... ist gefährlich. Es gibt heute also auch offizielle Exorzismen in Deutschland? Wegner: Ja. Die Bistümer haben ihre Ansprechpartner, die zum Einsatz kommen, wenn der Bischof einen Exorzismus genehmigt - konkret beim Erzbistum Paderborn, beim Bistum Augsburg und beim Erzbistum München/Freising. Im Jahr 2010 wurde noch im Bistum Augsburg vom umstrittenen Bischof Walter Mixa eine Teufelsaustreibung genehmigt. Zudem hatte Mixa Kenntnis von zahlreichen geheimen Exorzismen. Der offizielle Weg...
... «Das ist zumindest für diese Zeit nicht vergleichbar mit einem anderen Phänomen.» In einzelnen Bistümern ließen sich bereits Ansätze von Ausrottungsideologien und -Bestrebungen nachweisen.Darüber hinaus gebe es heute auch esoterische Bewegungen mit einem Interesse an Magie. So lasse sich eine ganze Reihe von Bögen in die Gegenwart schlagen, sagte Fuchs.Gespräch: Christoph Driessen, dpaWebsite zur HexenverfolgungWebsite von Dr....
... und international mehr Menschen an. «Fast alle deutschen Bischöfe kommen mit Gruppen aus ihren Bistümern», sagte Bätzing in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Trier. Angemeldet hätten sich auch Bischöfe aus den Nachbarbistümern in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Im Wallfahrtsmonat wird das angebliche Gewand Jesu Christi im Trierer Dom in einem Holz-Glas-Schrein gezeigt. «Die Wallfahrt 2012 zieht weitere Kreise als ihre Vorgängerin im Jahr 1996», sagte er....
Nach wochenlangen Diskussionen über erotische und esoterische Titel im kircheneigenen Weltbild-Verlag hat der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz über einen Verkauf des Unternehmens beraten.
... Er erschütterte insbesondere die katholische Kirche 2010 in ihren Grundfesten. Heute arbeiten die Bistümer den Skandal auf, sie haben die Prävention verstärkt und wollen Opfer mit bis zu 5000 Euro entschädigen. Vielen reicht das nicht aus. Der Papst plant dem Vernehmen nach eine - nicht öffentliche - Begegnung mit Betroffenen und will so zumindest ein symbolisches Zeichen setzen. Ob eine andere Begegnung über Symbolik hinausgeht, bleibt abzuwarten. In Erfurt will Benedikt mit...
... in Afrika gerate dadurch nicht aus dem Blick. Aus Anlass des Papstbesuches hätten die deutschen Bistümer einen «Benedikt Ostafrikafonds» für eine schnelle und wirksame Hilfe vor Ort aufgelegt. Berlin sei das politische Zentrum Deutschlands. Der Papst treffe während seines Besuches mit allen Personen zusammen, die nach den Bestimmungen des Grundgesetzes den Staat repräsentieren. Im Bundestag wende er sich zudem an die Abgeordneten und damit an das gesamte Volk. Mit Blick auf die...
... die katholische Kirche den Besuch von Papst Benedikt XVI. finanziert, verteilen sich auf die drei Bistümer in Berlin, Erfurt und Freiburg, wo das Kirchenoberhaupt drei große Messen abhalten wird. Berlin übernimmt davon 3,5 Millionen Euro, wie Spiegel Online berichtet - die übrigen 22 Millionen verteilen sich auf Erfurt und Freiburg. Dass sich die Bistümer der zuletzt genannten Städte stärker an den Kosten beteiligen müssen, hat einen einfachen Grund. «Die infrastrukturellen...
... wurde mit einer breiten Untersuchung beauftragt. Die Auswertung umfasst in 9 ausgewählten Bistümern die Auswertung aller relevanten Unterlagen von 1945 bis 2010, in den anderen 18 Bistümern die Akten von 2000 bis 2010.Man begrüße zwar das Anliegen, Missbrauch aufzudecken und zu verhindern, doch so würden die Persönlichkeitsrechte aller Kleriker radikal verletzt, da ihre «Privatsphäre Dritten überlassen» werde, argumentiert das Netzwerk laut «Spiegel». Guido Rodheudt, einer...
