Wiesbaden - Reisende sollten sich vor Aufenthalten in einigen Regionen Afrikas gegen Meningokokken impfen lassen. Seit Jahresanfang ist es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO im sogenannten Meningitis-Gürtel vermehrt zu Infektionen gekommen.Gefährdet sind vor allem Menschen im sogenannten Meningitis-Gürtel südlich der Sahara, der sich von Guinea im Westen Afrikas bis Äthiopien im Osten zieht.
Köln (dpa/tmn) - Eine Infektion mit Meningokokken kann bei Babys einen dramatischen Verlauf annehmen. Bei welchen Warnzeichen Eltern schnell reagieren sollten, erläutert Martin Terhardt vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.
Berlin (dpa/tmn) - Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, sollte gerade im Winter Wechselkleidung fürs Büro dabei haben. Ansonsten fängt man bei der Arbeit schnell an zu frieren und holt sich eine Erkältung.
... Deutschland. Er kennt sich aus mit den gefährlichsten Urlaubsmitbringsel deutscher Touristen. Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, an dem er arbeitet, gilt als erste Adresse für gesundes Reisen. In diesen Tagen und Wochen nach Ende der Urlaubssaison häufen sich die Anfragen wegen unklarer Symptome nach einem Aufenthalt in tropischen Ländern. «Fieberhafte Erkrankungen, Durchfall und Hautausschlag - 80 Prozent bis 90 Prozent der Fälle betreffen nur diese drei...
... für ein «Massensterben» unter den Amseln im süddeutschen Raum verantwortlich sei, teilte das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg mit. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) Baden-Württemberg hatte vor einigen Wochen bereits über tote Amseln berichtet, die im Labor untersucht würden. Auch Vogelschützer in Rheinland-Pfalz hatten dezimierte Amsel-Populationen registriert. Afrikanische Usutu-Viren wurden bereits 2010 in deutschen Stechmücken gefunden, und können...
Die Tuberkulose breitet sich in vielen Ländern wieder aus - auch in Westeuropa. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will jetzt mit einem Aktionsplan dagegen vorgehen.
... sie in Aedes-aegypti-Mücken natürlicherweise vorkommen, sagte die Biologin Stefanie Müller vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg der dpa.O'Neill und seine Kollegen infizierten Aedes-aegypti-Weibchen im Labor gezielt mit einem bestimmten Wolbachia-Stamm, die Moskitos wurden immun. Die Wolbachia-Bakterien werden von weiblichen Mücken an die Nachkommen weitergegeben. Ziel sei, die Zahl der weiblichen infizierten Nachkommen zu maximieren, schreibt Jason L. Rasgon von der...
Überfüllte Kliniken und Gemüse-Boykott: Vor drei Monaten begann die EHEC-Welle, die scheinbar ganz Deutschland im Griff hatte. Viele Menschen haben langfristig Konsequenzen gezogen. Sie achten seitdem stärker auf Hygiene.
Berlin (dpa/tmn) - Die Infektionsquelle für den EHEC-Ausbruch ist noch nicht gefunden. Gemüse steht weiter unter Verdacht. Deshalb sollte man verstärkt auf Hygiene im Haushalt achten.
Das EHEC-Bakterium kann lebensgefährlich sein. Aber es ist auch leicht in Schach zu halten - durch Hygiene und Abkochen. Die wichtigsten Fakten über den Darmkeim und den Krankheitsverlauf sind hier zusammengefasst.
... durch Mücken übertragene Tropenkrankheiten geben könnte», sagt Prof. Egbert Tannich vom Bernhard-Nocht-Institut (BNI) für Tropenmedizin in Hamburg. Ob dies so eintrete, sei aber noch lange nicht sicher. Als möglicher «Kandidat, mit dem wir jederzeit in Deutschland rechnen», gilt das West-Nil-Virus, das unter anderem auch durch Culex-Mücken übertragen wird. In den USA hat sich das Virus bereits flächendeckend ausgebreitet, es wird durch Zugvögel aus Afrika eingeschleppt. Bei...
Tuberkulose gilt weltweit als einer der großen Killer der Menschheit. Auch in Deutschland gibt es trotz rückläufiger Zahlen keinen Grund zur Entwarnung. Bei Kindern nimmt die Tuberkulose sogar wieder zu.
Im Kampf gegen Tuberkulose bereiten widerstandsfähige Keime den Medizinern zunehmend Sorgen. Jeder fünfte Fall gehe in der europäischen WHO-Region auf diese Form der Lungenkrankheit zurück.
Köln (dpa/tmn) - Kinder, die noch nicht gegen Meningokokken geimpft sind und vor Juli 2005 geboren wurden, sollten sich nachträglich impfen lassen. Das empfiehlt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Köln.
Heidenheim (dpa/tmn) - In überfüllten Kneipen ist das Risiko besonders groß, sich mit Grippe anzustecken. Die Viren könnten sich in der schlecht gelüfteten Atemluft anreichern, warnt der Bundesverband der Pneumologen (BdP) in Heidenheim mit Blick auf die Karnevalstage.