... die Chemo könne also sogar Geld sparen. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Ein Teil der Brustkrebspatientinnen wird immer eine Chemo brauchen, weil ihr Krebs zu aggressiv ist. Für diese Erkenntnis braucht man keine Genanalyse.Nadia Harbeck schätzt aber, dass sich die Tests bei 40 bis 50 Prozent der Brustkrebs-Patientinnen lohnen würden. Nach dem Gencheck gehören zur Entscheidungsfindung auch Rechenexempel. Eine Chemotherapie verbessere die Heilungschancen in der Regel um ein...
(dpa/tmn) - Bei Brustkrebspatientinnen kann die Bestrahlung nicht befallener Lymphknoten eine Behandlungsoption sein. Das geht aus einer aktuellen Studie aus Kanada hervor. Das Verfahren sei schonender als die operative Entfernung, heißt es.Die Studie zeigt, dass die Bestrahlung der Lymphknoten nach der Brustoperation schonender als deren operative Entfernung sei und die Gefahr eines Tumorrückfalls senken könne. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) in...
... Überlebenschancen inzwischen sehr gut. So liegen die relativen Fünf-Jahres-Überlebensraten von Brustkrebspatientinnen bei 81 Prozent und bei Männern mit Hodenkrebs bei nahezu 100 Prozent. Erfreulicherweise haben sich auch die Überlebensraten bei krebskranken Kindern in den letzten Jahrzehnten erheblich verbessert. Während die 5-Jahres-Überlebensraten für die Anfang der 1980er Jahre erkrankten Kinder bei 67 Prozent lagen, betragen diese mittlerweile 80 Prozent. Doch die Zeit drängt,...
... den Kieferknochen zerstören. Das sagt der Erfurter Kieferchirurg Hans Pistner. Deshalb rät er Brustkrebspatientinnen, vor einer Therapie einen Zahnmediziner aufzusuchen.Bei der Therapie mit sogenannten Bisphosphonaten seien nach unterschiedlichen Studien allein bis zu elf Prozent der Brustkrebspatientinnen von dieser Nebenwirkung betroffen, sagte der Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Helios Klinikum Erfurt. «Um das Risiko zu verringern, sollten sich die...
... der Krebserkrankung. Dabei schöpft die Psychoonkologie aus einem breiten Therapiespektrum, um Brustkrebspatientinnen eine individuell zugeschnittene Unterstützung anzubieten. Das Ziel: neue Ansätze für den Umgang mit der Krankheit und neue Kraft durch konkrete seelische Hilfe. Die Patientinnen erleben die professionelle Hilfe nicht selten als Wendepunkt: Erstmals können sie ihre Sorgen offen aussprechen und treffen auf Verständnis für ihre Ängste – ein erster Schritt, um...
... weniger Lust auf Sex. Das sind typische Nebenwirkungen einer Anti-Hormontherapie, die Brustkrebspatientinnen oft erhalten. Akupunktur kann solche Beschwerden offenbar wirksam lindern. Und zwar ähnlich gut, wie ein Medikament, das Ärzte dagegen oft verschreiben. Das berichtet das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber in der Ausgabe 3/2010 unter Berufung auf eine US-Studie an 50 Frauen mit Brustkrebs. Das Apothekenmagazin liegt in vielen Apotheken kostenlos aus. Quelle:...
Eine Brustkrebserkrankung bedeutet auch eine psychische Belastung für Betroffene und Angehörige. Rat und Hilfe fanden sie bei der news.de-Telefonaktion zum Thema Brustkrebs und Psyche. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Nachlesen.
... Sinnlichkeit und Erotik ausstrahlen? Hasse: Eine positive Ausstrahlung kommt von innen. Für Brustkrebspatientinnen ist es daher besonders wichtig, ihren Körper neu kennen und schätzen zu lernen. Auch wenn vor allem die Brust Weiblichkeit symbolisiert, heißt das nicht, dass es keine anderen erotischen Körperteile gibt. So gelten etwa Hände, Beine oder der Mund als sinnlich. Schicksalsschläge, wie eine Krebserkrankung, prägen Menschen und verleihen ihnen dadurch oftmals starke...
... Bestrahlung, Hormonentzug und Chemotherapie zunehmend als Feind erlebt. Hinzu kommt, dass Brustkrebspatientinnen nicht nur die Angst vor Rückfall und Tod quält, sondern auch die Befürchtung, durch den Verlust ihrer Brust in eine gesellschaftliche Isolation zu geraten. Denn eine Frau ohne Brust, mit Perücke und Prothese passt nicht in das gängige Schönheitskonzept, sie bricht mit sämtlichen Bildern des Frauenkörpers und wird mit Tabus belegt. In diesem Kontext ist es schwierig...
... von insgesamt 3412 Frauen, die an zwei Studien teilgenommen hatten. 1938 der Probandinnen waren Brustkrebspatientinnen, 1474 nicht. Über Migräne hatten die Frauen selbst berichtet; in die Analyse gingen dabei nur diejenigen Fälle ein, die durch einen Arzt diagnostiziert worden waren. Insbesondere für die häufigsten Brustkrebsarten scheinen Migränepatientinnen eindeutig weniger anfällig zu sein: für jene, die Östrogenrezeptor- und Progesteronrezeptor-positiv sind. Vollkommen...
... aus Potsdam werten den Befund als Bestätigung älterer Daten sowie jüngster Studien mit Brustkrebspatientinnen, die auf günstige Effekte einer fettarmen Ernährung...