... parallel zu den bereits angelaufenen Entschädigungen für Missbrauchsopfer, die sich in den Bistümern melden, aufarbeiten lassen. Die Zahl solcher Meldungen sei inzwischen «deutlich zurückgegangen», sagte Ackermann. Konkrete Angaben dazu machte er nicht. Jedem Opfer will die katholische Kirche bis zu 5000 Euro Entschädigung zahlen, in Einzelfällen auch mehr.Mit der Auswertung der Kirchen-Daten wurde das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) unter Leitung von...
... parallel zu den bereits angelaufenen Entschädigungen für Missbrauchsopfer, die sich in den Bistümern melden, aufarbeiten lassen. Die Zahl solcher Meldungen sei inzwischen «deutlich zurückgegangen», sagte Ackermann. Konkrete Angaben dazu machte er nicht. Jedem Opfer will die katholische Kirche bis zu 5000 Euro Entschädigung zahlen, in Einzelfällen auch mehr.Dass das Thema sexueller Missbrauch im familiären Alltag offensichtlich akut ist, zeigt ein Studie, die das Deutsche...
... zu den bereits angelaufenen konkreten Entschädigungen für Missbrauchsopfer, die sich in den Bistümern melden. Die Zahl solcher Opfermeldungen sei inzwischen «deutlich zurückgegangen», sagte Ackermann. Konkrete Angaben dazu machte er nicht. Jedem Opfer will die katholische Kirche bis zu 5000 Euro Entschädigung zahlen, in Einzelfällen auch mehr.In zwei wissenschaftlichen und von der Bischofskonferenz finanzierten Forschungsprojekten soll das «dunkle Kapitel» von unabhängigen...
... der vergangenen zehn Jahre für das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen öffnen, neun Bistümer zusätzlich sogar die Papiere bis ins Jahr 1945 zurück. Mit der Studie will die Bischofskonferenz ermitteln, unter welchen Umständen es zu den Taten gekommen ist, wie die Kirche damit umgegangen ist und wie neue Fälle verhindert werden können. Beckhams: Victoria und David haben ihr Töchterchen. Nach drei Jungen ist das ersehnte Töchterchen da. Ihre Sprecherin Jo Milloy...
... Das waren gut 50 000 mehr als im Jahr 2009. Die Daten beruhen auf einer Umfrage unter den 27 Bistümern. Damit könnten zum ersten Mal mehr Katholiken als Protestanten aus der Kirche ausgetreten sein. Die evangelische Kirche schätzt, dass 2010 etwas weniger als 150 000 Protestanten ausgetreten...
... die katholische Kirche verließen. Im Vorjahr waren es 6 953 gewesen. Aber auch in anderen Bistümern kehrten Tausende der Institution Kirche den Rücken.Wichtigster Beweggrund war nach Einschätzung der Bistümer das Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in katholischen Einrichtungen. So wurden die meisten Austritte im Frühjahr verzeichnet, als die Skandale publik wurden. Im Bistum Augsburg kam der Streit um Bischof Mixa hinzu, der auch deshalb unter Druck geriet, weil er zugeben...
... viele Menschen aus der katholischen Kirche ausgetreten. Das hat eine Umfrage in den deutschen Bistümern ergeben. Wichtigster Grund: Das Bekanntwerden der Missbrauchsfälle in katholischen Einrichtungen. Außerdem ärgerten sich offenbar viele über die Affäre um den ehemaligen Augsburger Bischof Walter Mixa, der zugeben musste, früher Heimkinder geschlagen zu haben. Besonders viele Austritte gab es im Bistum Augsburg. Aber auch in Würzburg, Bamberg oder Osnabrück kehrten viele der...