Teheran - Im Atomstreit mit dem Iran untersagt Teheran internationalen Kontrolleuren weiter den Zugang zur umstrittenen Anlage Parchin. Es habe bisher keine Einigung mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) gegeben, sagte der Direktor des iranischen Atomprogramms, Ferejdun Abbasi, der Nachrichtenagentur Isna.«Die IAEA wird von einigen Ländern dazu gedrängt, die Anlage Parchin zu kontrollieren, aber wir haben uns noch nicht darauf verständigt.» Die «nötigen Dokumente», die eine Kontrolle rechtfertigten, habe Teheran noch nicht erhalten, sagte Abbasi.Die IAEA befürchtet, dass der Iran verdächtige Spuren eines mögliches Atomwaffenprogramms in der Forschungsanlage Parchin beseitigen könnte.
Washington/Moskau/Wien - Auch ohne konkrete Fortschritte sind die Atomgespräche mit dem Iran in Washington und Moskau positiv bewertet worden.
Bagdad/Berlin - Die Gespräche über das umstrittene iranische Atomprogramm werden am 18. und 19. Juni in Moskau fortgesetzt. Bei den zweitägigen Gesprächen in Bagdad wurde ein drohender Rückschlag abgewendet.«Es ist klar, dass beide Seiten Fortschritte wollen und dass es Gemeinsamkeiten gibt.
Bagdad/Berlin - Im Streit um das iranische Atomprogramm haben Unterhändler in zweitägigen Gesprächen einen drohenden Rückschlag abgewendet.
EU-Gipfel fordert von Griechenland Vertragstreue
Cortina d'Ampezzo - Joaquim Rodriguez aus Spanien hat seine Gesamtführung beim Giro d'Italia auch auf der ersten schwierigen Dolomiten-Etappe eindrucksvoll verteidigt.Der Radprofi vom Team Katusha setzte sich nach 187 Kilometern von Pfalzen in Südtirol nach Cortina d'Ampezzo im Zielsprint einer hochkarätigen Spitzengruppe vor dem zweimaligen Giro-Sieger Ivan Basso und Ryder Hesjedal durch.
Bagdad - Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland haben mit einem neuen Lösungsvorschlag Bewegung in den Atomstreit mit dem Iran gebracht. Demnach wollen die internationalen Unterhändler den Iran von der umstrittenen Urananreicherung auf 20 Prozent abbringen.«Wir haben einen neuen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der unseren größten Sorgen in Bezug auf das iranische Atomprogramm gilt.
Washington - Zwei Tage vor Beginn der Gespräche der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands (5+1) mit dem Iran über dessen umstrittenes Atomprogramm hat der US-Senat grünes Licht für eine weitere Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gegen das Land gegeben.Unter anderem richten sie sich gegen die einflussreichen iranischen Revolutionsgarden und ihre Rolle bei den Ölexporten.
Karlsruhe - Der Stromkonzern EnBW hat im Streit um Russlandgeschäfte vor einem Schiedsgericht einen Teilerfolg erzielt. Wie der drittgrößte deutsche Energieversorger am Freitag in Karlsruhe mitteilte, muss ein Unternehmen eines russischen Lobbyisten 24,5 Millionen Euro an die EnBW zurückzahlen.
Münster - Atomgegner haben am Montag in Münster einen Zug mit radioaktivem Material gestoppt. Mehrere Aktivisten hätten über der Regionalbahnstrecke Gronau-Steinfurt-Münster Taue zwischen Bäumen aufgespannt und sich abgeseilt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.