Mainz - Das Methan auf dem Mars stammt nach einer neuen Studie zu einem großen Teil aus Meteoriten - und demnach eher nicht von Lebewesen. Das entdeckten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz gemeinsam mit Kollegen aus den Niederlanden und Großbritannien.Für viele Experten galten die vor neun Jahren entdeckten Methan-Vorkommen in der Atmosphäre des unwirtlichen Planeten als Hinweis auf außerirdisches Leben.Das internationale Wissenschaftler-Team hatte Teile eines Meteoriten unter Mars-Bedingungen mit ultraviolettem Licht bestrahlt, woraufhin sich die Gasmoleküle bildeten.
Darmstadt - Der geplante Stellenabbau beim Pharma- und Chemiekonzern Merck sorgt bei den Beschäftigten für Wut und Enttäuschung. «Machen Sie Projekte mit Hand und Fuß», verlangte Betriebsratschef Heiner Wilhelm am Mittwoch am Hauptsitz Darmstadt vom Management des Dax-Konzerns.
Frankfurt/Main - Einen leuchtend gelben Frosch, der abfärbt, haben Forscher im dichten Regenwald von Panama aufgespürt. Warum der nur etwa zwei Zentimeter große Regenfrosch bei Berührung seine Farbe abgibt, ist den Wissenschaftlern allerdings noch ein Rätsel.
Es muss nicht die Hand einer schönen Frau oder der Po des schicken Typen sein: Jede Berührung macht uns heiß, haben britische Forscher herausgefunden - und sei es die einer Maschine. Vor allem Gesicht und Brustbein sind sensibel.
London - Frauen reagieren selbst auf kurze und scheinbar unbedeutende Berührungen mit einer Erwärmung der Gesichtshaut. Dieser Effekt ist zumindest bei heterosexuellen Frauen stärker, wenn ein Mann sie berührt, berichten britische Forscher in den «Biology Letters».Möglicherweise diene eine derartige Temperaturveränderung als soziales Signal, das die Attraktivität erhöhe oder das Verhalten beeinflusse.
Berlin - «Ihr Krebs verhält sich biologisch so, dass eine Chemotherapie wahrscheinlich keinen zusätzlichen Nutzen bringt.» Werner Schlake weiß, wie frisch operierte Brustkrebs-Patientinnen auf diesen Satz reagieren.«Das löst Freude aus», sagt der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pathologen mit Sitz in Berlin.
Berlin - Ursprünglich wollte Johanna in Tibet nur einen hohen Berg besteigen. Als die Medizinstudentin aus Berlin jedoch auf einer Wandertour eine schreckliche Entdeckung macht, wird die junge Frau von der arglosen Touristin zur couragierten Aktivistin.
Der heutige US-Präsident hat in seiner Jugend gern Marihuana geraucht. Eine neue Biografie erzählt, wie Barack Obama als Mitglied einer Kiffer-Bande namens Coom Gang neue Trends im Kiffen setzte. «Barry», wie er damals genannt wurde, habe etwa die «totale Absorption» des Rauchs perfektioniert.
Berlin - Verbraucherschützer erwarten wegen des Zubaus von Solaranlagen und der somit steigenden Förderkosten einen massiven Anstieg der Strompreise.
Cannes - In Michael Hanekes Leben vorzudringen, gleicht der Quadratur des Kreises. Über sich selber gibt der österreichische Regisseur kaum etwas preis, ebenso wenig seine Filme - bis auf «Liebe», für den er die Goldene Palme 2012 bekommen hat.In dem Film, der die Geschichte eines alten Ehepaars erzählt, thematisiert Haneke eine sehr persönliche und intime Geschichte: Wie gehe ich mit dem Leiden von Menschen um, die ich liebe? Eine Frage, die ihn immer mehr betreffe, wie er in Cannes gestand.
Berlin/Baku - Mystische Elfe mit TV-Erfahrung: Die erste große Bühne von ESC-Siegerin Loreen war eine schwedische Castingshow. In «Idol», dem Pendant von «Deutschland sucht den Superstar», sang sie sich 2004 auf den vierten Platz.
Washington - Eine neue Biografie über US-Präsident Barack Obama beschreibt dessen Vorliebe fürs Kiffen in jungen Jahren. Obama, der von seinen Freunden an einer Eliteschule in Hawaii schlicht «Barry» genannt wurde, sei Mitglied einer Kiffer-Bande namens «Choom Gang» gewesen.Obama habe dort einige Trends im Haschisch-Rauchen gesetzt, heißt es in vorab veröffentlichten Auszügen der Biografie «Barack Obama.
Tel Aviv - Wissenschaftler haben eine neue Spinnen-Gattung nach dem amerikanischen Rockmusiker Lou Reed benannt.
Dresden - Sie lümmeln auf Keksdosen, auf Souvenirs aus aller Welt oder sorgen als Wandbild beim Edelitaliener für römisches Flair: Die Weltkarriere der Engel aus Raffaels Bild «Die Sixtinische Madonna» ist ohne Beispiel in der Kunst.