanzhofes in München sind Einkünfte von Referenten oder Vorsitzenden eines Asta nicht als steuerfreie Aufwandsentschädigung zu werten. Stattdessen ist ihre Arbeit als steuerpflichtiges Dienstverhältnis anzusehen. Dass sie anderen einen Dienst tun, heißt auch, dass es im Asta nicht bloß um persönliche Anliegen geht. Die Asta-Mitglieder sind vielmehr gegenüber dem...
... Dem umgehenden Dementi der Bundesregierung folgt nun ein verspätet veröffentlichtes Urteil des Bundesfinanzhofes, das Mitarbeiter der großen deutschen Autohersteller beim Kauf von werkseigenen Neu- und Jahreswagen besser stellt. Demnach sind die in den unverbindlichen Preisempfehlungen der Automobilhersteller angegebenen Verkaufspreise nicht immer geeignet, die von Arbeitnehmern zu versteuernden Vorteile aus einem Jahreswagenrabatt zu bestimmen. Entscheidend sei, zu welchem Preis normale...
... der Lohnsteuerhilfeverbände (NVL) mit. Damit setze die Finanzverwaltung die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes um. Bislang waren die Finanzämter der Auffassung, dass eine Auswärtsstelle nach Ablauf von drei Monaten zur regelmäßigen Arbeitsstätte wurde. Ein Arbeitnehmer, der seit einigen Jahren zwei Tage in der Woche an einer Bildungsmaßnahme teilnahm, wollte diese Einschränkung nicht hinnehmen und klagte bis vor den Bundesfinanzhof. Dieser urteilte bereits im April 2008 (AZ:...